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·15. Januar 2026
Brinkmann über Favoritenrolle: "Haben wir uns erarbeitet"

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Obwohl der F.C. Hansa Rostock derzeit nur Tabellenfünfter ist, geht die Kogge nach Einschätzung von vielen Experten und Fans als größter Aufstiegsfavorit in die Rückrunde. Eine Rolle, mit der Trainer Daniel Brinkmann durchaus leben kann.
Schon vor der Saison galt Hansa als einer der großen Favoriten auf den Aufstieg, erwischte dann jedoch einen schwachen Start und war lange weit von den Spitzenplätzen entfernt. In den letzten zehn Spielen kam Rostock angesichts von 22 Punkten dann aber in Fahrt. Auf die Favoritenrolle angesprochen, sagte Trainer Daniel Brinkmann bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag, dass diese nach dem schwachen Saisonstart "nicht selbstverständlich" sei, die Mannschaft sich diese aber erarbeitet habe. "Und deswegen nehmen wir das kleine, positive Gefühl mit, von anderen stark gesehen zu werden. Ich glaube, dass wir selbstbewusst genug sind, um auch mit solchen Aussagen umgehen zu können."
Schließlich verfolgt die Kogge selbst hohe Ziele, wenngleich der Aufstieg – zumindest nach außen – nicht offiziell als Ziel ausgerufen wurde. "Wir wissen alle, dass wir hier beim großen Verein in der 3. Liga arbeiten, der sich kurz- und spätestens mittelfristig woanders sieht", spielte Brinkmann auf die 2. Bundesliga an. "Das ist letzten Endes auch unser Auftrag, den wir hier alle haben. Dann dürfen wir auch nicht ängstlich sein, wenn wir zum Favoriten gemacht werden. Das nehmen wir zur Kenntnis, sollte aber keinen negativen Effekt haben."
Mit Platz 5 zeigte sich Brinkmann zuletzt nicht zufrieden, daher soll in der Tabelle weiter "Stück für Stück" nach oben geklettert werden. "Ich sehe noch vier Plätze über uns." Es gelte nun, jede Woche zu performen. Die erste Bewährungsprobe ist am Samstag der FC Erzgebirge Aue. Trotz der Tatsache, dass die Veilchen Fünftletzter sind und erst ein Auswärtsspiel in dieser Saison gewinnen konnte, "erwarte ich eine stabile Mannschaft aus Aue", so Brinkmann.
Mit der Vorbereitung auf die Rückrunde zeigte sich der 38-Jährige indes "grundsätzlich zufrieden" und betonte, die "Qual der Wahl" mit Blick auf die Startelf zu haben. Gleichwohl hob der Hansa-Coach aber hervor, nach zwei Wochen Vorbereitung nicht alles infrage stellen zu wollen, was vorher gut war. Zumal die Mannschaft "sehr fokussiert" sei und weiterhin Gas geben würde. "Deswegen können wir schon davon ausgehen, dass die Startelf am Wochenende viele Bestandteile aus der letzten Startelf haben wird." Definitiv nicht dabei sein werden Milosz Brzozowski (Aufbautraining nach Bänderriss), Felix Ruschke (Fußverletzung) und Paul Stock (Reha nach Muskelbündelriss). Ob die Kogge ihrer Favoritenrolle gerecht wird, zeigt sich dann am Samstag ab 14 Uhr im wohl nahezu ausverkauften Ostseestadion.









































