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·10. Mai 2026
Bundesliga heute: 1.FC Heidenheim sorgt für Abstiegs-Showdown am letzten Buli Spieltag

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Der 1. FC Heidenheim hat mit einem hart erkämpften 3:1 beim 1. FC Köln den Abstiegskampf noch einmal völlig auf den Kopf gestellt. Durch den ersten Sieg seit dem 18. Spieltag ist der FCH nicht mehr Tabellenletzter und hat vor dem letzten Bundesliga-Spieltag plötzlich wieder realistische Chancen auf die Relegation.
Jan Schöppner vom 1. FC Heidenheim 1846 bejubelt seinen Treffer zum 3:0 mit seinen Mitspielern beim Bundesliga-Gastspiel beim 1. FC Köln am 10. Mai 2026 im RheinEnergieStadion in Köln. Lars Baron / Getty Images
Frank Schmidt wirkte nach dem enorm wichtigen Erfolg nur kurz erleichtert, ehe er seine Mannschaft bereits auf den letzten Showdown einschwor. Der Außenseiter von der Ostalb, der schon fast abgeschrieben war, darf weiter auf seine vierte Bundesliga-Saison hoffen. Mit dem Dreier in der Domstadt gab Heidenheim die Rote Laterne an den FC St. Pauli ab und liegt nun punktgleich mit den Hamburgern und dem VfL Wolfsburg. Mit einem Sieg gegen den FSV Mainz 05 am kommenden Samstag um 15.30 Uhr ist der Sprung in die Relegation möglich, abhängig vom Ergebnis des Duells zwischen St. Pauli und Wolfsburg.
Geschäftsführer Holger Sanwald sprach bei DAZN von einer kaum zu glaubenden Entwicklung. „Das ist wirklich unglaublich. Vor Ostern hat keiner mehr einen Cent auf uns gewettet“, sagte er und ergänzte: „Intern haben wir immer an uns geglaubt, dass wir es schaffen können.“ Trotz der weiter prekären Lage bleibt die Ausgangsposition damit offen. „Wir sind von den Ergebnissen der anderen abhängig, aber das sind wir schon länger. Wir brauchen Glück, es braucht immer noch viel“, erklärte Sanwald.
Die Treffer für den FCH erzielten Jan Schöppner mit einem Doppelpack in der 8. und 72. Minute sowie ein Eigentor des Kölner Verteidigers Kristoffer Lund in der 28. Minute. Für Köln war der zwischenzeitliche Ausgleich durch Marius Bülter in der 10. Minute zu wenig, obwohl die Gastgeber über weite Strecken des Spiels dominant auftraten. Entscheidend war am Ende die fehlende Konsequenz im Abschluss.
Schmidt hatte vor der Partie ein klares Signal gesendet und auf einen Sieg in Köln gepocht, weil am letzten Spieltag „alles möglich“ sei. Der Beginn passte. Nach einem Fehler im Kölner Spielaufbau köpfte der aufgerückte Schöppner zur Führung ein. Die Kölner, die sich bereits am Samstag auf dem Sofa auch rechnerisch den Klassenerhalt gesichert hatten, antworteten prompt. Zunächst ließ Sebastian Sebulonsen noch den Ausgleich liegen, nur knapp 30 Sekunden später jagte Bülter den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte. FCH-Keeper Frank Feller, den Schmidt überraschend statt Stammtorhüter Diant Ramaj gebracht hatte, war ohne Abwehrchance.
Danach übernahm Köln zunehmend die Kontrolle, doch Heidenheim blieb stabil und fand immer wieder zurück in die Partie. Eine Szene kurz vor der Linie brachte den FCH erneut in Front, als Arijon Ibrahimovic abschloss und Lund den Ball bei dem Versuch der Rettung ins eigene Tor lenkte. Nach der Pause verteidigten die Gäste die Kölner Angriffe mit großem Einsatz und kamen selbst zu guten Kontern. Schöppner vergab aus zehn Metern zunächst die Chance auf die Vorentscheidung in der 62. Minute, machte es zehn Minuten später aber besser und schob überlegt zum 3:1 ein.
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