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·17. August 2026

Coulibaly-Abschied aus Bremen rückt näher

Artikelbild:Coulibaly-Abschied aus Bremen rückt näher

Es ist keine Neuigkeit, dass es für Werder Bremen schwer werden könnte, Karim Coulibaly über den Sommer hinaus halten zu können. Berichte über das Interesse großer Vereine wie Paris Saint-Germain, Borussia Dortmund und des FC Chelsea tauchten immer wieder auf.

Der 19-Jährige bringt ein spannendes Profil mit: Er ist ein spielstarker Linksfuß, der noch über reichlich Entwicklungspotenzial verfügt. In seiner Debütsaison kamen nicht grundlos über 2100 Spielminuten zusammen, wobei er seine erste Starelf-Partie in der Bundesliga (3:3 gegen Leverkusen) direkt mit einem wichtigen Treffer für die Werderaner krönen konnte.


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Nun könnte es Coulibaly allerdings von Norddeutschland in den Elsass ziehen. Wie Sky berichtet, arbeitet Racing Straßburg intensiv an einer Verpflichtung des Innenverteidigers. Demnach haben die Franzosen bereits zwei Angebote für den 19-Jährigen abgegeben, welche der SVW jedoch abgelehnt hat. Eine dritte Offerte des Ligue-1-Klubs soll demnächst erfolgen. Die Bild ergänzt, dass beide Offerten bei unter 20 Millionen Euro lagen.

Laut Medienberichten wollten die Bremer zu Beginn des Sommers noch 40 Millionen Euro mit einem Coulibaly-Abgang verdienen, doch aufgrund ausbleibender Angebote sollen mittlerweile auch zwischen 25 Millionen und 30 Millionen Euro in Ordnung sein.

Bei den zuvor gehandelten Namen scheint ein Wechsel nach Straßburg ein vermeintlich kleinerer Schritt zu sein. Doch die Elsässer pflegen bekanntermaßen durch die gemeinsame Eigentümergruppe BlueCo eine enge Beziehung zum FC Chelsea, dem ebenfalls Interesse nachgesagt worden ist. Deshalb könnte Coulibaly Straßburg eventuell als Sprungbrett zu den Blues in die Premier League nutzen.

Dieses Duo ist bei einem Coulibaly-Abgang wohl gesetzt

Im Gegensatz zur eher dünn besetzten Außenverteidigung ist man in Bremen in der Innenverteidigung auch bei einem Abgang von Coulibaly noch relativ breit aufgestellt. An Kapitän Marco Friedl führt kein Weg vorbei, neben ihm hat derzeit Amos Pieper gute Chancen auf einen Startelfplatz.

Dahinter warten interessante Talente: Oskar Wojcik kam für 3 Millionen Euro von Cracovia aus Polen. Routinier Niklas Stark trainiert nach seinen muskulären Problemen mittlerweile individuell mit dem Ball und dürfte bald wieder eine Option darstellen. Neben Julian Malatini stehen zudem noch die Talente Mats Heitmann und Mick Schmetgens im Werder-Kader. Schmetgens entpuppte sich zuletzt aber eher als ernsthafte Personalie auf der rechten Defensivseite.

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