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·12. September 2026

Cobreloa trennt sich von César Bravo und holt Mario Salas

Artikelbild:Cobreloa trennt sich von César Bravo und holt Mario Salas

Der neue Trainer der Loínos ließ Unión La Calera im Regen stehen, das John Armijo als Nachfolger von Martín Cicotello angekündigt hatte.

Die Schlussphase der chilenischen Primera B ist endgültig in eine Phase maximaler Spannung eingetreten. Mit kaum Spielraum für Fehler und dem Aufstieg als unmittelbarem Ziel bekommt jeder Punkt einen außergewöhnlichen Wert. Santiago Wanderers und Cobreloa liefern sich einen engen Kampf um den Aufstieg in die höchste Spielklasse des chilenischen Fußballs, doch während die Mannschaft aus Valparaíso versucht, die Tabellenführung zu verteidigen, entschied man sich in Calama für eine drastische Maßnahme, die das gesamte Szenario erschütterte: Cobreloa beschloss, César Bravo zu entlassen, obwohl der Klub noch voll im Titelrennen steckt.

Die Entscheidung überrascht gerade wegen des Kontexts. Das Team aus Calama hat 42 Punkte, nur zwei weniger als Spitzenreiter Santiago Wanderers mit 44, und hat den Aufstieg weiterhin in der eigenen Hand. Für die Vereinsführung der Naranjas reichten die jüngsten Ergebnisse jedoch aus, um die Amtszeit des Trainers zu beenden, der den Klub in der Saison 2025 beinahe in die Primera División geführt hätte.


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Das torlose Unentschieden gegen Antofagasta wurde zum letzten Kapitel einer Serie, die zunächst Zweifel aufkommen ließ und schließlich eine folgenschwere Entscheidung auslöste. Cobreloa war in zwei aufeinanderfolgenden Spielen sieglos geblieben: Vor dem 0:0 hatte das Team eine harte 2:4-Niederlage gegen San Luis erlitten, und von den letzten fünf Partien konnte es nur zwei gewinnen.

In einem so engen Wettbewerb wie der Primera B kann eine solche Unbeständigkeit eine viel größere Bedeutung bekommen, als es die Zahlen vermuten lassen. Wenn die Meisterschaft in ihre entscheidende Phase eintritt, schwindet die Geduld und der Druck steigt exponentiell. Cobreloa liegt nur zwei Punkte hinter der Spitze, doch jeder Bodenverlust kann in einem Endspurt entscheidend sein, in dem jeder Spieltag die Tabelle komplett verändern kann.

Die Vereinsführung von Cobreloa entschied schließlich, dass der Wechsel jetzt und nicht später erfolgen müsse. In einer Mitteilung gab der Klub bekannt, man habe beschlossen, „die Amtszeit von César Bravo als Trainer der ersten Mannschaft gemeinsam mit seinem Trainerstab zu beenden“. Ein Abschied, der in einer der heikelsten Phasen der Saison erfolgt und Cobreloa dazu zwingt, seine sportliche Führung schnell neu aufzustellen, obwohl nur noch wenige Gelegenheiten bleiben, den Kurs zu korrigieren.

Die Entscheidung gewinnt noch mehr an Bedeutung, wenn man bedenkt, dass Bravo seine Haltung nur wenige Stunden zuvor klar gemacht hatte. Nach dem Unentschieden gegen Antofagasta erklärte der Trainer unmissverständlich, dass er nicht zurücktreten werde, und verteidigte öffentlich seine Überzeugungen sowie die Arbeit, die er während seiner Zeit in Calama geleistet hatte.

„Ich werde niemals zurücktreten, ich gebe meine Überzeugungen nicht auf“, sagte er auf der Pressekonferenz. Damit legte der Trainer die Entscheidung vollständig in die Hände der Vereinsführung und machte deutlich, dass er nicht bereit sei, in einem Klima des Misstrauens zu arbeiten.

Bravo ging sogar noch weiter und erklärte: „Wenn sie eine Entscheidung treffen wollen, dann sollen sie das tun. Ich arbeite nicht auf der Grundlage von Misstrauen, und Verrat gefällt mir auch nicht“, womit er andeutete, dass es interne Differenzen gab, die über die sportlichen Resultate hinausgingen.

Seine Aussagen, die nach dem Remis gegen Antofagasta gefallen waren, bekamen nur wenige Stunden später eine andere Dimension. Die Vereinsführung traf letztlich genau die Entscheidung, die der Trainer selbst auf den Tisch gelegt hatte: seine Amtszeit zu beenden. Den später bekannt gewordenen Informationen zufolge sollen seine Worte einen Ausgang beschleunigt haben, der sich bereits abgezeichnet hatte.

Der Fall zeigt erneut, wie sehr Druck die Planung eines Klubs verändern kann, wenn das Ziel so klar ist wie der Aufstieg. Cobreloa ist nicht weit von der Spitze entfernt. Tatsächlich liegt die Mannschaft nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer, doch die Vereinsführung sah in der jüngsten Form offenbar ein ausreichendes Warnsignal, um den Kurs zu ändern, bevor der Rückstand größer wird.

Mario Salas wird sein Nachfolger

Nach dem Abgang von Bravo ist der Name, der für die sportliche Leitung von Cobreloa an Gewicht gewonnen hat, Mario Salas.

