Borussia Dortmund
·20. September 2026
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·20. September 2026
Der BVB – wieder mit Konstantinos Karetsas im Kader, jedoch nicht in der Startelf – bestimmte die erste halbe Stunde, die insgesamt von großem, gegenseitigem Respekt geprägt war. In Bedrängnis kam Maxi Beier früh zu einer Kopfballchance (4.), aussichtsreich war zudem ein Freistoß aus 19 Metern, den Joy Veerman jedoch über den Querbalken zirkelte (29.).
Ein Abwehrfehler bescherte dem VfB direkt danach eine erste Großchance für Deniz Undav, doch Gregor Kobel parierte mit dem Fuß. Und kurz vor der Pause stoppte Gadou mit einem starken Sprint eine Konterchance der insgesamt tief stehenden Schwaben, als er Demirovics Lauf stoppte. Insgesamt war es eine ausgeglichene erste Hälfte mit etwas mehr Ballbesitz für Borussia (55 %).
Drei Minuten nach Wiederbeginn kam der BVB zu einer aussichtsreichen Kontergelegenheit durch Ethan Nwaneri, die leider versandete (48.). Zwei Minuten später geriet Daniel Svenssons Pass auf Nwaneri nach einem krassen Aufbaufehler der Schwaben zu steil für Nwaneri, der weitere zwei Minuten später den Ball nach Felix Nmechas Steilpass im Tor unterbrachte, aber klar im Abseits stand (52.).
Schwarzgelb hatte das Spiel weitgehend im Griff, strahlte immer wieder Gefahr aus und wechselte nach gut einer Stunde doppelt: Jobe Bellingham und Karetsas ersetzten Veerman und Nwaneri. Der Grieche gab in der 70. Minute den zehnten Dortmunder Torschuss in der Begegnung ab; zugleich der erste, der aufs Tor kam. Und kurz darauf veredelte Schwarzgelb seine Überlegenheit: Karetsas auf Bellingham, der herausragend in den Fünfmeterraum passte, wo der einlaufenden Beier flach mit der Innenseite zur 1:0-Führung vollstreckte.
Kurz darauf hätte Karetsas für das 2:0 sorgen können. Nmecha fing einen Stuttgarter Angriff ab, trieb den Ball über den ganzen Platz, legte an der 16-Meter-Linie quer auf den jungen Griechen, der wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbeizielte (73.).
Stuttgart kam nun stärker auf, drückte den BVB tief in die eigene Hälfte. Doch die Borussen verteidigten den knappen Vorsprung bis in die Nachspielzeit. Der eingewechselte Bensebaini blockte Pejcinovics Schuss zur Ecke (90.+1).
Die Liga pausiert nun bis zum 9. Oktober. Dann eröffnet Schwarzgelb mit dem Heimspiel gegen Werder Bremen eine Serie von 09 Begegnungen innerhalb von nur 30 Tagen.
Fußball-Bundesliga, 4. Spieltag
VfB: Bredlow – Jeltsch, Chabot, Mittelstädt – Vagnoman, Prömel (84. Nartey), Stiller, Führich (64. Leweling) – El Khannouss (84. Sauer), Undav (64. Pejcinovic) – DemirovicBank: Funk, Al-Dakhil, Hendriks, Karazor, Spalt
BVB: Kobel – Gadou, Anton, Schlotterbeck – Ryerson (82. Bensebaini), Veerman (62. Bellingham), Nmecha, Svensson – Nwaneri (62. Karetsas), Beier (82. Sabitzer) – Guirassy (75. Silva)Bank: Meyer, Reggiani, Chukwuemeka, InacioNicht dabei: Can (Kreuzbandriss), Konstantelias (Kreuzbandriss), Lerma (Muskelverletzung), Mane (Muskelverletzung)







































