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·23. April 2026
BTSV in Not: "Uns erwartet eine Schlacht"

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Eintracht Braunschweig droht im Abstiegskampf der Sturz ans Tabellenende und steht mit dem Rücken zur Wand. Ihre Notlage ist den auswärtsschwachen "Löwen" vor dem Freitag-Spiel auf dem berüchtigten Betzenberg beim 1. FC Kaiserslautern sehr bewusst.
"Natürlich können uns unsere Abstiegskonkurrenten noch Gefallen tun und verlieren. Aber es kann nicht unsere Aufgabe sein, uns darauf zu verlassen. Wir haben auch nur noch ein Heimspiel und können deswegen auch nicht mehr darauf warten, die nötigen Punkte zuhause zu holen. Darauf können wir auch nicht warten. Für uns ist es Zeit, unbedingt mal wieder einen Dreier zu holen", wies BTSV-Trainer Lars Kornetka in der Spieltags-Pressekonferenz Spekulationen über erste Rechenschieberspiele zurück.
Tatsächlich wäre allzu viel Zutrauen in die Schwäche der Rivalen geradezu gröbst fahrlässig. Nach nur zwei Zählern aus den vergangenen vier Punktspielen könnte Braunschweig ohne einen Erfolg in der Pfalz im Extremfall vom Abstiegsrelegationsrang noch hinter Fortuna Düsseldorf und das derzeitige Schlusslicht Prußen Münster auf den letzten Tabellenplatz abrutschen.
Zwar blieb die zweitschwächste Auswärtsmannschaft des Unterhauses bei ihren sechs Gastspielen seit dem Jahreswechsel auf fremden Plätzen auch ohne Erfolgserlebnis. Doch die ernüchternde Auswärtsbilanz sollen Kornetkas Spieler beim FCK ausblenden: "Wir müssen den Glauben nach vorne stellen, dass wir in der Lage sind zu zeigen, es zu können."
Die Aufgabe bei den zuletzt gebeutelten "Roten Teufeln" erschwert das „Projekt Befreiungsschlag“ zusätzlich. "Ich kenne die Atmosphäre in Kaiserslautern und bin beeindruckt. Wir werden darauf vorbreitet sein, denn uns erwartet eine Schlacht", beschrieb Braunschweigs Coach seine Erwartungen.
Der Wucht des Betzenbergs sollen die Niedersachsen mit einem klaren Fokus begegnen. "Wir werden schauen, wer liefern kann", erklärt Kornetka, "und dann werden wir zusammen über Kampf versuchen, einen Fußball auf den Platz zu bringen, der rasant und aggressiv, aber auch proaktiv ist und uns dazu bringt, Tore zu schießen, weil wir das gerade mehr denn je brauchen."
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