Can trifft in letzter Sekunde vom Elfmeterpunkt zum 3:2 gegen St. Pauli | OneFootball

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·17. Januar 2026

Can trifft in letzter Sekunde vom Elfmeterpunkt zum 3:2 gegen St. Pauli

Artikelbild:Can trifft in letzter Sekunde vom Elfmeterpunkt zum 3:2 gegen St. Pauli

PersonalienAaron Anselmino (Rückstand), Ramy Bensebaini (Infekt) und Marcel Sabitzer (Wade) standen nicht zur Verfügung. Im Vergleich zum Spiel gegen Bremen (3:0) lief eine auf fünf Positionen veränderte Elf auf: Emre Can, Jobe Bellingham, Daniel Svensson, Karim Adeyemi und Julian Brandt ersetzten Niklas Süle, Yan Couto, Carney Chukwuemeka, Maximilian Beier (alle Bank) sowie den erwähnten Sabitzer.

Spielverlauf Bei schönstem Vor-Frühlings-Wetter und unter den Augen von Bundeskanzler Friedrich Merz (mit schwarzgelbem Fanschal) traf der BVB auf einen Gegner, der mit hohem Anlaufen den Spielaufbau früh störte, deutlich die Mehrzahl der defensiven Zweikämpfe gewann und kaum etwas anbot, geschweige denn zuließ. Lediglich ein Fang-Fehler von Nikola Vasilj eröffnete Brandt in der 16. Minute die Riesenchance aufs 1:0, doch Hauke Wahl rettete für seinen geschlagenen Keeper auf der Torlinie. Nach knapp einer halben Stunde schoss Brandt einen Freistoß aus 17 Metern knapp am rechten Pfosten vorbei. Insgesamt aber war das Dortmunder Spiel zu fehlerbehaftet und zu ausrechenbar. Überraschende Momente blieben bis in die Schlussphase der ersten Hälfte aus.


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St. Pauli setzte auf schnelle Umschaltaktionen und kam hieraus zu einer guten Chance für Pereira Lage aus kürzester Distanz, die Gregor Kobel mit einer starken Fußabwehr klärte (27.). Zehn Minuten zuvor hatte Schiedsrichter Harm Osmers nach einer Abwehraktion von Fabio Silva auf Handelfmeter für die Gäste entschieden, die Entscheidung aber nach einem Blick auf den Monitor zurückgenommen: Angelegter konnte ein Arm nicht sein (27.).

Spät, aber nicht zu spät für eine Pausenführung, entdeckte der BVB das Spiel über die Flügel. Julian Ryersons scharfe Hereingabe verpasste Karim Adeyemi nur knapp (44.), dann bekam Adeyemi rechts außen den Ball. Mit einem schnellen Antritt ließ er Lars Ritzka stehen, gab flach nach innen, am ersten Pfosten ließ Fabio Silva durch für den besser postierten Brandt, der zum 1:0 einschob (45.+1).

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Zunächst noch mit Ungenauigkeiten im Passspiel, aber deutlich zweikampfstärker kam der BVB aus der Kabine. Und acht Minuten nach Wiederanpfiff griff bei einer Ballstafette ein Rädchen ins andere: Pass aus dem Mittelkreis auf Brandt, punktgenaue Weiterleitung auf Fabio Silva, der in zentraler Position Richtung Tor lief und als die Lücke für einen Pass auf den halblinks mitgelaufenen Adeyemi aufging, kam das Zuspiel genau in dessen Lauf. Adeyemi musste die Kugel im Fallen nur noch ins Tor schieben (56.).

Doch wie schon im Hinspiel (3:3) gab der BVB einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand. Innerhalb von neun Minuten führten zwei Standards der Gäste zum 2:2. Smith zunächst mit einer Ecke (63.), dann mit einer Freistoßflanke (72.) – und im Zentrum kamen Sands mit dem Kopf bzw. Jones mit dem Fuß erfolgreich zu Abschlüssen. Kobel verhinderte gegen Jones in der Folge das 2:3 (78.).

Anschließend konnte der BVB dem Gegner kaum noch das Spiel aufzwingen. Bis auf einen Kopfball aus kürzester Distanz von Nmecha gegen die Brust von Vasilj (81.) sprang zunächst nichts heraus. Erst in der Nachspielzeit wurde es turbulent. Nach Foul an Maxi Beier auf der Strafraumlinie gab es Elfmeter. Emre Can verwandelte zum 3:2 (90.+6).

AusblickIn der kommenden Woche stehen zwei Auswärtsspiele auf dem Plan: zunächst am Dienstag (21 Uhr MEZ, live bei Prime) in der UEFA Champions League bei Tottenham Hotspur, anschließend am Samstag (18:30 Uhr, live bei Sky) in der Liga bei Union Berlin.

BORUSSIA DORTMUND – FC ST. PAULI 3:2 (1:0)

Fußball-Bundesliga, 18. Spieltag

BVB: Kobel – Can, Anton, Schlotterbeck – Ryerson (71. Couto), Bellingham, Nmecha (83. Özcan), Svensson – Adeyemi (71. Beier), Fabio Silva (71. Guirassy), Brandt (83. Chukwuemeka)Bank: Meyer, Duranville, Süle, ManeFC St. Pauli: Vasilj – Dzwigala (64. Ando), Wahl, Mets – Pyrka, Sands, Smith, Ritzka (64. Oppie) – Pereira Lage, Kaars (64. Jones), FujitaBank: Gazdov, Ando, Robatsch, Saliakas, Stevens, Afolayan, Ceesay

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