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·10. September 2026

Brest: „Wir konnten uns prügeln“ – Ajorques Nachruf auf Eric Roy

Artikelbild:Brest: „Wir konnten uns prügeln“ – Ajorques Nachruf auf Eric Roy

Nach dem Tod von Éric Roy erinnert sich Ludovic Ajorque voller Emotionen an den Trainer, der ihn in Brest begleitet und ihm die Freude am Fußball zurückgegeben hat – weit über den rein sportlichen Rahmen hinaus.

Éric Roy, der im vergangenen Juni tragischerweise an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorben ist, hat beim Stade Brestois und im französischen Fußball unauslöschliche Spuren hinterlassen. Einer derjenigen, die sein Tod besonders getroffen hat, ist Ludovic Ajorque. Der französische Stürmer arbeitete in der Bretagne zwei Spielzeiten lang mit dem früheren Brest-Trainer zusammen, in einer Zeit, in der Roy sich entschieden hatte, mit seiner Mannschaft nie über seine Krankheit zu sprechen. „Intern wussten wir es, aber er hat es uns nie gesagt. Er hat es uns am Ende der Saison mitgeteilt, nach dem Klassenerhalt. Er sagte uns, dass es für ihn kompliziert sei. Er hat uns nicht genau gesagt, an welcher Krankheit er litt, aber er hat uns erklärt, dass es schwer war.“, erzählt Ajorque in einem Interview mit Ligue 1+.


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„Er hat mir die Freude am Fußball zurückgegeben“

Über den Techniker hinaus ist es vor allem der Mensch, an den sich der in Saint-Joseph auf La Réunion geborene Spieler erinnert. Ajorque kam nach seiner Zeit in Mainz in einer schwierigen Phase in die Bretagne und ist der Meinung, dass Roy ihm geholfen hat, die Freude am Fußball wiederzufinden. „Er hat mir seit meiner Ankunft alles gegeben. Ich war in Mainz in einer schwierigen Situation, und er hat mir die Freude am Fußball zurückgegeben.“ Eine starke Beziehung, manchmal hitzig, aber immer ehrlich. „Wir konnten uns auch mal in die Haare kriegen (lacht). Er hat mich nach einem Spiel in Saint-Étienne vor zwei Jahren zusammengestaucht. Warum? Weil ich mich wegen der Fouls zu viel beschwert habe.“

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Denn Éric Roy hatte Charakter und zögerte nicht, das auch zu zeigen. „Wenn er nicht zufrieden war, hat man das gemerkt. In der Kabine ging es dann zur Sache“, erinnert sich der 32-jährige Spieler. Doch hinter dieser Anspruchshaltung verbarg sich vor allem ein zutiefst menschlicher Trainer, nah an seinen Spielern und in der Lage, ihnen echte Freiheit zu geben. „Er war mir nah, hat ständig mit mir gesprochen, mir ständig Anweisungen gegeben. Aber er hat mir auch die Freiheit gelassen, der zu sein, der ich bin, und er stellte das Menschliche an erste Stelle.“ Zum Abschluss dieser emotionsgeladenen Erinnerung hat Ajorque letztlich nur ein Wort für den Mann, der ihn so geprägt hat: „Einfach danke.“

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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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