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·4. Juni 2026
Justiz-Schock in Istanbul: Fenerbahce-Präsident Sadettin Saran zu langer Haftstrafe verurteilt – Anwalt reagiert sofort

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·4. Juni 2026

Der türkische Spitzenfußball wird von einem schweren rechtlichen Beben erschüttert, das die gesamte sportliche Führung des Vizemeisters im Mark trifft. Der amtierende Präsident des Traditionsklubs Fenerbahce, Sadettin Saran, sowie sein Bruder Kenan Saran sind im Rahmen eines aufsehenerregenden Gerichtsverfahrens schuldig gesprochen worden. Die zuständige Justizkammer sah es als erwiesen an, dass sich die beiden Hauptangeklagten der „Anstiftung zu illegalen Wetten“ strafbar gemacht haben. Als Konsequenz dieser Verhandlung wurden sowohl der Klubchef als auch sein Bruder zu einer handfesten Freiheitsstrafe von jeweils zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, berichtet NTV Spor. Das Urteil schlug in der Sportwelt unmittelbar hohe Wellen und sorgte für erhebliche Unruhe im Umfeld der Blau-Gelben. Unmittelbar nach der Urteilsverkündung trat die Rechtsabteilung der Beschuldigten an die Öffentlichkeit, um das weitere Vorgehen in diesem brisanten Fall zu erläutern.
Die Reaktion der rechtlichen Vertretung ließ nicht lange auf sich warten. Wie der Rechtsbeistand von Sadettin Saran, Staranwalt Serdar Yigit, in einer offiziellen Erklärung schriftlich mitteilte, differenziert die Verteidigung sehr genau zwischen den einzelnen Abschnitten des Richterspruchs. Während die Verurteilung der beiden Saran-Brüder auf scharfe Ablehnung stößt, gibt es für andere involvierte Personen der Führungsriege positive Nachrichten zu vermelden. Das Anwaltsteam hob hervor, dass ein Teil der Belegschaft im selben Prozess vollständig entlastet wurde, was von der Rechtsabteilung als Teilerfolg verbucht wird.
Der Rechtsanwalt äußerte sich im Wortlaut zu den Geschehnissen:
„Im Rahmen des heute verkündeten Urteils begrüßen wir die Entscheidung zugunsten unserer Mandanten, der freigesprochenen Führungskräfte der Saran Group, mit Zufriedenheit. Das Urteil gegen Herrn Sadettin Saran und Herrn Kenan Saran ist jedoch noch nicht rechtskräftig und wird durch die Einlegung von Rechtsmitteln von den höheren Instanzen geprüft werden.“
Damit stellte die Verteidigung von Beginn an klar, dass dieses Urteil keinesfalls das letzte Wort in der Angelegenheit sein wird.
Das juristische Tauziehen um die Führung von Fenerbahce geht somit ohne Verzögerung in die nächste Runde. Das Anwaltsteam betonte ausdrücklich, dass nun sämtliche zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel ausgeschöpft werden, um das Strafmaß der Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten komplett zu Fall zu bringen. Man vertraue weiterhin vollends auf die Mechanismen des übergeordneten Rechtsstaates und sehe der anstehenden Überprüfung durch die höheren Gerichte optimistisch entgegen.
Zum Abschluss der Mitteilung fand die Verteidigung noch einmal deutliche Worte für die Entschlossenheit der Beschuldigten: „In diesem Zusammenhang teilen wir der Öffentlichkeit mit, dass wir das Berufungsverfahren einleiten und den Rechtsweg bis zum Ende verfolgen werden. Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass sich im Ergebnis der endgültigen Prüfung die Gerechtigkeit durchsetzen wird und alle unsere Mandanten freigesprochen werden. Mit freundlichen Grüßen.“ Für den Klub bedeutet dieses schwebende Verfahren eine enorme Belastung im operativen Geschäft, während die Anwälte nun unter Hochdruck die Begründung für die anstehende Berufung ausformulieren.







































