Can Uzun unter Druck: Harte Riera-Kritik erschüttert Frankfurt – auch der 80-Millionen-Traum wankt | OneFootball

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·7. April 2026

Can Uzun unter Druck: Harte Riera-Kritik erschüttert Frankfurt – auch der 80-Millionen-Traum wankt

Artikelbild:Can Uzun unter Druck: Harte Riera-Kritik erschüttert Frankfurt – auch der 80-Millionen-Traum wankt

Bei Eintracht Frankfurt hat sich die Lage um Can Uzun spürbar zugespitzt. Nach dem Spiel gegen den 1. FC Köln stand der türkische Offensivspieler nicht nur sportlich im Mittelpunkt, sondern auch wegen deutlicher Worte seines Trainers Albert Riera. Für den jungen Profi könnte die Situation unangenehme Folgen haben – und für den Klub womöglich auch finanziell. Denn parallel zur öffentlichen Kritik gerät offenbar auch die Hoffnung ins Wanken, mit Can Uzun eines Tages einen Transfer in ganz anderen Größenordnungen zu realisieren.

Riera nimmt Can Uzun öffentlich ins Visier

Auslöser der Diskussion war das Köln-Spiel, in dem Can Uzun über die gesamten 90 Minuten auf der Bank saß. Danach erklärte Albert Riera offen, warum der Offensivspieler keine Einsatzzeit erhielt. Seine Aussagen fielen bemerkenswert hart aus.


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Egal, wie gut man mit dem Ball umgehen kann – wenn man gegen den Ball nicht gut ist, kann man nicht in Alberts Team spielen.“ Dann wurde der Frankfurter Trainer noch konkreter: „Ich will komplette Spieler. Er muss seine Pflicht sowohl in der Offensive als auch in der Defensive erfüllen. Er weiß, was er tun muss. Er wird auf dem Platz stehen, wenn er es der Mannschaft gibt, nicht mir.

Die Worte treffen einen emotionalen Spieler

Die Wirkung dieser Aussagen soll im Lager von Can Uzun nicht klein gewesen sein. Der junge Offensivspieler gilt als emotionaler Charakter, und gerade deshalb soll ihn die öffentliche Kritik besonders getroffen haben. Dass sein Trainer ihn derart deutlich an die Pflicht gegen den Ball erinnerte, wurde entsprechend als klares Warnsignal verstanden.

Wie Bild berichtet, sollen die Aussagen intern für erhebliche Unruhe gesorgt haben. Aus einem sportlichen Hinweis wurde damit sehr schnell ein Thema, das auch auf die Stimmung rund um den Spieler durchschlägt. Gerade bei einem jungen Profi, der ohnehin unter besonderer Beobachtung steht, kann ein solcher öffentlicher Moment viel auslösen.

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Der Traum von 80 Millionen Euro bekommt Risse

Neben der sportlichen Ebene gibt es auch eine wirtschaftliche Dimension. In Frankfurt verband man mit Can Uzun offenbar große Erwartungen, auch mit Blick auf einen möglichen späteren Transfer. Intern stand dabei wohl die Vorstellung im Raum, irgendwann eine Summe von 80 Millionen Euro oder mehr erzielen zu können.

Genau dieser Traum soll nun deutlich realistischer neu bewertet werden. Wenn sich die Spannungen zwischen Spieler und Trainer nicht glätten und es im Sommer zu einer Trennung kommen sollte, könnte die mögliche Ablöse laut deutscher Presse deutlich niedriger ausfallen. Im Raum stehen dann „nur“ noch etwa 40 bis 45 Millionen Euro. Das wäre immer noch viel Geld, läge aber weit unter den ursprünglichen Hoffnungen.

Plötzlich wird der Sommer brisant

Damit wird aus einer sportlichen Debatte automatisch auch ein Transferszenario. Wenn ein Trainer öffentlich so klar formuliert, welche Anforderungen er an einen Spieler stellt, und dieser Spieler gleichzeitig ein wertvoller Zukunftsbaustein des Klubs sein soll, bekommt jede Entwicklung zusätzliches Gewicht. Bleibt die Lage angespannt, könnte der Sommer in Frankfurt deutlich unruhiger werden als ursprünglich gedacht.

Vor allem deshalb ist der Fall so interessant: Es geht nicht nur um eine Bankentscheidung gegen Köln, sondern um die Frage, ob Can Uzun unter Riera wirklich die Rolle bekommt, die ihm viele zugetraut haben. Genau daran hängt am Ende auch, ob Frankfurt aus dem Talent den erhofften Top-Transfer formen kann.

AC Mailand und andere Klubs beobachten die Lage

Die entstandene Unruhe soll inzwischen auch außerhalb Deutschlands genau registriert worden sein. Besonders häufig fällt dabei der Name AC Mailand. Der italienische Traditionsklub soll die Situation des türkischen Nachwuchsspielers aufmerksam verfolgen und könnte in der Sommerperiode auf eine günstige Gelegenheit warten.

Im Bericht ist sogar von einem möglichen „Chancentransfer“ die Rede. Das deutet darauf hin, dass interessierte Klubs darauf spekulieren könnten, von der aktuellen Spannungslage in Frankfurt zu profitieren. Wenn der Spieler sportlich nicht die gewünschte Rolle erhält und der Verein seine Preisvorstellung nach unten korrigieren muss, würde das automatisch neue Dynamik in den Markt bringen.

Für Can Uzun beginnt eine heikle Phase

Für den Spieler selbst ist die Lage nun besonders sensibel. Einerseits hat Riera sehr klar beschrieben, was er verlangt: mehr Arbeit gegen den Ball, mehr Vollständigkeit im Spiel, mehr Erfüllung der mannschaftlichen Aufgaben. Andererseits ist der öffentliche Ton so scharf ausgefallen, dass die Diskussion längst nicht mehr nur intern geführt wird.

Damit steht Can Uzun vor einem wichtigen Abschnitt. Er kann diese Kritik sportlich beantworten und sich unter dem neuen Trainer wieder herankämpfen. Gelingt das nicht, dürfte die Debatte um Rolle, Zukunft und möglichen Sommer-Abgang weiter an Schärfe gewinnen.

Frankfurt hat plötzlich ein doppeltes Problem

Unter dem Strich ist die Situation für Eintracht Frankfurt in zwei Richtungen heikel. Sportlich droht ein Bruch mit einem hochveranlagten Offensivspieler, wirtschaftlich könnte ein möglicher Rekordplan massiv schrumpfen. Aus einem Talentprojekt mit riesiger Perspektive ist innerhalb kurzer Zeit ein sensibles Thema geworden.

Genau deshalb wiegt diese Entwicklung so schwer. Es geht nicht bloß um harte Trainerworte nach einem Spiel, sondern um die Zukunft eines der spannendsten jungen Spieler und um die Frage, ob Frankfurt aus ihm noch den erhofften Ausnahmefall machen kann. Der Sommer könnte darüber schneller entscheiden, als dem Klub lieb ist.

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