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·23. Februar 2026
BVB-Fans gegen Leipzig irritiert: Darum gab es keine Abseitslinien

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·23. Februar 2026

Im Top-Spiel gegen RB Leipzig hatte der BVB die erste Halbzeit komplett verschlafen. Nach einem Doppelschlag von Christoph Baumgartner lagen die Dortmunder zur Pause mit 0:2 zurück.
Worüber sich viele schwarzgelbe Fans neben dem schwachen Auftritt ihres Teams aufregten: Am TV gab es keinerlei kalibrierte Abseitslinien. Die wären bei beiden Toren aber durchaus interessant gewesen, denn sowohl das 1:0 als auch das 2:0 war hinsichtlich einer möglichen Abseitsstellung ein knappes Höschen und wurde vom VAR gecheckt. Letztlich hielten beide Treffer der Prüfung stand.
Weder bei der Live-Übertragung des Spiels, noch bei den Zusammenfassungen im Anschluss gab es Bilder, die die beiden knappen Szenen für die Zuschauer aufschlüsseln konnten. Was hatte es damit auf sich?
Die WAZ fragte beim DFB nach und erhielt folgende Antwort: "Aufgrund technischer Probleme fand leider keine Übermittlung der Bilder bzw. Animationen an den Ü-Wagen statt. Das bedauern wir", erklärte Dr. Jochen Drees, der sich für die Video-Assistenten verantwortlich zeigt. Gegenüber der Zeitung wurden die Bilder dann auch endlich nachgereicht - und dort ist zu sehen, dass beide Treffer (wie zu erwarten) regulär waren. Zweimal war es eine Millimeter-Entscheidung, zweimal stand Baumgartner jedoch nicht in der verbotenen Zone. Fans, die eine Verschwörung gegen den BVB vermuteten, können sich an dieser Stelle wieder abregen.
Übrigens gab es gegenüber der WAZ auch eine Erklärung, warum das vermeintliche Foulspiel an Karim Adeyemi in der 89. Minuten nicht geahndet wurde. Der BVB-Angreifer war im Strafraum von Castello Lukeba zu Fall gebracht worden, die Pfeife blieb jedoch stumm. Auch der VAR sah keinen Einlass, die Entscheidung zu revidieren.
"In diesem Laufduell befand sich Castello Lukeba etwas näher zum Ball als Karim Adeyemi. Der Dortmunder Angreifer stellte sein linkes Bein im Sprung heraus, ohne den Ball zu spielen. Anschließend traf ihn Lukeba in der Laufbewegung mit dem rechten Fuß am linken Fuß. Beide Spieler kamen schließlich zu Fall. Aus Sicht des Schiedsrichters lag dem Herausstellen des Beines durch Adeyemi in den Laufweg von Lukeba nicht der Versuch zugrunde, den Ball zu erreichen. Den folgenden Kontakt am Fuß in der Laufbewegung des Leipziger Verteidigers bewertete er deshalb nicht als Foulspiel. Diese Entscheidung bestätigte der Video-Assistent", teilte Marco Fritz, Leiter der Regelauslegung, der WAZ mit. Er bekräftigte, dass damit die richtige Entscheidung getroffen wurde: "Aus unserer Sicht ist die Bewertung des Spielvorgangs durch den Unparteiischen und den Video-Assistenten nicht zu beanstanden."
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