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·14. April 2026

Brutale Torquote: Gladbachs Leihspieler drängt sich ins Rampenlicht

Artikelbild:Brutale Torquote: Gladbachs Leihspieler drängt sich ins Rampenlicht

Die Kaderplanung im Angriff von Borussia Mönchengladbach gleicht aktuell einem komplizierten Puzzle. Während die Zukunft von Top-Torjäger Haris Tabakovic  elf Saisontore) noch in den Sternen steht, füllt sich die Gehaltsliste für die kommende Spielzeit zusehends. Neben Kapitän Tim Kleindienst und dem Japaner Shuto Machino kehren im Sommer auch die Leihspieler Tomas Cvancara und Shio Fukuda zurück.

Doch das spannendste Versprechen für die Zukunft sorgt derzeit in der Schweiz für Schlagzeilen: Winsley Boteli. Aktuell ist der Schweizer U21-Nationalstürmer an den FC Sion ausgeliehen, wo er sich als wohl gefährlichster Joker der Super League etabliert hat. Die Zahlen des Youngsters, der bei der Borussia noch einen Vertrag bis 2028 besitzt, sind beeindruckend:


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  • Joker-Qualitäten: Trotz nur eines Startelf-Einsatzes in 33 Spielen markierte er bereits sechs Treffer.
  • Fabelquote: Statistisch gesehen trifft Boteli alle 83 Minuten.
  • Spitzenwert: Damit stellt er selbst die Top-Elite der Liga in den Schatten. Zum Vergleich: Torschützenkönig Chris Bedia (Bern) benötigt im Schnitt 113 Minuten pro Tor.

Transfer-Poker im Sommer: Bleiben oder Verkaufen?

Trotz der starken Leistungen ist Botelis Zukunft im Borussia-Park ungewiss. Sportdirektor Rouven Schröder muss abwarten, wie sich das personelle Überangebot im Sturm sortiert.

Zwar besitzt der FC Sion eine Kaufoption in Höhe von 3,5 Millionen Euro, doch diese dürfte das Budget der Walliser übersteigen. Das ruft andere Interessenten auf den Plan: Besonders der Club Brügge soll den 19-Jährigen genau beobachten. Die Belgier haben ein Händchen für Talente aus dem deutschsprachigen Raum – erst im letzten Sommer lotsten sie Nicolo Tresoldi für 7,5 Millionen Euro aus Hannover nach Brügge. Sollte Tresoldi im Sommer den nächsten Karriereschritt machen, wäre der Weg für Boteli geebnet.

Für Gladbach stellt sich nun die entscheidende Frage: Baut man das Juwel selbst auf oder nutzt man den Hype für eine lukrative Ablöse?


📸 Daniela Porcelli - 2025 Getty Images

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