Get German Football News
·12. September 2026
BUNDESLIGA-NOTEN | Köln 1:1 Werder Bremen – Füllkrug sichert Remis

In partnership with
Yahoo sportsGet German Football News
·12. September 2026

Die Grün-Weißen drehten am 3. Spieltag nach frühem Rückstand in Köln auswärts die Partie und holten dank Niclas Füllkrugs Ausgleich in der zweiten Halbzeit einen beeindruckenden Punkt.
Nach vielen Spekulationen unter der Woche infolge seiner Aussagen dazu, ob das englische Supertalent Mikey Moore erstmals in der Bundesliga von Beginn an spielen könnte, blieb Kölns Cheftrainer René Wagner seiner Ansicht treu, dass „jeder, der in der Premier League von Beginn an spielen kann, auch bei uns in der Bundesliga starten kann“, und gab dem 19-jährigen Flügelspieler sein erstes Bundesliga-Spiel von Anfang an.
Zu den weiteren Änderungen, die der Trainer der Geißböcke im Vergleich zur 1:4-Klatsche auswärts beim VfB Stuttgart am 2. Spieltag an seiner Mannschaft vorgenommen hatte, gehörte auch der niederländische Stürmer Thijs Dallinga, dessen später Doppelpack beim Saisonauftakt gegen Hoffenheim zu Hause für die Domstädter beim Comeback-Sieg entscheidend gewesen war. Die Nummer 27 führte anstelle von Ragnar Ache die Sturmspitze an.
Ansonsten erhielt auch Ellyes Skhiri erstmals seit seiner Rückkehr von Eintracht Frankfurt im Sommer den Vorzug. Marius Bülter war die letzte Änderung Wagners, wobei das Duo Paul Okon-Engstler und Jan Thielmann verdrängte. Talisman Saïd El Mala stand nach seiner krankheitsbedingten Abwesenheit in Stuttgart wieder im Kader und nahm auf der Bank Platz.
Im Gegensatz dazu setzte Daniel Thioune zum ersten Mal in seiner Amtszeit auf eine unveränderte Werder-Bremen-Startelf, nachdem die Grün-Weißen zuletzt RB Leipzig klar besiegt hatten. Zudem stand dem 52-jährigen Trainer mit Mitchell Weiser eine weitere Option zur Verfügung, der auf der Bank saß. Die Nummer 8 wurde in der 82. Minute eingewechselt und feierte nach überstandener Kreuzbandverletzung, die er sich im Juli 2025 zugezogen hatte, seinen ersten Einsatz seit 14 Monaten.
Trotz eines vielversprechenden Beginns – in dem sie durch Niclas Füllkrug die erste Chance des Abends hatten – geriet Werder fast umgehend in Schwierigkeiten.
Dallingas Schuss sprang im Strafraum an den Arm von Youri Regeer, und der Schiedsrichter zeigte ohne Zögern auf den Punkt und entschied auf Elfmeter für Köln. Dallinga trat selbst an, doch sein Versuch in die linke untere Ecke wurde von Karl Hein mit einer fantastischen Parade gehalten.
Dennoch ließen sich die Gastgeber in ihrem Drang nach der Führung nicht beirren, denn Linton Maina traf nur wenige Minuten später genau in dieselbe linke untere Ecke und vollendete damit einen starken Kölner Konter, eingeleitet von Tom Krauß und Skhiri, wobei Letzterer die Vorlage gab.
Mit zunehmender Spieldauer fand Thiounes Mannschaft jedoch besser in die Partie, dominierte den Ballbesitz, ließ aber weiterhin die nötige Durchschlagskraft vermissen. Köln hingegen fühlte sich im Umschaltspiel wohl, wobei Moore besonders lebhaft wirkte – bei Ballbesitz zog er immer wieder direkt auf die Werder-Abwehr zu und zeigte seine Dribbelstärke.
