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·23. Januar 2026

Darf Doppelpacker Ragnar Ache gegen Freiburg jetzt nachlegen? „Ich werde doch den Teufel tun…“

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Darf Doppelpacker Ragnar Ache gegen Freiburg jetzt nachlegen? „Ich werde doch den Teufel tun…“

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Simon Bartsch

23 Januar, 2026

Mit seinen zwei Toren gegen Mainz hat er eine starke Bewerbung für mehr abgegeben. Offenbar befindet sich der Angreifer des 1. FC Köln absolut in starker Form: Beginnt Ragnar Ache nun gegen den SC Freiburg?

Mit seiner Einwechslung veränderte sich die Statik des Spiels, mit seinen Toren wurde er zum Matchwinner des 1. FC Köln: Beginnt Ragnar Ache nun gegen den SC Freiburg? Die Form spricht jedenfalls für die Anfangsformation. Doch FC-Trainer Lukas Kwasniok neigt bekanntlich zu unterschiedlichen Formationen.

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Ragnar Ache bejubelt seinen Siegtreffer gegen Mainz 05

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Ganze 14 Minuten dauerte der Auftritt im Hinspiel Ende August. Ragnar Ache kam erst in der Schlussphase, hatte aber keinen großen Impact mehr beim 4:1-Erfolg der Kölner über den SC Freiburg. Gute fünf Monate später hat der Angreifer viel dafür getan, im Rückspiel dann von Beginn an aufzulaufen. Ache erzielte bekanntlich im vergangenen Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 beide Treffer, avancierte beim 2:1-Sieg als Doppelpacker zum Matchwinner und gab damit eine beeindruckende Bewerbung für mehr ab. Und das, nachdem gerade das Ende des vergangenen Jahres alles andere als rund für den Stürmer lief. Es wurde sogar über eine mögliche Unzufriedenheit, vielleicht sogar ein Abschied spekuliert.

„Wichtiger Bestandteil der Mannschaft“

Doch die Vorzeichen haben sich geändert. Ache hat gute Chancen, am Wochenende zu beginnen. „Ich weiß, dass es manchmal schwer zu akzeptieren ist, dass Spieler erst einmal eine gewisse Zeit benötigen anzukommen“, sagte Kwasniok am Freitag. Bei dem Angreifer habe es viel mit der körperlichen Verfassung zu tun gehabt. „Ich habe immer gesagt, er arbeitet hart und lasst den Jungen doch einfach mal machen. Dann entsteht so ein Vertrauen.“ Nach seiner Einwechslung gegen die Rheinhessen änderte sich die Statik des Spiels. Gerade das Zusammenspiel mit Alessio Castro-Montes scheint besonders gut zu funktionieren. „Wer hätte gedacht, dass er zwei Spiele mit dieser Intensität gehen kann und dann gegen Mainz 45 Minuten das Spiel verändert hat“, so der Trainer weiter.

„Darauf sind wir stolz. Das ist die Basis, um bei mir von Beginn an aufzulaufen.“ Gut möglich, dass Kwasniok also mit einer ähnlichen Formation starten wird, wie er gegen Mainz aufgehört hat. „Ich werde den Teufel tun, ihn nur temporär einzusetzen, wenn er mir das im Training mit Leistung untermauert“, sagte der Coach. „Es ist für die Mannschaft eine Hilfe, für mich eine Hilfe und für den Spieler freut es mich immens, weil das zeigt, dass dauerhafte Arbeit belohnt wird. Jetzt ist er voll da.“ Allerdings betonte der Trainer am Freitag auf der Spieltags-PK, dass Ache und Marius Bülter eine Option seien, er aber als Trainer auch ein Auge darauf haben muss, dass er auch Alternativen nach 70, 80 Minuten von der Bank bringen kann.

Für den Trainer sei nicht nur die Startelf entscheidend, sondern das ganze Gefüge. Neben der ansteigenden Form spricht noch etwas ganz anderes für Ache. Denn der Stürmer hat gute Erinnerungen an die Mannschaft aus dem Breisgau. Gegen Freiburg erzielte der Angreifer seinen allerersten Bundesliga-Treffer, das erste Pflichtspieltor in Deutschland. Auch Aches Bilanz ist gegen den Sportclub besonders gut. Der Angreifer spielte drei Mal gegen Freiburg und gewann alle drei Spiele. Am Sonntag würde er seine Form sicherlich sehr gerne erneut unter Beweis stellen.

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