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·27. August 2026

CL-Gegner: Bayern, BVB und Stuttgart stehen in der Pflicht, Leipzig droht Waterloo

Artikelbild:CL-Gegner: Bayern, BVB und Stuttgart stehen in der Pflicht, Leipzig droht Waterloo

Bild: Richard Heathcote/Getty Images

Alle vier deutschen Bundesligisten stehen vor anspruchsvollen Aufgaben in der Champions League. Bayern, Dortmund und Stuttgart haben jedoch bessere Chancen als Leipzig.


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Die Auslosung der Gruppenphase der Champions League hat zahlreiche spannende Begegnungen ergeben. Bereits in der Gruppenphase werden einige Highlight-Spiele stattfinden.

Stuttgart und Leipzig kehren in Champions League zurück

Wie sieht es nun für die deutschen Teams aus? Während der FC Bayern und Borussia Dortmund von den Lostöpfen eins und zwei profitiert haben, muss man sich besonders um RB Leipzig Sorgen machen. Der VfB Stuttgart hat dagegen ein machbares Programm erhalten, um das Mindestziel zu erreichen.

Das Programm der deutschen Teams in der Gruppenphase im Überblick:

Für den FC Bayern lautet das Mindestziel, die Top Acht zu erreichen, um der Zwischenrunde zu entgehen. Die acht Gruppengegner bieten dafür eine gute Ausgangslage. In den Heimspielen gegen Real Betis Sevilla, FK Bodø/Glimt und Slavia Prag gilt der FC Bayern als klarer Favorit.

Auch die Auswärtsspiele bei Viking Stavanger und OSC Lille sollten Pflichtsiege sein. Manchester United gilt auf dem Papier dagegen als Top-Gegner, hat aber eine lange sportliche Krise hinter sich. Möglicherweise kann das Heimspiel in Old Trafford den Münchnern Punkte kosten.

Schwere Spiele für Bayern gegen Atlético und Arsenal

Zwei Duelle auf Augenhöhe sind zu erwarten, wenn Bayern bei Atlético Madrid spielt und CL-Finalist Arsenal empfängt.

Fazit: Drei schwere Spiele, fünf Pflichtaufgaben – ein einfacher Weg in die Top Acht wird es für den FC Bayern dieses Mal nicht.

Für Borussia Dortmund sind die Top Acht kein Muss, eher die Top 16, um in der Zwischenrunde das Heimrecht im Rückspiel zu behalten. Pflichtsiege sind Voraussetzung in den Heimspielen gegen Real Betis Sevilla, FC Villarreal und AEK Athen. Auch bei den Auswärtsspielen gegen Neuling Sabah FK (Aserbaidschan) und FK Bodø/Glimt muss das Ziel sein, drei Punkte zu holen.

BVB mit zwei England-Krachern

Zu echten Herausforderungen werden das Heimspiel gegen Inter Mailand sowie die Auswärtspartien bei Aston Villa und Arsenal.

Fazit: Drei schwere Spiele, fünf Pflichtaufgaben – die Top 16 muss der BVB durch dieses Programm in jedem Fall erreichen.

Der VfB Stuttgart verpasste vor zwei Jahren knapp den Einzug in die Zwischenrunde. Dieses Mal lautet das Mindestziel, die Top 24 zu erreichen. Zu Hause spielt der VfB gegen Atlético Madrid, Viking Stavanger, Club Brügge und OSC Lille. Gegen Atlético ist Stuttgart Außenseiter, gegen Stavanger Favorit, Brügge und Lille sind Gegner auf Augenhöhe.

Als Messlatte für VfB gelten elf bis zwölf Punkte

Auswärts sollte Stuttgart sicherlich bei Slovan Bratislava punkten. Bei Galatasaray, der PSV Eindhoven und Inter Mailand gilt der VfB als Außenseiter. Die Messlatte liegt bei elf bis zwölf Punkten, um die Top 24 zu erreichen.

Fazit: In zwei Partien ist der VfB Favorit, sechs Punkte sind Pflicht. Danach gilt es, sich mühsam weitere Punkte zu sichern.

RB Leipzig kam vor zwei Jahren mit der Gruppenphase der Champions League überhaupt nicht zurecht. Nur ein Sieg und drei Punkte aus acht Spielen waren eine echte Enttäuschung. Nun erwartet die Sachsen erneut ein anspruchsvolles Programm, das wohl das schwerste unter den vier deutschen CL-Teilnehmern ist.

RB gegen ManCity und Real

Zu Hause geht es gegen Top-Klub Manchester City, dazu reisen der holländische Meister PSV Eindhoven und der französische Vize-Meister RC Lens an. Ein weiteres Heimspiel gibt es gegen Schachtjor Donezk.

Auswärts wird es noch hochklassiger mit den Partien bei Real Madrid und Manchester United. Außenseiterchancen gibt es bei Feyenoord Rotterdam, das Spiel beim italienischen Newcomer Como 1907 könnte dagegen ein Duell auf Augenhöhe werden.

Fazit: Will Leipzig eine Chance auf die Top 24 haben, muss es die Duelle auf Augenhöhe gegen Donezk und Como gewinnen. In allen anderen Partien muss Leipzig aus einer leichten bis klaren Außenseiterposition Punkte holen.

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