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·17. Februar 2026
„Das Geld können sie sich sparen“: Matthäus rät Bayern von Diomande-Transfer ab

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·17. Februar 2026

Der FC Bayern richtet den Blick bereits auf den Transfersommer, doch nicht jeder Name stößt auf Zustimmung. Lothar Matthäus hat sich nun klar zur Personalie Yan Diomande positioniert. Der Rekordnationalspieler sieht in München aktuell keinen Handlungsdruck auf dem Flügel.
Im Hintergrund laufen die Planungen an der Säbener Straße längst auf Hochtouren, auch wenn das Winterfenster seit Anfang Februar geschlossen ist. Nach dem 5:1-Erfolg im Spitzenspiel gegen Hoffenheim und dem 3:0-Auswärtssieg in Bremen präsentiert sich der aktuelle Kader national stabil, auch international ist die Ausgangslage komfortabel. Für Lothar Matthäus steht dennoch fest: „Es wird nicht ohne Transfers laufen“.
In der SPORT BILD nahm der 64-Jährige die Mannschaft genauer unter die Lupe und äußerte sich auch zur Offensivbesetzung. „Mit Michael Olise, Jamal Musiala, Lennart Karl und nun auch Serge Gnabry, der verlängert hat, hast du für die Positionen in der Offensive eigentlich genug Spieler“, betont Matthäus. Gerade mit Blick auf Luis Díaz sieht er keinen zwingenden Bedarf für eine hochkarätige Neuverpflichtung.
Besonders deutlich wird der Sky-Experte bei Yan Diomande von RB Leipzig. „Leipzig soll erst ab 100 Millionen Euro bei Diomande gesprächsbereit sein. Für einen Spieler, der an Díaz erst mal nicht vorbeikommt, ist das zu teuer. Das Geld kann sich Bayern sparen“, so Matthäus.

Foto: IMAGO
Auch bei Köln-Talent Saïd El Mala schlägt er einen anderen Weg vor: „Ich würde ihm nicht raten, jetzt schon zu Bayern zu gehen. An Díaz kommt er zurzeit noch nicht vorbei. El Mala braucht in seinem Alter Spielpraxis. Wenn er den nächsten Schritt machen will, soll er lieber dem Ruf eines Premier-League-Vereins folgen, der nicht zu den Topklubs zählt. Da soll ja Interesse an ihm vorhanden sein.“
Zuletzt wurde berichtet, dass Trainer Vincent Kompany intern große Stücke auf Diomande hält und der Klub die Situation des 19-Jährigen genau beobachtet. Demnach positionieren sich die Münchner strategisch für mögliche Gespräche im Sommer, sollten sich konkrete Optionen ergeben. Als größtes Hindernis gilt weiterhin die von Leipzig aufgerufene Ablöse im Bereich von rund 100 Millionen Euro. Auch juristische Details aus der Vergangenheit des Flügelspielers könnten Verhandlungen erschweren.
Sollte Bayern im Sommer dennoch auf dem Flügel aktiv werden, sieht Matthäus andere Namen vorne. Über Hoffenheims Bazoumana Touré sagt er: „Ich habe gehört, dass Bayern Interesse an Hoffenheims Touré haben soll. So eine Verpflichtung würde für mich Sinn machen. Touré hat bei der TSG gezeigt, dass er Potenzial hat. Hinter Díaz könnte er sich entwickeln und für die Zukunft aufgebaut werden.“
Auch Brajan Gruda traut er den nächsten Schritt zu: „Wenn Gruda so spielt wie einst in Mainz, dann kann er sich für Bayern ins Schaufenster spielen. Aber auch da muss man jetzt die nächsten Monate beobachten. Er ist von Brighton erst mal ohne Kaufoption ausgeliehen.“
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