Borussia Dortmund
·5. September 2026
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·5. September 2026
Trainer Niko Kovac musste weiterhin u. a. auf Ramy Bensebaini verzichten (zu den Personalien), vertraute in der Abwehr den jungen Joane Gadou und Filippo Mane an der Seite von Routinier Waldemar Anton und setzte Maxi Beier diesmal auf der „Zehn“ ein. Der verbuchte in Minute sechs Borussias erste Offensivaktion, als sein Versuch zur Ecke abgelenkt wurde. Den ersten Schuss, der aufs gegnerische Tor kam, gab Guirassy in der 22. Minute ab.
Der BVB war bis dahin sehr auf Sicherheit bedacht, Hoffenheim die aktivere Elf. Anton musste mehrmals als letzte Instanz klären. Unzufriedenheit mit dem Spiel der Vorderleute spiegelte sich in seinem Gesicht. Als Schwarzgelb dann das Momentum auf seine Seite zu ziehen schien, hatte die TSG mehr Platz und kam zu Chancen: Gregor Kobel parierte stark gegen Daghim (30.) und Hlozek (34.). Zudem verletzte sich Mane am Oberschenkel, und Kovac verschob seine Spieler: Svensson in die Dreierkette, Beier auf die linke Schiene, und dessen Position übernahm der eingewechselte Neuzugang Ethan Nwaneri.
Unmittelbar vor der Pause aber ging Hoffenheim in Führung. Daghims Schlenzer wurde geblockt, aber kein Dortmunder kam an den Ball, Coufal legte rechts im Strafraum zurück auf Avdullahu, der aus 22 Metern hoch ins linke Eck traf.
Borussia kam mit Joey Veerman (für Felix Nmecha) aus der Kabine. Doch an der Spielweise und am Auftreten änderte sich zunächst nur wenig. Nach weiteren Warnschüssen durch Lemperle (49., Kobel) und Kabak (53.) jagte Lemperle in der 54. Minute Gadou den Ball ab, hatte aber auch Glück, dass Anton seinen Schuss unhaltbar für Kobel abfälschte und die Kugel zum 2:0 im Netz landete.
Kurz nachdem die TSG am 3:0 schnupperte, durfte der BVB erstmals jubeln. Anton eroberte in der gegnerischen Hälfte gegen Avdullahu den Ball, leitete weiter ins Zentrum auf Guirassy, der frei vor Baumann die Nerven behielt und per Heber auf 1:2 verkürzte (61.). Kovac brachte Luca Reggiani für Gadou und Fabio Silva für Karetsas. Und nur fünf Minuten nach dem Anschlusstreffer durften gut und gerne 10.000 BVB-Fans über den Ausgleich jubeln: Abschlag Kobel, Ballannahme und -weiterleitung durch Guirassy im Mittelkreis auf den halblinks startenden Fabio Silva, der die Kugel perfekt an den linken Innenpfosten setzte – 2:2 (66.).
In der Schlussphase drehte Borussia die Partie komplett. Nwaneri spielte nach links zu Fabio Silva, der passte quer auf Nwaneri, dessen Hereingabe von Avdullahu leicht abgefälscht und von Hajdari ins eigene Tor abgefälscht wurde (87.).
Fußball-Bundesliga, 2. SpieltagSamstag, 5. September 2026, 15:30 Uhr
TSG: Baumann – Coufal, Kabak (79. Hranac), Hajdari, Rots – Avdullahu, Burger (79. De Cat) – Wimmer (73. Conté), Daghim – Lemperle (84. Moerstedt), Hlozek (73. Kramaric)Bank: Philipp, Bernardo, Gendrey, Lenz
BVB: Kobel – Gadou (62. Reggiani), Anton, Mane (32. Nwaneri) – Ryerson, Nmecha (46. Veerman), Bellingham, Svensson – Karetsas (62. Fabio Silva), Beier – Guirassy (87. Sabitzer)Bank: Meyer, Chukwuemeka, Prates, AlbertNicht dabei: Bensebaini (Rippenprellung), Can, Konstantelias (beide Kreuzbandriss), Inacio (Rotsperre), Lerma (Muskelverletzung), Schlotterbeck (Rückstand nach Innenbandriss)
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