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·23. August 2026
Bundesliga-Schnäppchen im Anflug: Hertha BSC bedient sich beim FC Augsburg

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·23. August 2026

Hertha BSC Berlin schwimmt sportlich derzeit auf einer echten Erfolgswelle. Nach zwei Siegen zum Auftakt in die neue Saison der 2. Bundesliga meisterten die Berliner am Freitagabend auch die unangenehme Hürde im DFB-Pokal. Bei strömendem Regen setzte sich das Team nach einem echten Krimi im Elfmeterschießen beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken durch. Doch abseits des Rasens ist die Kaderplanung bei der Alten Dame noch nicht vollständig abgeschlossen. Trainer Stefan Leitl, der nach satten 14 Abgängen in diesem Sommer ein stark verändertes und runderneuertes Team moderieren muss, suchte nach dem Abschied von Michal Karbownik händeringend nach einer erfahrenen Verstärkung für die Abwehr.
Mit dem erst 18-jährigen Youngster Mayson Grothe stand Leitl für diese Position zuletzt nur ein einziger etatmäßiger Linksverteidiger zur Verfügung. Diese Vakanz wird nun offenbar mit einem gestandenen Profi geschlossen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, steht Hertha BSC kurz vor einer Verpflichtung von Mads Pedersen vom FC Augsburg.Der 29-jährige Däne wird demnach bereits am heutigen Sonntag in der Hauptstadt erwartet, um die finalen Details zu klären und den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren. Da Pedersen in den Planungen der Fuggerstädter keine sportliche Rolle mehr spielt, soll lediglich eine sehr kleine Ablösesumme für den Defensivmann fällig werden.
Pedersen, der im Sommer 2019 vom FC Nordsjaelland zum FCA gewechselt war und zwischenzeitlich für sechs Monate an den FC Zürich verliehen wurde, besitzt in Augsburg eigentlich noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2027. In den vergangenen beiden Spielzeiten kam der ehemalige dänische Nationalspieler allerdings jeweils nur noch auf überschaubare sieben Einsätze im deutschen Oberhaus. Entsprechend verringerte sich sein Marktwert in den vergangenen zwölf Monaten um mehr als die Hälfte auf aktuell rund 800.000 Euro. Dennoch bringt der 1,78 Meter große Linksfuß die wertvolle Erfahrung von 115 Bundesliga-Spielen mit an die Spree, in denen er insgesamt acht direkte Torbeteiligungen beisteuerte.
In Berlin soll er mit seiner enormen Zweikampfstärke, viel Tempo und einer flexiblen Einsatzbarkeit als linker Außenverteidiger in einer Viererkette oder als offensiverer Schienenspieler sofort weiterhelfen. Zudem gilt Pedersen als absoluter Mentalitätsspieler, der dem Berliner Spiel guttun wird. Nach Oluwaseun Adewumi und Farid Alfa-Ruprecht wäre Pedersen der dritte externe Neuzugang für den Hauptstadtklub in dieser Transferperiode. Komplett abgeschlossen sind die Planungen nach diesem Transfer jedoch noch nicht. Laut der Bild fahndet Hertha nun noch intensiv nach einem neuen Mittelstürmer, um den Kader vor dem Transferschluss endgültig abzurunden.
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