CL-Auftakt gegen Inter: Valverde dank Sperren als Leader gefordert | OneFootball

CL-Auftakt gegen Inter: Valverde dank Sperren als Leader gefordert | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: REAL TOTAL

REAL TOTAL

·7. September 2026

CL-Auftakt gegen Inter: Valverde dank Sperren als Leader gefordert

Artikelbild:CL-Auftakt gegen Inter: Valverde dank Sperren als Leader gefordert
Artikelbild:CL-Auftakt gegen Inter: Valverde dank Sperren als Leader gefordert

Gegen Inter Mailand wird vor allem Federico Valverde im Mittelfeld gefordert sein – Fotos: Getty Images




OneFootball Videos


Die Ausgangslage

  1. Die Champions Leauge ist zurück! Nach einem eigentlich perfekten Start in LaLiga mit drei Siegen aus den ersten drei Partien setzte es für Real Madrid gleich beim ersten Härtetest gegen Angstgegner Betis (0:1) am vergangenen Freitag den ersten Dämpfer. Dabei war die erste Niederlage in der noch jungen Saison von schwacher Effizienz in der Offensive und einer generell zu lockeren Einstellung einiger Akteure geprägt. Diese gilt es für José Mourinho schnellstmöglich abzulegen, denn am 1. Spieltag steht mit Inter Mailand der nächste Prüfstein in der Champions League an (Dienstag, 21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN). Damit der Auftakt in die neue Spielzeit der Königsklasse auch gelingt müssen einige Akteure deutlich früher in den „Ernst-Modus“ schalten als noch gegen Betis. Federico Valverde etwa schien in einem Mittelfeld ohne Bernardo Silva keine Verantwortung übernehmen zu wollen und so kamen riskante Bälle nicht vom Uruguayer, sondern etwa von seinem Mittelfeldpartner Eduardo Camavinga.
  1. Doch gegen Inter werden sowohl Bernardo, Camavinga als auch Güler aufgrund einer Sperre in ihren letzten CL-Einsätzen fehlen, wodurch der Fokus noch mehr auf Valverde gerichtet sein wird. Als Mittelfeldchef wird es die Aufgabe des Uruguayers sein, nicht nur passsicher zu agieren und in Zweikämpfen Präsenz zu zeigen, sondern auch einen wirklichen Einfluss auf die Offensive zu nehmen. Eine Fähigkeit welche Valverde bereits in der abgelaufenen Spielzeit immer wieder durch Läufe in die Tiefe, sowie Abschlüsse außerhalb des Strafraums aufblitzen ließ.  Doch auch in der Offensive gilt es vor allem für Kylian Mbappé deutlich effizienter mit seinen zahlreichen Top-Chancen umzugehen, damit er gegen Inter wieder den einen oder anderen Treffer verbuchen kann. In den letzten Begegnungen der beiden Top-Klubs konnte sich Real Madrid in der Champions League wiederum des Öfteren auszeichnen: mit nur einem Unentschieden und drei Siegen in den letzten vier Duellen besitzen die Königlichen gegen den italienischen Meister eine weiße Weste. Und auch die letzte Niederlage (0:2) im Estadio Santiago Bernabéu im März 1967 ist dabei bereits 45 Jahre her.

Google-Hinweis

In eigener Sache: Habt ihr uns schon als bevorzugte Quelle hinterlegt? Wenn ihr etwas googelt, wird neben den normalen Suchergebnissen auch eine News-Box angezeigt. Und wenn ihr hier REAL TOTAL als bevorzugte Quelle hinterlegt, erscheinen unsere Inhalte dort häufiger! Also: Jetzt uns als bevorzugte Quelle hinzufügen!

Der Gegner

  1. Während die Generalprobe gegen Betis (0:1) für die Königlichen eher einen Dämpfer mit sich brachte, kommt Inter Mailand mit breiter Brust in die spanische Hauptstadt. Die Mannschaft von Cheftrainer Cristian Chivu konnte am vergangenen Spieltag einen frühen 0:2-Rückstand im Duell gegen die SSC Napoli schlussendlich noch in einen 3:2-Heimerfolg verwandeln. Dabei leitete Lautaro Martínez die Aufholjagd selbst mit dem ersten Treffer (56.) ein und sicherte in der Nachspielzeit noch alle drei Punkte. Mit drei Siegen aus drei Spielen konnte der italienische Meister perfekt in die neue Spielzeit starten und auch in mit Blick auf den Kader hat Chivu die Qual der Wahl. Zwar zog sich Federico Dimarco gegen Napoli eine leichte Verstauchung des linken Knies zu und wird damit für das Duell gegen Real Madrid verletzungsbedingt fehlen, abseits davon sind jedoch alle Profis fit. Für die Nerazurris ist daher alles angerichtet, um gegen die Königlichen früh ein Zeichen für die neue Champions-League-Saison zu setzen.

Voraussichtliche Startelf: Martínez – Bastoni, Bisseck, Akanji – Augusto, Jones, Çalhanoğlu, Barella, Diouf – Thuram, Lautaro Martínez.