Eine mögliche Ankunft von Salas hätte eine offensichtliche Besonderheit: Er käme nicht, um ein Projekt bei null zu beginnen, sondern um in Rekordzeit eine Mission zu vollenden. Die Herausforderung bestünde darin, eine Mannschaft zu übernehmen, die auf Platz zwei liegt, zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter, und sie in den letzten Spieltagen zum großen Ziel zu führen: der Rückkehr in die Primera División.

Sollte es offiziell werden, was bereits als beschlossene Sache gilt, könnte Salas praktisch sofort in einem Umfeld maximaler Anforderungen debütieren, denn Cobreloa muss am 22. September gegen Coquimbo Unido im Achtelfinale der Copa Chile antreten. Der Parallelwettbewerb könnte außerdem eine Gelegenheit sein, damit der neue Trainer seine Mannschaft schnell kennenlernt und bewertet, welche Mittel ihm im Kampf um den Aufstieg zur Verfügung stehen.

Die mögliche Ankunft des „Comandante“ ist auch wegen seiner Erfahrung und wegen des konkurrenzorientierten Profils von Bedeutung, das er seinen Teams historisch zu geben versucht hat. Bei Cobreloa wäre der Anpassungsspielraum jedoch minimal. Der neue Trainer muss vom ersten Tag an einen Druck übernehmen, der kaum Zugeständnisse erlaubt: Jedes Spiel wird praktisch ein Finale sein.

Die Situation sorgt auch auf dem Trainermarkt für eine unerwartete Bewegung. Alles deutet darauf hin, dass Mario Salas zunächst mit Unión La Calera in Verbindung gebracht worden war, sich das Szenario aber in letzter Minute wegen der Möglichkeit eines Engagements bei Cobreloa geändert haben könnte.

John Armijo nimmt die Herausforderung bei Unión La Calera an

Artikelbild:Cobreloa trennt sich von César Bravo und holt Mario Salas

Während Cobreloa einen neuen Trainer sucht, hat Unión La Calera seine eigene Trainersituation gelöst. Der Zementklub einigte sich mit John Armijo auf dessen Verpflichtung als neuer Trainer, als Nachfolger von Martín Cicotello.

Der 44-jährige Trainer war seit seinem Abschied von Deportes Santa Cruz im vergangenen Mai ohne Verein und erzielte laut dem Journalisten Víctor González eine Einigung, um eine Mannschaft zu übernehmen, die eine völlig andere Realität als Cobreloa durchlebt.

La Calera steht in der Liga de Primera 2026 auf dem letzten Platz, mit nur 14 Punkten nach 22 Spieltagen. Daher übernimmt Armijo eine ebenfalls komplexe Aufgabe, wenn auch mit einem völlig anderen Ziel: den Versuch, eine Mannschaft zu retten, die tief im Tabellenkeller steckt.

Armijo begann seinen Weg 2017 mit einer Interimstätigkeit bei O’Higgins, doch seine erste feste Erfahrung als Cheftrainer machte er bei Deportes Melipilla, mit dem ihm 2020 der Aufstieg gelang. Später wurde er 2021 entlassen und setzte seine Karriere bei Barnechea, Deportes Antofagasta und Deportes Santa Cruz fort, wobei er Erfahrungen in verschiedenen Realitäten des chilenischen Fußballs sammelte.

Seine Aufgabe in La Calera wird sofort beginnen. Der neue Trainer muss eine Mannschaft übernehmen, die dringend Ergebnisse braucht und nicht viel Zeit hat, ihre Lage zu verändern. Das nächste Spiel findet am Montag, den 14. September, um 20:30 Uhr gegen Deportes Limache statt.

Diese Partie wird für den neuen Zyklus eine besondere Bedeutung haben. Sie wird nicht nur Armijos Debüt sein, sondern auch eine erste Gelegenheit, eine Saison zu wenden, die das Team aus La Calera in eine äußerst heikle Lage gebracht hat.

So versucht Cobreloa mitten im Aufstiegskampf mit einem Trainerwechsel, während Unión La Calera vom Tabellenende aus eine Reaktion sucht. Zwei völlig unterschiedliche Szenarien, aber verbunden durch dieselbe Realität: In der Schlussphase des chilenischen Fußballs geht die Geduld schnell zu Ende und Entscheidungen werden unter maximalem Druck getroffen.

In Calama entschied sich die Vereinsführung, alles zu riskieren, um zu verhindern, dass sich eine Saison, in der das Team noch immer nur zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter liegt, vom Ziel entfernt. In La Calera dagegen besteht die Herausforderung darin, endlich zu punkten, um vom Tabellenende wegzukommen. Und mitten in beiden Bewegungen taucht Mario Salas auf, dessen Weg scheinbar zum Zementklub führte, der nun aber der auserwählte Mann werden könnte, um Cobreloa zurück in die Primera División zu bringen.

Der Aufstiegskampf ist in seine entscheidendste Phase eingetreten, und Cobreloa hat den Steuermann gewechselt, obwohl die Mannschaft dem Spitzenreiter noch dicht auf den Fersen ist. Das Risiko ist offensichtlich, die Wette ebenfalls. Nun muss der neue Trainer zeigen, ob der Kurswechsel rechtzeitig kam, um den Druck in Calama in den endgültigen Schub Richtung höchste Spielklasse zu verwandeln.

/Alejandro Aguilera, Korrespondent in der Nordzone des Landes

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.

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