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·22. September 2026

Bundesliga auf Rekordkurs: So verrückt ist die Torflut nach vier Spieltagen

Artikelbild:Bundesliga auf Rekordkurs: So verrückt ist die Torflut nach vier Spieltagen

An den ersten vier Spieltagen der neuen Bundesliga-Saison sind bereits 137 Tore gefallen – ein Wert, der in der Geschichte der Liga nur zweimal übertroffen wurde. In der Saison 1984/85 standen nach vier Spieltagen 140 Treffer zu Buche, 2023/24 waren es 138. Mit aktuell 3,8 Toren pro Spiel liegt die Bundesliga zudem deutlich über dem bisherigen Saisonrekord.

Von Freiburg bis zum 7:0 – die Torflut im Detail

Schon der 1. Spieltag hatte es in sich: 35 Tore fielen zum Auftakt. Gleich zwei Partien endeten mit sechs Treffern – Bayern München gegen Stuttgart 5:1 sowie Union Berlin gegen Eintracht Frankfurt 3:3. Dazu kamen drei weitere Fünf-Tore-Spiele: Köln gegen Hoffenheim, Elversberg gegen Leverkusen und Freiburg gegen Bremen.


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Der 2. Spieltag legte sogar noch einen Treffer drauf. 36 Tore bedeuteten bislang den torreichsten Spieltag der Saison. Besonders spektakulär war das 4:3 zwischen Borussia Mönchengladbach und Elversberg.

Auch am 4. Spieltag ging die Produktion munter weiter. Bayern München fertigte Union Berlin mit 7:0 ab, während Mainz 05 beim 4:3 gegen Borussia Mönchengladbach ebenfalls für ein torreiches Spiel sorgte. Insgesamt kamen an diesem Spieltag 33 Treffer hinzu – damit summiert sich die Ausbeute nach vier Runden auf 137 Tore.

Zehn Teams über acht Tore, elf Spieler mit mindestens drei Treffern

Die Offensivwucht verteilt sich dabei erstaunlich breit: Zehn der 18 Bundesligisten stehen bereits bei mindestens acht Saisontoren. Bayern führt mit 14 Treffern, dahinter folgen Freiburg mit zwölf und Augsburg mit elf. Für beide Klubs bedeutet das einen neuen Vereinsrekord nach vier Spieltagen.

Auch bei den Torjägern ist einiges los. Michael Olise, Yuito Suzuki, Phillip Tietz, Younes Ebnoutalib und Patrik Schick stehen bereits bei vier Treffern. Schick ist dabei der einzige Spieler, der an jedem der ersten vier Spieltage mindestens einmal getroffen hat.

Direkt dahinter folgt eine größere Gruppe mit drei Toren. Dazu gehören unter anderem Harry Kane, Serhou Guirassy, Niclas Füllkrug, Igor Matanović, Michael Gregoritsch, Jonathan Burkardt und Maurice Krattenmacher. Damit ist die Spitze der Torjägerliste nach vier Spieltagen ungewöhnlich breit aufgestellt.

Auffällig ist zugleich, dass Deniz Undav noch auf seinen ersten Saisontreffer wartet, während die Bundesliga insgesamt bereits eine enorme Torproduktion erlebt.

Der historische Vergleich

Der Blick auf die historische Marke macht die aktuelle Entwicklung besonders interessant. In der Saison 1983/84 fielen insgesamt 1.097 Tore in 306 Spielen – ein Schnitt von rund 3,6 Treffern pro Partie. Dieser Wert ist bis heute der höchste Saison-Schnitt der Bundesliga-Geschichte.

Nach vier Spieltagen liegt die aktuelle Bundesliga bereits bei 3,8 Toren pro Partie. Sollte dieser Schnitt über die komplette Saison gehalten werden, würde die Liga damit einen neuen Bestwert aufstellen. Noch ist es allerdings viel zu früh für eine belastbare Prognose – nach der Länderspielpause stehen noch 30 Spieltage aus.

Fest steht nur: Die Bundesliga ist spektakulär in die neue Saison gestartet.

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