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Konkurrenzkampf beim 1. FC Köln: Wer stoppt FC-Schreck Patrik Schick? Ein FC-Innenverteidiger mit Bestwert der Liga

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Simon Bartsch
23 April, 2026
Die Bilanz von Patrik Schick ist aktuell eine beeindruckende. Doch der Stürmer spielt auch besonders gerne gegen den FC. Das zeigt ein Blick in die Statistik. Für René Wagner kein Problem, denn in der Defensive hat der Trainer die Qual der Wahl.
Patrik Schick überwindet Marvin Schwäbe (Foto: Lars Baron/Getty Images)
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Lange sahen die Kölner wie der Sieger aus. Nur wenige Augenblicke trennten die Geißböcke vom Halbfinale im DFB-Pokal. Doch dann schlug Laterkusen in der doch überraschend langen Nachspielzeit gnadenlos zu. Patrik Schick traf in der 6. Minute der Nachspielzeit und rettete Leverkusen in die Verlängerung, nachdem der Tscheche zuvor schon den Anschlusstreffer erzielt hatte. Victor Boniface entschied schließlich die Begegnung. Es waren nicht die ersten Tore des Angreifers gegen den FC. Wenn man so will ist Schick der Köln-Schreck der Leverkusener. Sieben Mal lief der Stürmer gegen Köln auf, verloren hat der heute 30-Jährige noch nie. Im Gegenteil, Schick hatte mit seinen Treffern maßgeblichen Anteil an seiner persönlichen Erfolgsbilanz gegen die Domstädter. Sechs Siege, ein Remis, fünf Treffer, eine Vorlage lautet die eindrucksvolle Bilanz. Bei den jüngsten beiden FC-Erfolgen gegen den Nachbarn fehlte der Stürmer verletzt.
Davon kann aktuell keine Rede sein. Schick befindet sich in Topform, erzielte in den vergangenen vier Bundesliga-Spielen gleich vier Tore. Darunter der 22. Kopfballtreffer des Tschechen. Kein aktiver Bundesliga-Spieler ist mit dem Kopf erfolgreicher. Und so stellt sich durchaus die Frage, wer Schick in den Griff bekommen soll. Da Timo Hübers und Luca Kilian weiterhin verletzt ausfallen und Dominique Heintz zuletzt keine Rolle mehr spielte, bleiben vier Innenverteidiger, aus denen René Wagner seine Spieler für das Zentrum wählen könnte. Zuletzt hatten Cenk Özkacar und Jahmai Simpson-Pusey die Nase vorne und beide haben sich auch nicht viel zu Schulden kommen lassen, so dass sie auch für das Duell gegen Leverkusen gute Karten haben dürften. Simpson-Pusey ist seit seiner Ankunft beim FC eigentlich Stammspieler – wenn er im Kader stand, hat er gespielt und bis auf die Begegnung gegen Hoffenheim immer von Beginn an.
Özkacar hat sich erst im späteren Saisonverlauf zum konstantesten der Innenverteidiger entwickelt. Der Türke ist aktuell nicht aus der Stammelf wegzudenken. Von der Zweikampfquote weisen Simpson-Pusey und Dominique Heintz die besten Werte auf. Der Engländer kommt auf starke 73 Prozent, ist damit in dieser Statistik der beste Innenverteidiger der Liga. Es folgt Amos Pieper mit 71,5 Prozent. Vereinsintern kommt dann aber auch schon Özkacar. Kein Wunder, dass die Geißböcke bei beiden Spielern gerne die Kaufoption ziehen würden. Bei Özkacar gibt es wohl wenig Einwände, bei Simpson-Pusey hat Manchester City das letzte Wort und der FC müsste tief in die Tasche greifen. Allerdings dürften gegen Schick gerade auch die Luftzweikämpfe eine Rolle spielen. Und hier verschieben sich die Werte ein wenig. Die meisten Kopfbälle aller Kölner hat Ragnar Ache gewonnen, vor Eric Martel.
Aus Rang drei folgt Cenk Özkacar. Prozentual gehen die meisten gewonnen Luftzweikämpfe aber an Tom Krauß (69 Prozent), vor Sebastian Sebulonsen (63.). Auf Platz drei folgen in der Kölner Liste Özkacar, Rav van den Berg und Joel Schmied nahezu gleichauf (58 Prozent). Im Spielaufbau ist van den Berg mit 93 Prozent angekommener Pässe der sicherste Innenverteidiger. Auf jeweils 86 Prozent kommen Schmied, Simpson-Pusey und Özkacar. Dennoch: Eigentlich hat Wagner kein Grund die Defensive umzustellen – die Auswahl hätte er aber.









































