GazeteFutbol.de
·9. Februar 2026
Cherifs Ablöse vor dem Debüt publik: Leihe, Kaufoption, 50-Millionen-Potenzial bei Fenerbahce

In partnership with
Yahoo sportsGazeteFutbol.de
·9. Februar 2026

Fenerbahce hat im Winter personell am vorderen Ende umgebaut: Nach den Abgängen von Youssef En-Nesyri, Jhon Duran und Cenk Tosun kam auf die Stürmerposition nur ein neuer Name hinzu – Sidiki Cherif. Der Angreifer ist 19 Jahre alt und wechselte von SCO Angers nach Istanbul. Während Teile des Umfelds kritisch reagierten, hielt Trainer Domenico Tedesco intern konsequent an der Idee fest, dass der junge Stürmer sportlich wie wirtschaftlich ein Schlüssel werden kann, berichtet Sözcü.
Dass Fenerbahce nach dem Sturm-Umbruch keinen weiteren erfahrenen Angreifer verpflichtete, sorgte für Diskussionen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie stark der Klub auf das Profil von Sidiki Cherif setzt. Nach der Verpflichtung von N’Golo Kante als internationaler Verstärkung blieb der Cherif-Deal im öffentlichen Bild zunächst als Fragezeichen stehen. Im internen Plan spielte der 19-Jährige jedoch eine zentrale Rolle, weil Tempo, Physis und Entwicklungspotenzial als passgenau bewertet wurden.
Werbung – Eigener WhatsApp-Kanal von GazeteFutbol
Domenico Tedesco machte seine Einschätzung klar und beschrieb den Stürmer in deutlichen Worten: „Er hat großes Potenzial.“ Dazu sagte er über das Profil des Youngsters: „Stark und schnell.“ Aus Sicht des Trainerteams war Cherif ein Spieler, den das Scouting identifizierte und den man gezielt aufbauen will. Genau diese Überzeugung führte dazu, dass die wirtschaftliche Dimension des Transfers früh intern diskutiert wurde.
Bei den Transferkonditionen sind die Fakten klar: Fenerbahce leiht Cherif für 4ier Millionen Euro aus. Der Deal enthält eine Kaufoption in Höhe von 18 Millionen Euro. Damit ist die Struktur des Transfers sauber abgesteckt: Leihe als Sofortlösung, Kaufoption als strategischer Hebel, falls der Spieler die erwartete Entwicklung nimmt.
Im Umfeld des Transfers wurde zudem ein klares wirtschaftliches Zielbild genannt: Der Klub rechnet intern mit einem Potenzial, bei entsprechender Entwicklung eine Verkaufsperspektive von mindestens 50 Millionen Euro zu erreichen. Damit hängt die Bewertung unmittelbar an der Frage, wie schnell Cherif im sportlichen Plan zur Wirkung kommt und ob er die Rolle im Angriff dauerhaft stabilisieren kann.
Der 19-Jährige hatte zuletzt eine leichte Verletzung. Nach vollständiger Genesung sieht der Plan vor, Cherif schrittweise aufzubauen und ihn anschließend dauerhaft als Option für die erste Elf zu etablieren. Für Fenerbahce ist die Marschroute eindeutig: Der Stürmer soll nicht nur Ergänzung sein, sondern einen festen Platz im Teamplan einnehmen, sobald die Belastbarkeit vollständig hergestellt ist.
Live


Live







































