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·2. Februar 2026

„Dann muss ich anfangen, Leute zu killen“: BVB-Keeper Kobel wütet

Artikelbild:„Dann muss ich anfangen, Leute zu killen“: BVB-Keeper Kobel wütet

Borussia Dortmund feiert einen knappen Sieg gegen Heidenheim, doch im Mittelpunkt steht eine strittige Schiedsrichterentscheidung. BVB-Keeper Gregor Kobel findet danach klare Worte und gerät mit einem Reporter aneinander.

Nach dem turbulenten 3:2-Heimsieg von Borussia Dortmund gegen den 1. FC Heidenheim stand nicht nur das Ergebnis im Fokus, sondern vor allem eine strittige Schiedsrichterentscheidung – und die deutlichen Worte von BVB-Torhüter Gregor Kobel.


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In der 24. Minute hatte Heidenheim durch Patrick Mainka getroffen, doch Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck erkannte den Treffer wegen eines Offensivfouls aber. Mainka war im Luftduell mit Kobel an dessen Arme geraten, als der Dortmunder Keeper den Ball fangen wollte. Die Entscheidung sorgte nach Abpfiff für Diskussionen – vor allem im Gespräch zwischen Kobel und einem Reporter.

Der Schweizer zeigte dabei wenig Verständnis für die anhaltenden Zweifel: „Ich finde, es ist wirklich ein Wahnsinn, dass man über sowas diskutiert“, erklärte er deutlich. „Ich weiß, du bist wahrscheinlich noch nicht im Tor gestanden oder hast mal einen Ball gefangen, aber wenn du zum Ball gehst, ist das eine sehr filigrane Angelegenheit.“ Zur Begründung führte Kobel aus, wie sensibel die Situation für Torhüter sei, wenn sie zum Ball gehen. Schon ein minimaler Kontakt könne entscheidend sein.

Nach BVB-Sieg: Kobel legt sich mit Reporter an

Später wurde er noch drastischer: „Wenn das kein Foul mehr ist, dann muss ich anfangen, Leute zu killen. Dann brennt es, dann knallt es und dann gibt es Verletzte.“ Als der Reporter auf eine ähnliche Szene auf der anderen Seite verwies – beim Dortmunder Führungstreffer, bei dem sich Heidenheims Keeper Diant Ramaj behindert fühlte –, reagierte Kobel erneut energisch. „Was denkst du denn, mal ehrlich? Denkst du immer noch, es war kein Foul?“, fragte er und machte klar, dass er die beiden Situationen unterschiedlich bewertet.

Ganz anders sah das allerdings Heidenheims Trainer Frank Schmidt. Für ihn waren beide Szenen vergleichbar. „Wenn man das 1:0 von Dortmund anschaut und unser Tor, unser vermeintliches Tor von Patrick Mainka nimmt, dann sehe ich da keinen Unterschied“, sagte Schmidt nach der Partie.

Der Unterschied habe allein in der Auslegung durch den Schiedsrichter gelegen. So blieb nach einem unterhaltsamen Bundesliga-Abend nicht nur ein wichtiger Sieg für Dortmund, sondern auch eine hitzige Debatte über den Schutz der Torhüter und die Konsequenz der Schiedsrichterentscheidungen.

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