„Brutale Intensität“: Hätte BVB-Star Schlotterbeck Rot sehen müssen? | OneFootball

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·1. März 2026

„Brutale Intensität“: Hätte BVB-Star Schlotterbeck Rot sehen müssen?

Artikelbild:„Brutale Intensität“: Hätte BVB-Star Schlotterbeck Rot sehen müssen?

Borussia Dortmund verliert den Bundesliga-Klassiker gegen den FC Bayern mit 2:3 – doch danach spricht vor allem eine Szene über Nico Schlotterbeck für Gesprächsstoff. Hätte der BVB-Verteidiger nach seinem harten Einsteigen gegen Josip Stanisic sogar die Rote Karte sehen müssen?

Nach der 2:3-Niederlage von Borussia Dortmund im Bundesliga-Klassiker gegen den FC Bayern München rückte besonders ein Spieler in den Mittelpunkt: Nico Schlotterbeck. Der Innenverteidiger war an mehreren spielentscheidenden Szenen beteiligt – und hätte dabei nach Meinung einiger Beteiligter sogar vom Platz fliegen können.


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Die strittigste Szene ereignete sich bereits früh in der Partie. In der 18. Minute grätschte Schlotterbeck gegen Bayern-Verteidiger Josip Stanisic und traf seinen Gegenspieler mit offener Sohle am Knöchel. Stanisic blieb zunächst liegen und hielt sich vor Schmerzen das Gesicht, während Schiedsrichter Sven Jablonski nach Rücksprache mit dem Videoassistenten die Szene überprüfte. Am Ende beließ es der Unparteiische jedoch bei einer Gelben Karte.

Für Stanisic selbst war diese Entscheidung zu mild. „Ich habe schon in der Szene erlebt, dass es für mich mehr als nur Gelb ist“, sagte der Bayern-Profi nach der Partie. Aus seiner Sicht sei der Schutz der Spieler entscheidend: „Und wenn ich auf Schienbeinhöhe mit der offenen Sohle davor den Ball spiele und dann noch weiter rutsche, ist das für mich ganz klar Rot.“

Nach hartem Foul: BVB-Star Schlotterbeck zeigt sich selbstkritisch

Sport-Geschäftsführer Lars Ricken sah die Szene im Nachhinein ebenfalls kritisch. „Es ist hier schon eine brutale Intensität“, erklärte er im ZDF-Sportstudio und ergänzte: „Da haben wir schon ein bisschen Glück gehabt, dass es nur eine Gelbe Karte ist.“

Artikelbild:„Brutale Intensität“: Hätte BVB-Star Schlotterbeck Rot sehen müssen?

Foto: IMAGO

Auch Schlotterbeck selbst zeigte Verständnis für diese Einschätzung und räumte ein, Glück gehabt zu haben. „Ich treffe ihn sehr unglücklich am Schienbein. Wahrscheinlich kann man da schon Rot geben“, sagte der Dortmunder Abwehrspieler später.

Trotz der heiklen Szene blieb der 26-Jährige auf dem Platz – und stand wenig später erneut im Mittelpunkt. Nach einer Flanke von Daniel Svensson brachte er den BVB per Kopf sogar in Führung. Beim anschließenden Jubel sprang der Innenverteidiger über die Bande zu den Fans, was ebenfalls diskutiert wurde. Eine zweite Gelbe Karte blieb jedoch aus.

Die Partie blieb auch danach turbulent – und wieder war Schlotterbeck beteiligt. In der zweiten Hälfte brachte er ausgerechnet erneut Stanisic im Dortmunder Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Jablonski entschied auf Elfmeter für Bayern, den Harry Kane sicher verwandelte. Eine weitere Verwarnung für den BVB-Verteidiger blieb jedoch aus.

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