Bremen kam mit neuem Schwung aus der Kabine. Innerhalb von zehn Minuten nach Wiederbeginn prüften die Gäste Marvin Schwäbe gleich zweimal: zunächst mit einem flachen, scharf getretenen Abschluss von Olivier Deman, ehe Chuki den Keeper mit einem Direktabschluss aus kurzer Distanz zu einer Parade zwang.
Dann war der Ausgleich für die Gäste zum Greifen nah, als Eren Dinkçi in der 58. Minute eine Flanke von Füllkrug aufnahm und einen Gewaltschuss an die Latte setzte.
Das Kölner Tor schien zwar unter einem guten Stern zu stehen, doch die Gastgeber waren offensiv keineswegs harmlos. Kurz nach der Stundenmarke nahm Moore den Ball erneut am Mittelkreis auf, zog über die halbe Spielfeldlänge und schlenzte den Ball in Richtung linkes oberes Eck, doch Hein lenkte ihn über die Latte. Auch danach blieb der Bremen-Keeper gefordert und musste bei der folgenden Standardsituation einen Volley von Gideon Mensah parieren.
Ungeachtet dessen nutzte Bremen, das seit Wiederanpfiff klar das Momentum auf seiner Seite hatte, die nächste Gelegenheit. Chuki brachte eine Ecke von links herein, und obwohl Jahmai Simpson-Pusey den ersten Kopfball von Amos Pieper noch blocken konnte, reagierte Füllkrug am schnellsten und hämmerte den Ausgleich aus kurzer Distanz ins Tor – sein drittes Tor in vier Pflichtspielen seit seiner Rückkehr zu Werder im Sommer.
Füllkrugs Ausgleich nach einer Werder-Ecke dürfte für die Kölner Anhänger ein Warnsignal sein, denn schon in der vergangenen Saison war Köln bei Standards die anfälligste Mannschaft der Liga und kassierte 20 Gegentore. Nun haben die Geißböcke nach nur drei Spieltagen bereits drei Gegentreffer auf diese Weise hinnehmen müssen.
Obwohl Köln in der Schlussphase um die erneute Führung kämpfte und durch Abschlüsse von Marius Bülter und Ache noch Chancen hatte, fiel kein zweites Tor für Werder mehr, und letztlich wurden die Punkte im RheinEnergieStadion verdient geteilt.
Spielerbewertungen:
Köln:
Schwäbe (7) – Castro-Montes (6), Simpson-Pusey (6), Lochoshvili (6), Mensah (6,5) – Bülter (6,5), Krauß (6,5), Skhiri (8), Moore (7,5), Maina (7) – Dallinga (6)
Sonstige: Sebastian Sebulonsen (6), Ísak Jóhannesson (5), Ragnar Ache (6), Saïd El Mala (5), Paul Okon-Engstler (-)
Werder Bremen:
Hein (7,5) – Arthur (7), Pieper (6), Friedl (6), Deman (6,5) – Reis (6), Regeer (5) – Dinkçi (6,5), Chuki (8), Grüll (6) -Füllkrug (7,5)
Sonstige: Dariusz Stalmach (5), Mick Schmetgens (5), Cedric Itten (5), Mitchell Weiser (5), Paul Erevbenagie (-)
GGFN-Spieler des Spiels | Ellyes Skhiri (8)
Bei seinem ersten Bundesliga-Start seit seiner Rückkehr in die Domstadt im Sommer war der Tunesier im Mittelfeld der Kölner von zentraler Bedeutung.
Neben der Vorlage zum Führungstor der Gastgeber legte Skhiri von allen Spielern auf dem Platz die größte Distanz zurück (13,3 km) und gewann zudem die meisten Zweikämpfe aller Kölner Spieler (12). Seine Laufstärke und seine Fähigkeit, aus dem Zentrum des Mittelfelds heraus alles zu lenken, brachten dem defensiven Mittelfeldspieler diese Auszeichnung ein – trotz starker Konkurrenz durch Teamkollege Moore und Bremens Chuki.
GGFN | Sam Carey, live aus dem RheinEnergieStadion in Köln.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































