LIGABlatt
·2. September 2026
Chaos nach Trainer-Posse: Fatih Terim offenbar bei Trabzonspor im Gespräch!

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Nach der turbulenten Trennung von Fatih Tekke sucht Trabzonspor früh in der Saison nach einem neuen Trainer. Kandidaten gibt es viele, und noch mehr Gerüchte. Türkische Medien spekulieren, dass unter den potenziellen Namen auch der von Galatasaray-Legende Fatih Terim ist.
Seit etwas mehr als einem Jahr ist Fatih Terim nur noch am Tisch oder Telefonhörer von türkischen TV-Studios und nicht mehr an der Seitenlinie zu sehen. Der 72-Jährige waltet seines Amtes als meinungsstarker Experte, Angebote von Vereinen soll es mitunter zwar immer mal wieder geben haben, allerdings nichts was den "Imperator" zu einem Comeback auf die Trainerbank bewogen hätte. Das halbjährige Engagement bei Saudi-Arabien-Klub Al-Shabab, das Ende Juni 2025 endete, bleibt damit vorerst seine letzte Station. Nun soll sich aber Trabzonspor Gedanken zu Terim machen. Wie "HT Spor" berichtet, sei die Galatasaray-Legende allein deshalb ein Kandidat bei der aktuellen Trainersuche, weil gute Kontakte zu gleich mehreren Personen im Management des Schwarzmeerklubs bestünden. Eine konkrete Kontaktaufnahme soll es aber noch nicht gegeben haben.
Tekke-Eklat und nächste Niederlage – Trabzon versinkt im Chaos
Zumal das Gerücht mit äußerster Vorsicht zu genießen sein dürfte, da die Liste der kolportierten Namen für die vakante Stelle in Trabzon lang ist. So steht neben Arda Turan, der sich dank guter Arbeit mit Shaktar Donezk ins Rampenlicht gecoacht hat, auch traditionsgemäß Senol Günes auf der Kandidatenliste. Außerdem Abdullah Avci sowie Vitor Pereira und Antonio Conte, der aber wohl kaum zu finanzieren wäre, geschweige denn ernsthaft Interesse haben dürfte.
Am Montagabend hatte sich Trabzonspor von Fatih Tekke getrennt, der zuvor schon gehen wollte, aber zunächst bleiben musste. Nach der 0:4-Blamage in der Europa-League-Qualifikation gegen Ferencvaros erklärte Tekke live im türkischen Fernsehen seinen "aufgrund der emotionalen Belastung" seinen Rücktritt, was sein Arbeitgeber aber ablehnte. Erst nach der 1:2-Pleite am Montag gegen Aufsteiger Amed SK folgte die Trennung. Das chaotische Bild, das der Verein in den vergangenen Tagen abgab und ein damit verbundener Imageschaden dürften dagegen bleiben.







































