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·2. Mai 2026
Bundesliga Abstiegskampf: Heidenheim kämpft um letzten Strohhalm – aber heute gegen die Bayern

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Im Bundesliga-Abstiegskampf spitzt sich die Lage zu. Der 1. FC Heidenheim hält weiter an der Hoffnung fest, der VfL Wolfsburg steht massiv unter Druck und St. Pauli sieht eine günstige Ausgangslage. Schon an diesem Wochenende könnten erste Entscheidungen fallen.
Spieler und Staff des 1. FC Heidenheim 1846 bejubeln den Sieg gegen den FC St. Pauli in der Bundesliga. Das Heimspiel in der Voith-Arena endete zugunsten der Heidenheimer – ein wichtiger Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt am 25. April 2026. (Adam Pretty / Getty Images Europe via Getty Images)
Frank Schmidt bleibt vor dem Auswärtsspiel bei den Champions-League-Helden des FC Bayern ein nüchterner Beobachter der eigenen Lage. „Mehr Außenseiter kann man nicht sein“, sagte der Coach des 1. FC Heidenheim vor dem eigentlich unlösbar wirkenden Schicksalsspiel in der Allianz Arena am Samstag um 15.30 Uhr bei Sky. Dass die Münchner das Team unterschätzen könnten, bezifferte er mit der Chance „bei null“.
Und trotzdem lebt beim 52-Jährigen und seinem Team noch dieses kleine Restfenster auf den Klassenerhalt. „Es gebe ’nichts Schlimmeres, als wenn man vor dem Spiel schon irgendwas abschenkt. Das sind nicht wir, das ist nicht die Mannschaft, das ist nicht unser Vereine, das bin nicht ich'“, sagte Schmidt und stellte den FCH trotz der deutlichen Rollenverteilung klar auf Angriff. Schließlich sind St. Pauli und der ebenfalls stark unter Druck stehende VfL Wolfsburg weiterhin erreichbar.
Im Abstiegskampf herrscht absolute Crunchtime, für den kleinen FCH geht es beim großen FCB praktisch um jeden Punkt. Sollte die Logik greifen und Bayern den Klub von der Brenz besiegen, könnte das Bundesliga-Abenteuer nach drei Jahren für Heidenheim enden, falls die Konkurrenz nicht ebenfalls patzt.
Am Sonntag könnte St. Pauli gegen Mainz 05 um 15.30 Uhr bei DAZN bereits uneinholbar davonziehen. Die Mannschaft von Alexander Blessin hat zwar die beste Ausgangsposition, doch die Formkurve stimmte zuletzt überhaupt nicht. „Es geht darum, die Spieler zu finden, die sich wehren und aufstehen“, sagte Blessin nach dem bedenklichen Eindruck, den sein Team am vergangenen Samstag bei der 0:2-Niederlage in Heidenheim hinterlassen hatte. „Spieler, die dann auch die anderen mitreißen. Anders geht es gar nicht.“
Auch der VfL Wolfsburg um Dieter Hecking geht trotz vier Punkten aus den jüngsten zwei Spielen ohne viel Schwung in die schwere Auswärtspartie beim SC Freiburg am Sonntag um 19.30 Uhr bei DAZN. „Am Ende geht es darum, dass wir weiterhin die Chance haben, den Klassenerhalt zu schaffen. Und diese Chance wollen wir am Sonntag weiter verbessern“, sagte Hecking.
Für die Wölfe wartet danach ein brutales Restprogramm. Nach dem Gastspiel im Breisgau kommen die Bayern nach Niedersachsen, ehe am 34. Spieltag womöglich der Abstiegsshowdown bei St. Pauli ansteht. Auch Heidenheim hofft, dann noch im Rennen zu sein. Doch ebenso gut könnte für den FCH schon an diesem Wochenende alles vorbei sein.







