Verwandte Beiträge

„Kennt Regelwerk nicht“

Die Champions-League-Saison 2026/27 beginnt mit einem Kracher! Nach der Niederlage in LaLiga... weiterlesen

Personelles und voraussichtliche Aufstellung

  1. Zwar steht der Kader für das Duell gegen Inter noch nicht fest, beziehungsweise wird erst am Spieltag selbst bekannt gegeben. Fest steht jedoch, dass Mourinho mit Eduardo Camavinga, Bernardo Silva und Arda Güler auf gleich drei zusätzliche Akteure verzichten muss. Das Trio hat sich in ihren jeweils letzten CL-Einsätzen jeweils eine rote Karte eingefangen und müssen daher zum Auftakt gegen den italienischen Meister zusehen. Auf der Zugangsseite hingegen meldeten sich beim Abschlusstraining mit Thiago Pitarch, Endrick und Aurélien Tchouaméni gleich drei Akteure wieder zurück, ob es für einen der Stars jedoch für einen Einsatz reicht, bleibt abzuwarten. Damit könnte es in puncto Startelf vor allem im Mittelfeld zu Rotationen kommen. Sowohl Trent Alexander-Arnold als auch Denzel Dumfries könnten von Beginn an ran oder auch Jorge Cestero. Für Yan Diomande dürfte es eventuell auch für die Startelf reichen, doch unabhängig davon dürfte der Rekordtransfer gegen Inter sein Debüt in der Königsklasse feiern.
  1. Verletzt: Ferland Mendy (Sehnenverletzung), Rodrygo Goes (Kreuzbandriss), Éder Militão (Muskelverletzung), Raúl Asencio (Muskelverletzung), Andriy Lunin (unklar)
  1. Gesperrt: Eduardo Camavinga, Bernardo Silva, Arda Güler
Artikelbild:CL-Auftakt gegen Inter: Valverde dank Sperren als Leader gefordert

Die Stimmen zum Spiel

José Mourinho (Cheftrainer Real Madrid): „Nein. Ich war in zwei verschiedenen Phasen bei Real Madrid. Meine Arbeit dort endete 2013; wir haben gewonnen, was wir gewonnen haben und verloren, was wir verloren haben. Wir haben alles gegeben. Damit war das Kapitel abgeschlossen. Aber das hat nichts mit der Vergangenheit zu tun. Es sind zwei unterschiedliche Momente in der Geschichte von Real Madrid. So ist das. 2010 kam man nicht einmal ins Viertelfinale, geschweige denn ins Halbfinale – das war schon ewig nicht mehr gelungen. Inzwischen wurden sechs Champions-League-Titel gewonnen. Es sind einfach unterschiedliche Zeiten und das ändert nichts an meiner Denkweise. Wenn Sie mich fragen, ob ich den Wunsch habe, mit Real Madrid die Champions League zu gewinnen: Natürlich. Aber das ist völlig unabhängig von meiner früheren Amtszeit zu sehen.“

Cristian Chivu (Cheftrainer Inter Mailand): „Das Treffen mit Mourinho und das, was ich von ihm gelernt habe, ist unbezahlbar, aber ich kopiere niemanden und habe meinen eigenen Spielstil. Wir haben seit 60 Jahren nicht im Bernabéu gewonnen, und morgen werden wir auf dem Platz stehen, um das zu ändern.“

Statistiken und Besonderes

  1. GESAMTBILANZ: Real Madrid und Inter duellierten sich in 19 Pflichtspielen. Dabei fällt die Bilanz pro der Madrilenen aus, die bis dato zehnmal siegten. Endeten zwei Partien Remis, holten die Mailänder in sieben Spielen den Sieg. Torbilanz: 28 zu 21 aus Sicht von Real.
  1. SCHIEDSRICHTER: Zum Auftakt in die neue Spielzeit der Champions League wird Michael Oliver (41) die Partie zwischen Real Madrid und Inter Mailand leiten. Sein letztes Duell mit Beteilung der Königlichen war dabei die 1:2-Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel vergangene Saison gegen Bayern München. Insgesamt pfeift der 41-Jährige schon seit 2016 in der Champions League und wird diesmal im VAR-Bereich unterstützt von Michael Salisbury.
  1. WIEDERSEHEN: Für gleich zwei Akteure wird das Aufeinandertreffen mit Inter Mailand eine besondere Begegnung werden. Etwa für Denzel Dumfries, welcher nach fünf Jahren in Italien in diesem Sommer zu den Königlichen wechselte. Und auch auf der Trainerbank trifft José Mourinho mit den Nerazurris seinen ehemaligen Arbeitgeber. In seinem zweiten Jahr mit Inter Mailand gelang dem Portugiesen in der Saison 2009/10 das Tripple, bevor es ihn in die spanische Hauptstadt zog. Dabei fand das damalige CL-Finale gegen den FC Bayern München (2:0) ausgerechnet im Estadio Santiago Bernabéu statt – seinem damalig neuen und seit dieser Saison auch wieder aktuellen Trainerposten.

REAL TOTAL supporten

Jetzt REAL TOTAL unterstützen und unter steady.de aus drei Paketen wählen:

  • Gold-Abo: App-Zugang, Werbefreiheit, Early Access (Paywall) und mehr
  • Silber-Abo: Werbefreiheit, Early Access (Paywall)
  • Bronze-Abo: nur Support

Mehr Infos oder direkt zu Steady

Impressum des Publishers ansehen