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·12. August 2026
„Bye, bye, Bayern“ – Klaus Toppmöller wird 75 – Seine Rekorde, seine Sprüche

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·12. August 2026

Happy Birthday, Klaus Toppmöller! „Toppi“, ehemaliger Bundesligatrainer bei Eintracht Frankfurt, VfL Bochum, Bayer 04 Leverkusen und beim HSV, feiert am Mittwoch seinen 75. Geburtstag.
Klaus Toppmöller wäre für Deutschland 1976 wahrscheinlich mit zur Europameisterschaft ins ehemalige Jugoslawien gereist.
Wenn da nicht jener ominöse 30. Mai 1976 gewesen wäre. Toppmöller hatte einen Auto-Unfall. Mit seiner späteren Ehefrau Rosi, mit der er seit 1977 verheiratet ist, fuhr Toppmöller auf dem Weg von Kaiserslautern in seinen Wohnort Rivenich mit seinem Ferrari Dino 246 GTS in einen Wagen der US-Army.
Unter Schock irrte er 15 Stunden durch die Wälder im Hunsrück, die Polizei suchte „Toppi“ mit Spürhunden.
„Mir fehlt ein halber Tag“, sagte Toppmöller später über den Unfall, der ihn die Europameisterschaft kostete. „Ich hatte ja schon meine Einladung zur EM 1976 in der Tasche. Dann kam der Unfall“.
Klaus Toppmöller – 1976 galt der junge Stürmer von der Mosel, der beim pfälzischen Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern voll einschlug, schon insgeheim als Nachfolger von Bayern-Bomber Gerd Müller († 2021) in der Nationalmannschaft.
Dass er ein Vollblutstürmer ist, zeigte der Jubilar auch nach seiner Rückkehr aus der nordamerikanischen Liga, wo er für Dallas und Calgary spielte.
Was schon zu seiner Profizeit nicht zusammenpasste: „Toppi“ und der FC Bayern. „Die Spiele gegen Bayern München“, verriet Klaus Toppmöller einmal, „habe ich mir im Kalender immer rot angestrichen.“
Als Trainer von Eintracht Frankfurt konnte sich „Toppi“ eine Spitze gegen den Branchenführer nicht verkneifen. Nach der „Herbstmeisterschaft“ 1993 mit der Eintracht sagte er mit Blick auf Bayerns „Aus“ im UEFA-Cup gegen den englischen Außenseiter Norwich City: „Am Mittwoch haben alle Englisch gelernt: Das hörtsich jetzt Bye, bye, Bayern an.“
Mit Zeitgenossen wie Bundestrainer Berti Vogts (79 / „Fußball ist ein Wir-Gefühl.“) ging der Vater von Bundesliga-Coach Dino Toppmöller hart ins Gericht: „Berti Vogts? Wenn ich so gespielt hätte wie er, als Wadenbeißer… dannhätte ich mit 18 meine Schuhe verbrannt!“
Zum Titel konnte Toppmöller die Frankfurter nicht führen. Er verlor mit dem Star-Ensemble um Uwe Bein, Andreas Möller und Anthony Yeboah als eines von nur drei Bundesliga-Teams - neben dem BVB und dem KSC - 1993/94 gegen VfB Leipzig.
Mit der Erkenntnis: „Leipzig hat 14 Spiele verloren. Jetzt sind wir dieDeppen der Nation.“
Toppmöllers Credo: „Erfolg tut nur der haben, der hart arbeiten tut.“ Stimmt. In diesem Sinne: Alles Gute, lieber Klaus Toppmöller!







































