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·6. Februar 2026
Dabrowski vor Einstand: "Diese Haltung müssen wir mitnehmen"

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Seine erste Partie als neuer Aue-Trainer hat es für Christoph Dabrowski direkt in sich. Es geht daheim gegen den 1. FC Saarbrücken – einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Die Verunsicherung bei den Saarländern wollen die Veilchen ausnutzen.
Den Kampf um den Klassenerhalt kennt Christoph Dabrowski bestens. Sowohl mit Hannover 96 in der 2. Bundesliga als auch mit Rot-Weiss Essen in der 3. Liga kämpfte der 47-Jährige erfolgreich um den Ligaverbleib. Genau auf diese Erfahrung hoffen nun auch die Verantwortlichen des FC Erzgebirge Aue. Dabrowskis Einstand hat es direkt in sich: Zum Auftakt geht es am Samstag gegen den 1. FC Saarbrücken – einen direkten Konkurrenten, der selbst mit dem Rücken zur Wand steht.
"Sie sind mit hohen Ambitionen gestartet und haben einen individuell starken Kader", sagte Dabrowski im Vereins-TV über den Gegner, schob aber hinterher: "Man sieht, dass sie Probleme haben." Die Saarländer sind seit 15 Partien sieglos, "dementsprechend ist eine Verunsicherung da – und die wollen wir ausnutzen". Gleichzeitig weiß der neue Aue-Trainer, was in dieser Situation nach zuletzt drei Niederlagen in Folge inklusive des Abrutschens auf einen Abstiegsplatz gefragt ist: "Man braucht langen Atem, man muss positiv bleiben, Rückschläge verarbeiten und Geschlossenheit sowie Gemeinsamkeit entwickeln."
Seine ersten Tage im Erzgebirge nutzte Dabrowski vor allem für Gespräche und Eindrücke. "Die Mannschaft hat Bereitschaft gezeigt, Dinge umzusetzen. Die Stimmung war energetisch, die Jungs sehr fleißig", berichtete er. Entsprechend gehe man "mit einem guten Gefühl" in das richtungsweisende Duell. Viel Zeit für tiefgehende inhaltliche Arbeit blieb dem neuen Coach bislang allerdings nicht. Die erste Einheit habe "im Zeichen der Belastung" gestanden, mit vielen kleinen Spielformen. "Am Mittwoch und Donnerstag ging es dann in die Taktik – gestern mit Ball, heute gegen den Ball. Wir haben ein paar Ideen, die wir übertragen wollen."
Grundsätzlich blickt Dabrowski der Aufgabe mit Vorfreude entgegen – auch wegen der besonderen Atmosphäre im Erzgebirge. "Ich bin als Gegner nie gerne nach Aue gefahren, weil es dort immer unangenehm war, zu spielen", sagte er. Genau dieses Gefühl wolle man nun wieder auf den Platz bringen: "Diese Haltung müssen wir mitnehmen." Mit einem Sieg würde Aue nicht nur am FCS vorbeiziehen, sondern auch die Abstiegsplätze verlassen.








































