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·24. März 2026

"Dann klappt's mit dem Fußball-Wunder": Scherders Hoffnung lebt

Artikelbild:"Dann klappt's mit dem Fußball-Wunder": Scherders Hoffnung lebt

Der Absturz von Preußen Münster hat seinen Tiefpunkt erreicht. Erstmals stehen die Adlerträger nicht nur auf einem direkten Abstiegsplatz, sondern zugleich auch am Tabellenende der 2. Bundesliga. Urgestein Simon Scherder, der aktuell an einem Kreuzbandriss laboriert, kann nicht zur Wende beitragen. Vom Klassenerhalt war der 32-Jährige trotzdem überzeugt, obwohl er es als "Fußball-Wunder" einordnete.

"Noch ist die Rettung möglich"

Das 0:6-Debakel in Dresden kostete Alexander Ende seinen Job als Cheftrainer. Eine Trendwende gelang Interimscoach Kieran Schulze-Marmeling anschließend nicht - im Gegenteil! Nach der 1:3-Niederlage gegen Magdeburg ist Münster das Schlusslicht in der Liga. "Das hat sich in dem Moment schon wie der sichere Abstieg angefühlt", gab Simon Scherder im Gespräch mit der "Bild" offen zu. Die Lage im Münsterland? Dramatisch. Die Hoffnung? Noch nicht verloren.


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"Keine Frage, die Mannschaft befindet sich seit Wochen im freien Fall", führte Scherder weiter aus, "doch jetzt ist sie am Tabellenende angekommen. Was bedeutet, dass es ab sofort eigentlich nur noch aufwärtsgehen kann." Der 32-jährige Innenverteidiger, der seit 14 Jahren zur Profi-Mannschaft von Münster gehört, kann wegen eines Kreuzbandrisses nicht helfen. Aber Scherder gab seine Überzeugung weiter: "Dass ich es im Spätherbst meiner Karriere mit meinem Heimatclub tatsächlich bis ins deutsche Fußball-Unterhaus geschafft habe, bedeutet mir unglaublich viel. Noch ist die Rettung möglich."

"Blockade muss schnell gelöst werden"

Entscheidend dürfte sein, wie Münster auf dem Trainerposten reagiert. Möglicherweise übernimmt ein Feuerwehrmann, der im Falle eines Klassenerhalts einen längeren Vertrag erhält. Die Zeitung bringt Marco Antwerpen ins Spiel, der zuletzt vom DFB wegen eines Verdachts auf Spielmanipulation gesperrt wurde. Die Vorwürfe verhärteten sich nicht, sodass der 54-Jährige wieder verfügbar wäre. Oder es übernimmt sofort ein Trainer, der die Adlerträger auch bei einem Abstieg mit seinem Konzept wieder langfristig in die Erfolgsspur bringt. Thomas Wörle wurde bereits mit Münster in Verbindung gebracht, aber auch Patrick Glöckner soll ein Kandidat sein.

Scherder hatte eine klare Meinung zu den Namen, die nun im Münsteraner Umfeld kursierten. "Das Wichtigste ist, glaube ich, dass er in die Köpfe unserer Jungs vordringt. Für mich ist unbestritten, dass es alle gute Fußballer sind, die das auch schon bewiesen haben", fand der 32-Jährige. "Doch ihr Selbstvertrauen ist momentan natürlich mächtig angekratzt. Diese Blockade muss möglichst schnell gelöst werden. Dann klappt's auch mit dem Fußball-Wunder." Nach der Länderspielpause wird es zur Sache gehen, denn Münster reist dann zum Kellerkracher nach Kiel.

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