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·13. April 2026
Bundesliga heute: SC Freiburg gewinnt Duell der Europapokal-Teilnehmer gegen Mainz

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Der SC Freiburg hat sich im Bundesliga-Duell zweier Europapokal-Teilnehmer bei Mainz 05 durchgesetzt und sich vor dem nächsten internationalen Auftritt zusätzliches Selbstvertrauen geholt. Die Mannschaft von Julian Schuster gewann am Sonntagabend auswärts mit 1:0 (0:0) und rückte in der Tabelle wieder bis auf zwei Punkte an den Siebten Eintracht Frankfurt heran. Matchwinner war Lucas Höler, der kurz nach der Pause per Kopf traf.
Matthias Ginter vom Sport-Club Freiburg behauptet den Ball im Bundesliga-Duell zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem SC Freiburg in der MEWA Arena in Mainz am 12. April 2026. Alex Grimm / Getty Images
Für die Breisgauer kam der Erfolg unmittelbar nach dem überzeugenden 3:0 im Europa-League-Viertelfinal-Hinspiel gegen Celta Vigo. Freiburg hat damit gute Karten auf den Einzug ins Halbfinale und ist nur noch einen Schritt vom ersten europäischen Halbfinale der Klubgeschichte entfernt. Auch Mainz hatte unter der Woche gewonnen: Die 05er setzten sich in der Conference League mit 2:0 gegen Racing Straßburg durch und stehen ebenfalls dicht vor ihrem ersten Europapokal-Halbfinale.
Vor dem Anpfiff hatte Schuster den Fokus klar auf die Liga gerichtet. „Heute zählt nur Mainz“, sagte der Freiburger Chefcoach bei DAZN. „Das, was am Donnerstag war, was uns für heute hilft, versuchen wir zu transportieren. Bei allem anderen ist es wichtig, dass es keine Rolle spielt.“ Auch auf Mainzer Seite war die Ausgangslage präsent. Urs Fischer sprach vor der Partie von „einer gewissen Gefahr im Kopf“: „Heute ist wieder Alltag, da geht es nach wie vor ums Überleben. Ich denke immer noch, es ist noch nichts geschafft.“
Die erste Halbzeit verlief zunächst zäh und arm an Höhepunkten. Echte Torraumszenen waren selten, selbst ein wuchtiger Distanzschuss von Stefan Posch in der 26. Minute gehörte zu den wenigen Ausnahmen. Noah Atubolu lenkte den Versuch an den Pfosten.
Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie deutlich an Fahrt auf – vor allem, weil Freiburg sofort Druck machte. Nach einem langen Einwurf legte Matthias Ginter den Ball per Fuß auf Höler ab, dessen Kopfball-Bogenlampe in der 47. Minute im Netz landete. „Wir wussten, was es Sonntagabend in Mainz für ein Spiel für uns wird“, sagte Ginter bei DAZN mit lädierter Nase. „Unsere Mannschaft kann zufrieden sein, dass wir hier drei Punkte holen. Es war nicht einfach, weil Mainz gut unterwegs war die letzten Wochen. Wir sind sehr glücklich heute.“
Freiburg blieb danach am Drücker. Daniel Batz musste innerhalb weniger Augenblicke zunächst einen Distanzschuss und kurz darauf einen Kopfball von Johan Manzambi parieren (60.). Mainz antwortete mit viel Einsatz, kam aber nur noch vereinzelt zu klaren Abschlüssen. Dominik Kohr setzte einen Kopfball nach einer Ecke neben das Tor (63.), die übrigen Versuche der Gastgeber blieben meist zu unpräzise.
Für besondere Szenen sorgte immerhin die Rückkehr von Nadiem Amiri. Beim Comeback des Spielmachers, der seit Ende Februar wegen einer Fersenverletzung gefehlt hatte, wurde es im Mainzer Umfeld sichtbar emotional.
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