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·2. Oktober 2026
Däne Höjlund erklärt seinen CR7-Jubel gegen Portugal

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Rasmus Höjlund feierte sein Tor gegen Portugal mit Cristiano Ronaldos berühmtem Siu-Jubel und löste damit Diskussionen aus. Der Däne stellt klar, dass er damit keinesfalls sein großes Idol verhöhnen wollte, sondern ihm Respekt zollen wollte.

Dänemarks Stürmer Rasmus Höjlund jubelt mit Morten Hjulmand über das zweite Tor seiner Mannschaft im Nations-League-Spiel gegen Norwegen am 24. September 2026 im Ullevaal Stadion in Oslo. (Marius Nordnes/Nordnes Foto / Getty Images Europe via Getty Images)
Höjlund traf beim 2:4 gegen Portugal in Kopenhagen zum zwischenzeitlichen 2:2 und ließ dabei Ronaldos ikonischen Sprung mit anschließendem Schrei folgen. Viele Beobachter werteten die Geste angesichts von Ronaldos turbulenter Abreise vom Nationalteam als Spott. Höjlund selbst erklärte danach im TV-Interview, der Jubel habe „überhaupt nichts mit Respektlosigkeit zu tun“ und sei als Würdigung gemeint gewesen, „deren Nationalmannschaftskarriere nach den Ereignissen am Tag vor dem Spiel möglicherweise beendet ist“.
Besonders pikant: Es ist nicht das erste Mal, dass der Stürmer der SSC Neapel diesen Jubel ausgerechnet gegen Portugal zeigt. Bereits im März 2025 hatte er seinen Siegtreffer gegen die damals noch von Ronaldo angeführten Portugiesen genauso gefeiert.
Höjlund betont seit Jahren seine Bewunderung für den Portugiesen. „Ich habe immer davon geträumt, Ronaldos Jubel nachzumachen, besonders gegen ihn“, sagte er bereits damals und beschrieb sich selbst als eine Art Fanboy. Dass er sich dennoch beim Handschlag mit Portugals Trainer Jorge Jesus einen deutlichen Seitenhieb erlaubte, zarter Schlag auf die Brust inklusive bösem Blick, passt nicht ganz zur Erzählung von reiner Verehrung.
Der Hintergrund dieses Moments bleibt unklar, da sich weder Höjlund noch Jesus dazu öffentlich äußerten. Der Vorfall wirkt wie ein Nachklang der Spannungen, die durch Ronaldos überraschenden Abgang entstanden waren.
Ronaldo hatte das portugiesische Nationalteam nach einem Streit mit Jesus am Tag vor dem Spiel fluchtartig verlassen und fehlte deshalb beim Nations-League-Duell komplett. Für viele Experten gilt seine Länderspielkarriere damit als faktisch beendet, auch wenn es dafür noch keine offizielle Bestätigung gibt. Jesus selbst wollte sich zunächst auf die laufende Länderspielphase konzentrieren und ließ Fragen zur Personalie Ronaldo bewusst offen.
Die Fakten im Überblick:
So geht es weiter: Jorge Jesus kündigte an, sich zunächst auf den Rest der Länderspielphase zu konzentrieren, ehe über Ronaldos Zukunft im Nationalteam gesprochen werden soll.







































