Der-Jahn-Blog
·5. April 2026
Darvich bittet zum Tanz – dem Jahn fehlen die Tanzschuhe

In partnership with
Yahoo sportsDer-Jahn-Blog
·5. April 2026

Kontinuität als Sicherheit
Für seinen Einstand sollte der neue Cheftrainer erst mal wenig verändern und mit gewohntem System samt üblichem Personal das Spiel gegen die jungen Schwaben antreten. Ersatzkapitän Strauss (verletzt), Mätzler und Wechsel sollten durch Wurm, Seidel und den wieder genesenen Gebhardt ersetzt werden. Sonst tat sich erst mal nicht viel im System samt Herangehensweise.
Stuttgart beginnt druckvoll
Die Mannschaft von Nico Willig hatte sich nach der enttäuschenden 1:3-Niederlage in Schweinfurt einiges vorgenommen und zeigte eine hohe Intensität von Anpfiff an, da galt es wohl, einiges wieder gutzumachen für die Truppe aus Bad Cannstatt. Diese Phase galt es zu überstehen, was der Jahn eigentlich auch solide tat. Chancen taten sich immer wieder mal auf, aber spätestens Felix Gebhardt fand immer eine Antwort darauf für den Jahn. Nach 30 Minuten drehte sich aber langsam und sicher das Momentum der Partie zugunsten der Jahnelf, die dann auch zu zahlreichen Torchancen kommen sollte. Vor allem zu erwähnen hier der Torschuss von Christian Kühlwetter und ein Kopfball nach Ecke von Nick Seidel. Ein Freistoß an die Oberkante der Latte von Stuttgarts Sessa möchte hier auch nicht unerwähnt bleiben.
Konterchancen wurden oft durch Ungenauigkeiten zunichtegemacht, was gerade die ersten 30 Minuten unahnsehnlich machte. Viel Kampf, viel Krampf.
Offener Schlagabtausch
Halbzeit 2 sollte sich zu einem offenen Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften entwickeln, der aber auch phasenweise sehr fahrig wurde. Beide Mannschaften taten sich schwer damit, dass das finale Produkt am Ende vor dem Tor auftauchte. Ab Minute 70 sollte die Partie aber noch mal ordentlich Fahrt aufnehmen, beide Mannschaften zeigten sich sichtlich bemüht darum, dass diese Partie auch mit einem Sieger vom Platz gehen würde. Gebhardt zeigte seine große Stärke im Eins-gegen-eins, als der eingewechselte Sankoh durchgebrochen war und mit einer klasse Parade (noch) den Rückstand zu verhindern wusste. Auf der anderen Seite tauchte nach klasse Doppelpass mit Fein der eingewechselte Müller plötzlich alleine vor Draband auf, der zu lasche Abschluss sollte aber kein Problem für den Schlussmann der Schwaben darstellen.
Trotz der Bemühungen sollte dieses Spiel wohl einfach keine Entscheidung finden, ein 0:0, wo man danach eben hätte sagen können: „Kann so oder so ausgehen.” Doch Noah Darvich, der U-17-Weltmeister von 2023, bat die Defensive noch einmal zum Tanz und ließ dabei drei Jahnspieler alt aussehen. Das von rechts außen angesetzte Dribbling sollte mit einem kraftvollen Abschluss in die linke, untere Ecke im Tor von Felix Gebhardt einschlagen. Eine klasse Einzelaktion eines Spielers, der wahrscheinlich unter normalen Umständen in solch einer Liga nichts zu suchen hätte. Das ist aber ein anderes Thema. Sascha Hildmann attestierte seiner Mannschaft im Einstand eine gute Einstellung, die ein gutes „Herz zeigte, aber zum Ende hin überhastet und ein wenig kopflos wurde“. Die Tore bis zum zwischenzeitlichen 3:0 dürfen so aber nicht fallen, stellt der neue Chefcoach auch fest, viel zu leichte Kontertore. John Posselt markierte noch den Ehrentreffer für die Jahnelf.
Aue wartet Dienstag
Im kommenden Heimspiel gegen Aue, die zwischenzeitlich sehr böse unter die Räder kamen gegen die Zweitvertretung von Hoffenheim, kann am Dienstag ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden. Dies sollte, dies muss auch das Ziel sein im ersten Heimspiel von Sascha Hildmann. Vielleicht auch schon langsam mit den ersten Anpassungen des neuen Trainerteams. Beim Interview mit Magenta TV ließ der neue Chefcoach erahnen, dass es noch zu Veränderungen bei Personal und System kommen kann und wird.
Live


Live







































