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Jule Stolpe·26. Januar 2026

💻 ChatGPT kostete seinen Job?! Irres Gerücht um Ex-Nationalcoach

Artikelbild:💻 ChatGPT kostete seinen Job?! Irres Gerücht um Ex-Nationalcoach

Wir hören es mittlerweile ständig: Künstliche Intelligenz wird uns die Jobs wegnehmen. Und obwohl wir daran aus verschiedensten Gründen zum aktuellen Zeitpunkt noch stark zweifeln dürfen, scheint es beim ehemaligen spanischen Nationaltrainer Robert Moreno tatsächlich so gewesen zu sein.

Einem Bericht der britischen ‘Sun‘ zufolge sei er beim russischen Zweitligisten FC Sotschi im vergangenen September endgültig gescheitert, weil er sich zu stark auf ChatGPT verlassen hatte.


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Moreno hatte sich mit dem Klub darauf geeinigt, seinen Posten aufzugeben, nachdem er mit seinem Team aus sieben Spielen lediglich einen Punkt geholt hatte.

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📸 Fran Santiago - 2022 Getty Images

Der ehemalige Sportdirektor des FC Sotschi, Andrei Orlow, erklärte nun, Moreno sei ein großer Fan des Chatbots gewesen und habe sich auch bei teils bizarren Entscheidungen konsequent auf das Tool verlassen.

Als Beispiel führte Orlow eine Auswärtsreise nach Chabarowsk an, bei der Moreno den Zeitplan für seine Mannschaft mithilfe von „Chatty“ geplant habe. So habe er angeordnet, dass die Spieler zwei Tage vor dem Spiel um sieben Uhr morgens trainieren sollten. Zudem soll der 48-Jährige verlangt haben, dass die Mannschaft 28 Stunden am Stück wach bleibt.

Orlow berichtete in einem Interview mit ‘Russia Today‘, auf das sich die Sun in ihrem Artikel beruft, dass diese Vorgaben bei den Spielern auf großes Unverständnis gestoßen seien (keine große Überraschung). 

Auch bei der Auswahl eines neuen Stürmers im vergangenen Sommer habe Moreno auf Künstliche Intelligenz gesetzt. Aus drei Optionen wählte ChatGPT demnach Artur Schuschenatschew aus, der schließlich verpflichtet wurde und in zehn Spielen kein einziges Tor erzielte.

Laut Orlow sei der Chatbot eines der wichtigsten Werkzeuge des Trainers gewesen. Neben der angeblich fehlenden Empathie, dem strikten Fokus auf Ballbesitzfußball und der mangelnden Priorisierung von Standardsituationen im Training (auch ein Tipp von „Chatty“?) dürfte dies einer der Gründe gewesen sein, warum Moreno nach knapp zwei Jahren seinen Platz auf der Trainerbank räumen musste.

Fazit: Ja, Künstliche Intelligenz kann durchaus dazu beitragen, dass man seinen Job verliert – im aktuellen Stadium allerdings wohl eher dann, wenn man das eigene Gehirn ausschaltet und sich ausschließlich auf einen Chatbot verlässt.

Was denkst du? Wird Künstliche Intelligenz auch im Fußball immer wichtiger werden? Schreib es gerne in die Kommentare!


📸 Alex Caparros - 2021 Getty Images

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