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·15. Januar 2026
Wachablösung im Auer Tor: Lord verdrängt Männel

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Mit einem Auswärtsspiel in Rostock startet der FC Erzgebirge Aue am Samstag in die Rückrunde. Im Tor kommt es dabei zu einer Wachablösung: Statt Stammkeeper und Kapitän Martin Männel wird Louis Lord zwischen den Pfosten stehen.
Trainer Jens Härtel hatte bei der Wahl der Nummer 1 die Qual der Wahl, am Ende fiel diese auf Louis Lord, der als Nummer 3 in die Saison gegangen war. "Er war im Flow, und es gab keinen Grund, etwas zu ändern", sagte Aues Coach bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag, nachdem Lord aufgrund der verletzungsbedingten Abwesenheit Männels bereits in den letzten drei Partien der Hinrunde zwischen den Pfosten stand und seine Sache gut gemacht hatte. Bitter für Männel, der nach Problemen an der Hüfte wieder fit ist: Eigentlich sollte sich der 37-Jährige am letzten Samstag im Testspiel gegen Rot-Weiß Erfurt nochmal zeigen dürfen, allerdings wurde die Partie witterungsbedingt abgesagt. So konnte Männel während der Vorbereitung keine Spielpraxis sammeln.
Das Urgestein mit über 550 Spielen für die Veilchen vorerst auf die Bank zu setzen, sei "keine angenehme Entscheidung" gewesen, berichtete Härtel. "Aber Martin ist ein Vollprofi, und es geht immer um die Mannschaft, den Verein und nicht einzelne Personalien." Gleichwohl habe er den Anspruch, im Tor zu stehen und werde sich daher "in keinster Weise ins Kämmerlein zurückziehen", schätzte Härtel den Ehrgeiz des 37-Jährigen ein. Zumal dieser "topfit" sei. Für die komplette Rückrunde in Stein gemeißelt sei die Wachablösung ohnehin nicht. "Man hätte es auch anders entscheiden können", räumte Härtel ein, hofft aber, dass Lord "in dem Flow drinbleibt". Während Männel auf der Bank Platz nehmen wird, bleibt für Uhlig vorerst nur noch die Tribüne. "Das ist natürlich bitter für ihn", gestand der Veilchen-Coach zu.
Ebenfalls nicht mit nach Rostock reisen werden die Langzeitverletzten Maxim Burghardt (Kreuzbandriss) und Can Özkan (Knie-OP), die angeschlagenen Julian Guttau und Pascal Fallmann sowie der gelb-gesperrte Marvin Stefaniak. Dagegen ist Marcel Bär wieder vollständig fit und auch ein Kandidat für die Startelf. Bei der Kogge, die seit zehn Spielen ungeschlagen ist, geht Aue als Außenseiter ins Rennen, rechnet sich aber dennoch etwas aus.
"Wir sind heiß, wollen uns für die Vorbereitung belohnen und unbedingt etwas mitnehmen", sagte Härtel vor dem Duell gegen seinen Ex-Verein. "Wir wissen, dass es schwer wird, aber wir brauchen Punkte und müssen eine bessere Rückrunde spielen." Aue will Hansa "das Leben so schwer wie möglich" machen und dafür geschlossen gegen den Ball arbeiten und gradliniger nach vorne spielen. Dann sollte der FCE "in der Lage sein, da zu punkten", so Härtel. Auch Lord soll seinen Teil dazu beitragen.









































