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·29. September 2026
Exklusiv: FCB-Wunschtrainer stammte aus der Bundesliga

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Nicht mehr als siebeneinhalb Monate, oder genau zu sein 226 Tage, hielt sich Stephan Lichtsteiner beim FC Basel im Traineramt. Wegen des aufbleibenden Aufwärtstrends wurde Lichtsteiner kürzlich von seinen Aufgaben entbunden, einen Nachfolger hat Rotblau mittlerweile gefunden.
Und sorgte mit der getroffenen Entscheidung für eine faustdicke Überraschung. Der FCB holte nämlich nicht etwa einen Trainer, der mit den Schweizer Fussballgepflogenheiten bestens vertraut ist. Das Lichtsteiner-Erbe hat stattdessen mit Slavisa Jokanovic ein Protagonist mit Knalleffekt angetreten, der zunächst mit einem Vertrag bis Ende Saison ausgestattet wurde.
Am Dienstag wurde der neue Trainer im Bauch des Joggeli an einer Vorstellungspressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert. War Jokanovic wirklich die Wunschlösung des FCB? Der Technische Direktor Andreas Herrmann sagte: «Wir haben in der Analyse festgestellt, was wir brauchen. Für uns war sehr wichtig, dass er nicht nur Pokale und Aufstiege feierte, sondern auch harte Zeiten überstehen kann.»
Markus Schopp sollte Trainer des FC Basel werden
Wäre der Plan von Herrmann und seinen Mitstreitern aufgegangen, hätte am Dienstag allerdings nicht Jokanovic neben ihm Platz genommen. Die Basler Wunschlösung war nach Informationen von 4-4-2.ch nämlich Markus Schopp, der vertraglich an den österreichischen Bundesligisten TSV Hartberg gebunden ist.
Schopp hat Hartberg während seiner verschiedenen Amtszeiten geprägt wie kein Zweiter. Seit diesem Sommer ist der 52-Jährige zurück in der Steiermark und dort mittlerweile nicht nur Trainer, sondern auch Technischer Direktor.
Schopp zeichnet unter anderem die seltene Qualität aus, No-Names, junge Talente und ausgemusterte Spieler zu formen und in ein funktionierendes System einzubinden. Statt des klassischen Abstiegskampf-Fussballs implementierte Schopp in Hartberg einen modernen, mutigen ballbesitz- und lösungsorientierten Ansatz.
«Mitte September ist nie ein guter Zeitpunkt einen neuen Trainer zu finden»
Statt Schopp steht bei Rotblau künftig also Jokanovic an der Seitenlinie. FCB-Boss David Degen, ebenfalls an der Medienkonferenz anwesend, machte unterdessen klar, dass sich die Trainersuche alles andere als einfach gestaltet hatte.
«Mitte September ist nie ein guter Zeitpunkt einen neuen Trainer zu finden, weil viele gute Trainer sind bereits bei anderen Klubs», sagte Degen. Genau dieser Umstand trifft auf Schopp zu. «Mit Jokanovic haben wir aber einen Trainer, der auch eine gute Trainererfahrung mitbringt», so Degen.







































