"Das war überhaupt nichts": FCK zeigt sich in Nürnberg wehrlos | OneFootball

"Das war überhaupt nichts": FCK zeigt sich in Nürnberg wehrlos | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: liga2-online.de

liga2-online.de

·21. März 2026

"Das war überhaupt nichts": FCK zeigt sich in Nürnberg wehrlos

Artikelbild:"Das war überhaupt nichts": FCK zeigt sich in Nürnberg wehrlos

Nach dem Derbysieg zeigte sich der 1. FC Kaiserslautern in Nürnberg wieder überraschend chancenlos. Die Art und Weise der 0:3-Niederlage am Valznerweiher stieß allen Beteiligten sauer auf, was letztendlich auch Sportdirektor Marcel Klos unterstrich. Cheftrainer Torsten Lieberknecht erhielt Rückendeckung.

"Mit keiner Haltung gespielt"

In der Rückrunde lassen die Roten Teufel weiter Federn. Obwohl der FCK mit dem Rückenwind aus dem 3:0-Derbysieg gegen Karlsruhe nach Nürnberg reisten, setzte es dort eine bedenkliche Klatsche. Am Ende fuhren nämlich die Hausherren einen ungefährdeten Erfolg ein. "Das Besorgniserregende ist die Art und Weise der Niederlage. Ich glaube, das war das dritte Mal in diesem Jahr, dass wir mit keiner Haltung, mit keiner Gegenwehr Fußball gespielt haben", betonte Torhüter Julian Krahl gegenüber "der-betze-brennt", dass ordentlich Sand im Getriebe steckt. Lautern präsentierte sich wehrlos.


OneFootball Videos


"Das war heute überhaupt nichts", legte Kapitän Marlon Ritter seinen Finger noch deutlicher in die Wunde. "Letzte Woche war eine Mannschaft auf dem Platz, die wollte unbedingt gewinnen. Und heute habe ich das nicht gesehen." Und das, obwohl Cheftrainer Torsten Lieberknecht exakt die gleiche Elf auf den Platz brachte. Aber auch der Fußballlehrer musste nach langen 90 Minuten zugeben: "Nürnberg war uns in allen Belangen überlegen. Und deswegen gibt es an der Niederlage nichts zu deuteln."

"Bei uns ist einfach dieser Virus drin"

Schon nach 120 Sekunden ging Nürnberg in Führung. Ein Fingerzeig, dass die Partie sehr zäh werden wird. "Wenn man so rein ins Spiel startet, direkt nach einer Minute hinten liegt und wie bei allen Gegentoren überhaupt kein Verteidigungsverhalten zeigt, dann ist es schwierig", fasste Lieberknecht zusammen. "Bei uns ist einfach dieser Virus drin, dass es uns nach einem extrem guten Spiel wie jetzt gegen Karlsruhe nicht gelingt, das zu bestätigen. Das war heute eigentlich der Auftrag an die Mannschaft."

Tatsächlich fuhren die Lautrer in der Rückrunde nur noch 13 Punkte in zehn Partien ein. In der ersten Saisonhälfte waren es noch 19 Zähler aus der gleichen Anzahl an Spielen. Auch Sportdirektor Marcel Klos zeigte sich angesichts der Entwicklung verärgert. "Ich habe auch keine Lust mehr, immer zu gewinnen, dann zu verlieren, dann zu gewinnen, dann wieder zu verlieren. Wir haben die wenigsten Unentschieden in der Liga. Natürlich ist das ein Punkt, den wir alle sehen", erklärte der 37-Jährige. Der Cheftrainer muss jedoch nicht um seinen Job bangen. Klos legte sich direkt fest: "Torsten Lieberknecht ist unser Trainer und bleibt unser Trainer. Intern haben wir da komplett Ruhe." Nach der Länderspielpause geht es mit einem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf weiter.

Impressum des Publishers ansehen