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Borussia Dortmund

·28. Februar 2026

BVB kämpft, FCB jubelt: unglückliches 2:3 im Spitzenspiel

Artikelbild:BVB kämpft, FCB jubelt: unglückliches 2:3 im Spitzenspiel

Personalien Im Vergleich zum Spiel gegen Atalanta Bergamo unter der Woche startete eine auf fünf Positionen veränderte BVB-Elf: Nico Schlotterbeck, Yan Couto, Marcel Sabitzer, Karim Adeyemi und Fabio Silva starteten für Ramy Bensebaini, Julian Ryerson, Jobe Bellingham, Julian Brandt und Serhou Guirassy. Neben dem gelb-gesperrten Topscorer Ryerson (elf Torvorlagen) fehlten Carney Chukwuemeka (muskuläre Probleme), Niklas Süle und Filippo Mane.

SpielverlaufSchwarzgelb startete nervös, war zehn bis 15 Minuten gar nicht im Spiel gegen dominante Gäste, die mit extrem hohen Außenverteidigern realtaktisch in einer 2-4-4-Formation agierten. Und auch danach war der BVB weitgehend in der Defensive gefordert. Ärgerlich: schwer erkämpften Bällen schlossen sich umgehend leichte Ballverluste an.


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0:5 lautete die Torschussbilanz nach 25 Minuten – dann ging Borussia mit dem ersten eigenen Abschluss in Führung! Und wie so oft – im achten Spiel in Serie – half eine Standardsituation: Nico Schlotterbeck köpfte Daniel Svenssons Freistoßflanke in die Maschen (26.). Nach einem Schubser von Konrad Laimer musste Kapitän Emre Can lange behandelt werden (40.), machte dann aber doch bis kurz vor dem Halbzeitpfiff weiter. Ramy Bensebaini hatte schon zur Einwechselung bereitgestanden, kam dann doch noch vor der Pause und spielte erstmals rechts in der Dreierkette.

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Im zweiten Durchgang wurde es ein Spitzenspiel. Felix Nmecha setzte Svensson (50.) und Maximilian Beier (53.) sehenswert ein, doch statt des zweiten Dortmunder Treffers fiel dazwischen das 1:1 durch Harry Kane: Joshua Kimmich eroberte eine zu kurze Abwehr, chippte halblinks in den Sechzehner auf Serge Gnabry, der quer legte auf den Münchner Torjäger, der dann nur noch einschieben musste (54.).

Die Gäste aus München waren auch in der Folge das Team, das mehr Ballbesitz hatte, aber Schwarzgelb setzte weiterhin Nadelstiche, kam zu weiteren guten Möglichkeiten für Maximilian Beier (56.) und Yan Couto (65.). 4:4 Torschüsse in Durchgang zwei bis dahin. Dann schickte Michael Olise Josip Stanisic rechts in den Strafraum, der vor Schlotterbeck einen Haken schlug und dessen ausgestrecktes Bein zum Anlass nahm, den berühmten „Kontakt“ zu suchen. Elfmeter, Kane gegen Gregor Kobel, der noch mit der Hand dran war, aber den Einschlag nicht verhindern konnte (70.).

Niko Kovac regierte mit einem Dreifach-Wechsel: Samuele Inacio mit seinem Bundesliga-Debüt,, Brandt und Bellingham kamen für Beier, Nmecha und Adeyemi (75.). Und der BVB kämpfte. Couto schob an, Sabitzer flankte, Guirassy kam im Zentrum nicht an die Kugel, dafür Svensson, der sie sehenswert zum 2:2 versenkte (83.). Kurz darauf Brandt auf Guirassy: knapp vorbei. Statt 3:2 für Dortmund hieß es jedoch 3:2 für München. Bellingham klärte nach Olise-Flanke nicht weit genug mit seinem Kopfball, Kimmich war der Nutznießer und netzte volley ein (87.).

AusblickAm kommenden Samstag, ebenfalls um 18:30 Uhr, tritt Borussia Dortmund beim 1. FC Köln an (live bei Sky).

BORUSSIA DORTMUND – BAYERN MÜNCHEN 2:3 (1:0)

Fußball-Bundesliga, 24. Spieltag BVB: Kobel – Can (45.+5 Bensebaini), Anton, Schlotterbeck – Couto, Sabitzer, Nmecha (75. Bellingham), Svensson – Beier (75. Inacio), Adeyemi (75. Brandt) – Silva (67. Guirassy)Bank: Meyer, Özcan, Kabar, Reggiani

Bayern München: Urbig – Stanisic, Upamecano, Tah, Laimer (90. Bischof) – Kimmich (90.+2 Goretzka), Pavlovic – Olise (90.+2 Olise), Gnabry (61. Musiala), Diaz – KaneBank: Bärtl, Ulreich; Guerreiro, Karl, Jackson

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