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·29. August 2025
BTSV reagiert auf Jäkel-Ausfall: Nkoa folgt Backhaus aus Aachen

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Eintracht Braunschweig hat auf die langfristige Verletzung von Frederik Jäkel reagiert und Patrick Nkoa verpflichtet. Der 26-jährige Kameruner spielte bereits in der letzten Saison bei Alemannia Aachen unter Cheftrainer Heiner Backhaus und will nun abermals die Herausforderung in der 2. Bundesliga annehmen.
Ein Kreuzbandriss setzt BTSV-Unglücksrabe Frederik Jäkel womöglich für die komplette Saison außer Gefecht. Die Eintracht reagierte nun, indem Patrick Nkoa für die Innenverteidigung verpflichtet wurde. "Durch den bitteren Ausfall von Frederik Jäkel war uns bewusst, dass wir in der Innenverteidigung personell nachlegen müssen. Uns war wichtig, dass wir in der Defensive Geschwindigkeit, Physis und Zweikampfstärke hinzugewinnen", erklärt Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel. "Genau diese Attribute bringt Patrick Nkoa mit, seine Qualitäten hat er im vergangenen Jahr in der 3. Liga als einer der defensivstärksten Innenverteidiger unter Beweis gestellt."
Wie gut Nkoa in der Abwehrzentrale funktionieren kann, weiß vor allem Cheftrainer Heiner Backhaus. Er trainierte den 26-Jährigen schon in der vergangenen Saison bei Alemannia Aachen. Jetzt ist Nkoa beim BTSV gefordert: "Ich freue mich auf meine Zeit in Braunschweig und auf meine neue Herausforderung in der 2. Bundesliga. Ich möchte mich so schnell wie möglich in die Mannschaft integrieren und meinen Teil dazu beitragen, dass wir auch in den kommenden Wochen und Monaten an den positiven Saisonstart anknüpfen können."
Mit Nkoa verpflichtet Braunschweig einen Spieler, der den harten Weg ins Profigeschäft gegangen ist. Bei Schwarz-Weiss Wattenscheid empfahl sich der Kameruner für ein Engagement bei Rot-Weiß Erfurt, das in der Oberliga Süd startete. Die Thüringer stiegen mit Nkoa als Stammspieler auf, der auch in der Regionalliga Nordost an seine Leistungen anknüpfen konnte. So sehr, dass der F.C. Hansa Rostock aufmerksam wurde und den 26-Jährigen für die Zweitliga-Saison 2023/24 verpflichtete.
Allerdings kam Nkoa nie bei den Profis zum Einsatz. Stattdessen spielte der Innenverteidiger wieder in der Nordost-Staffel für die Hansa-Reserve, woraufhin er mit etwas Verzögerung im vergangenen Sommer zu Alemannia Aachen wechselte. Dort traf er bereits auf BTSV-Coach Heiner Backhaus, der ihn nach zweimonatiger Eingewöhnungszeit fest in der Startelf am Tivoli einplante. Am Saisonende verlängerte Nkoa seinen Vertrag jedoch nicht, sodass er nun als vereinsloser Spieler ablösefrei nach Braunschweig wechseln kann. Bei den Löwen erhält er ein Arbeitspapier mit Gültigkeit bis zum Saisonende.