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·8. Februar 2026
"Das ist ein Plus": Was Dabrowski nach seinem Debüt Mut macht

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Mit einem Sieg im Kellergipfel gegen den 1. FC Saarbrücken wäre der FC Erzgebirge Aue beim Debüt von Trainer Christoph Dabrowski an den Saarländern vorbeigezogen und auf einen Nicht-Abstiegsplatz gesprungen. Nach dem 0:0 bleiben die Veilchen zwar unter dem Strich, dennoch nahm Dabrowski viele positive Erkenntnisse mit.
Erst seit Dienstag ist Dabrowski als Nachfolger von Jens Härtel im Amt, dennoch ist es ihm in dieser Zeit bereits gelungen, an der Körpersprache der Spieler zu arbeiten. "Ich habe eine lebendige Mannschaft gesehen, die gerade zu Beginn versucht hat, den Gegner unter Druck zu setzen und nach vorne zu spielen", sagte er bei der Pressekonferenz nach Spielende. Das gelang über weite Strecken, sodass nach zuletzt drei Niederlagen in Folge mal wieder ein Punktgewinn zu Buche stand.
"Ich habe natürlich auch gesehen, dass Saarbrücken eine Phase hatte, in der wir relativ leicht ins Wanken geraten sind, aber nicht auseinandergefallen sind. Das ist ein Plus." Schließlich waren die Köpfe zuletzt oftmals schnell nach unten gegangen, wenn es nicht lief. "Das geht in drei, vier Tagen. Aber ich finde, dass wir defensiv eine gute Leistung gezeigt und eine gewisse Stabilität auf den Platz gebracht haben. Darauf können wir aufbauen." Erstmals seit drei Spielen blieben die Veilchen ohne Gegentor.
Weil allerdings auch vorne die Null stand, rangiert der FCE auch nach dem 23. Spieltag weiterhin unter dem Strich – wenn auch nur mit einem Zähler Rückstand auf den 1. FC Saarbrücken. "Ich weiß, dass wir nur mit drei Punkten Sprünge in der Tabelle machen. Dafür müssen wir Spiele gewinnen, und dafür brauchen wir Tore. Das ist der Ansatzpunkt, an dem wir arbeiten werden. Wir brauchen Siegermentalität." Zudem gelte es, mehr Konsequenz, Zielstrebigkeit und Geilheit in die Abschlüsse zu bekommen. "Am Ende müssen wir uns für den Aufwand belohnen."
So sah es auch Marvin Stefaniak am "MagentaSport"-Mikrofon: "Du kannst keine drei Punkte einfahren, wenn du keine Tore schießt. Die Chancen waren da." Etwa nach 32 Minuten, als Bär nur den Pfosten traf. Dennoch gebe es ein "gutes Gefühl, dass wir zu Null gespielt und wenigstens einen Punkt geholt haben", sagte Stefaniak. Nun geht es zu Viktoria Köln. "Da müssen wir weiter angreifen. Wenn wir da raus wollen, müssen wir es gemeinsam machen. Das wird kein leichter Weg." Doch davon, dass der Klassenerhalt gelingen wird, zeigte sich Dabrowski "felsenfest" überzeugt.









































