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Justus Pludra·2. Januar 2026
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Justus Pludra·2. Januar 2026
2026 soll ein voller Erfolg werden! Unter diesem Motto lassen sich alle Neujahrsvorsätze zusammenfassen. Diesen Wunsch dürften aber auch die folgenden fünf Fußballstars hegen, für die 2025 kein gutes Jahr war.
Die deutsche Nummer eins hatte in den letzten zwölf Monate erst kein Glück und dann richtig Pech. Bis in den April musste sich der gebürtige Gladbacher zunächst nach schwerer Patellasenenverletzung durch die Reha quälen. Zeitgleich verdichteten sich die Gerüchte, dass Barça ab dem kommenden Sommer ohne seinen amtierenden Kapitän plant.
📸 Alex Caparros - 2025 Getty Images
So kam es dann auch. Joan Garcia wurde von Espanyol verpflichtet und zum Stammkeeper erklärt. Zu allem Überfluss musste ter Stegen seinen Posten auch noch kampflos räumen, weil erneute Rückenprobleme die nächste OP nötig machten. Für den WM-Stammplatz diktierte Bundestrainer Julian Nagelsmann dem Wiedergenesenen danach eine klare Bedingung: regelmäßige Spielzeit auf möglichst hohem Niveau. Die will ter Stegen bis zum Sommer bei seiner Leihe in Girona sammeln, um dann mit Rückenwind nach Nordamerika zu fliegen.
Beim jahrelangen Teamkollegen von Marc-André ter Stegen ging zuletzt gar nichts mehr. Allerdings streikte nicht, wie beim deutschen Keeper, der Körper, sondern der Kopf. Hansi Flick offenbarte, nach einem misslungenen Auftritt in der Champions League Ende November, psychische Probleme bei seinem Schützling.
📸 ADRIAN DENNIS - AFP or licensors
Sein Arbeitgeber, der FC Barcelona, reagierte umgehend und stellte den Abwehrspieler mitten in der Saison und auf unbestimmte Zeit frei. Auf Reisen und im Kreise von Freunden und Familie konnte Araujo die mentalen Akkus offenbar schnell wieder aufladen. Denn schon kurz vor dem Jahreswechsel stieg Barças Vizekapitän wieder ins Training ein. Hoffentlich kann er 2026 wieder befreiter aufspielen.
Bei der Klub-WM zog sich der Wahl-Münchener im letzten Sommer einen Wadenbeinbruch zu, der schon beim zuschauen Schmerzen verursachten. Eine monatelange Pause war die Folge, aber rechtzeitig zum Start der WM-Jahres rückt das Comeback des begnadeten Dribbelkünstlers in greifbare Nähe.
"Das wird für uns 2026 eine positive Geschichte sein. Gegenwärtig war das erst mal für sein Gefühl super, und ab dem nächsten Jahr können wir viel erwarten von Jamal“, versprach Bayern-Trainer Vincent Kompany vor dem Jahreswechsel in einer Medienrunde. Das wird sich nicht zuletzt Musiala selber auch wünschen!
Jepp, den gibt's ja auch noch. Auch der brasilianische Feinfuß wird aktuell von einer Verletzung ausgebremst, seine Lage ist aber ungleich prekärer als die von Musiala. Warum er dann trotzdem hier ausgelistet ist? Weil der Brasilianer trotz schlechtester Vorzeichen felsenfest davon überzeugt ist, im neuen Jahr trotzdem durchzustarten.
📸 MIGUEL SCHINCARIOL - AFP or licensors
Der 33-Jährige wurde im Dezember erneut am Knie operiert, ob er rechtzeitig zur Weltmeisterschaft fit wird, ist mehr als fraglich. Und selbst wenn: Nicht nur aufgrund anhaltender Verletzungsprobleme datiert das letzte Länderspiel des Superstars vom Oktober 2023. Dennoch kündigte er auf 'X' Großes an: "Wenn wir das [WM-]Finale erreichen … ich verspreche, ich werde ein Tor schießen." Wir sind gespannt!
Die City-Debütsaison des Ex-Frankfurters war eigentlich ordentlich. Neun Scorer in 16 PL-Einsätzen konnte Marmoush vorweisen. Dunkle Schatten warf aber entscheidender Fehlschuss voraus. Im FA-Cup-Finale vergab der Ägypter einen Elfmeter, Crystal Palace triumphierte in der Folge mit einem 1:0-Sieg.
Ob Marmoush deshalb bei Pep Guardiola in Ungnade fiel, ist nicht überliefert. Fakt ist, dass der 26-Jährige in der laufenden Spielzeit bisher fast ausschließlich auf Kurzeinsätze kam und auf Klubebene noch ohne eigenen Treffer dasteht. Im neuen Jahr kann es da fast nur besser laufen, vielleicht ja direkt mit dem Titelgewinn beim Afrika-Cup?
📸 Mauro Horita - 2025 Getty Images









































