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·1. Juni 2026

Déjà-vu im Buhlen um Salih Özcan: Der 1. FC Köln ist nicht Favorit und ein Detail lässt Aufhorchen

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Déjà-vu im Buhlen um Salih Özcan: Der 1. FC Köln ist nicht Favorit und ein Detail lässt Aufhorchen

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Simon Bartsch

1 Juni, 2026

Im vergangenen Sommer war er ein Thema, im Winter auch und nun anscheinend schon wieder. Doch der gebürtige Kölner soll auch im Fokus anderer Clubs neben dem FC stehen. Salih Özcan ist offenbar sehr umworben: Der 1. FC Köln bekommt Konkurrenz von Besiktas Istanbul.

Natürlich wird sich Salih Özcan dieser Tage seine Gedanken um die Zukunft machen. Immerhin ist der Spieler ab dem 30. Juni offiziell vertrags- und vereinslos. Doch der Blick ist aktuell eher auf die WM gerichtet. Zum ersten Mal nimmt der mittlerweile 28-Jährige in diesem Sommer an einer Weltmeisterschaft teil. Vor zwei Jahren gab es den Vorgeschmack bei der EM, U21-Europameister ist Özcan mit Deutschland auch geworden.

Salih Özcan weckt mal wieder Interesse (Foto:  Leon Kuegeler/Getty Images)

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Doch im Hinterkopf schwebt bestimmt auch die Frage, wo er nach dem Endturnier seine Zelte aufschlagen wird. Erst vor wenigen Wochen hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ von Gesprächen zwischen dem 1. FC Köln und der Spielerseite berichtet. Der „Express“ legte nun nach. Grundsätzlich könnten sich wohl beide Seite eine weitere Zusammenarbeit vorstellen. Özcan hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass seine gefühlte Heimat die Domstadt ist. Der FC sucht wiederum einen Martel-Ersatz, einen Sechser, der sofort das Zeug hat, den Kölnern weiterzuhelfen. Doch es gibt Hürden, die zu überwinden sind. Zumal nicht wirklich hinterlegt ist, wie groß das Interesse der FC-Verantwortlichen denn wirklich ist. Immerhin hielt sich die Spielzeit in den vergangenen Jahren dann doch in Grenzen. Ganze 75 Minuten lief der Mittelfeldspieler in der vergangenen Saison in der Liga für den BVB auf. In der Spielzeit zuvor waren es für Dortmund und Wolfsburg rund 700. Zum Vergleich: Ein Stammspieler kommt auf rund 3000 Minuten.

Besiktas wieder im Rennen?

Und doch gibt es natürlich einen Markt für den Sechser. Niko Kovac hatte keine Verwendung für den 28-Jährigen. Dennoch ist der Sechser ein grundsolider Bundesliga-Spieler. Vor allem in der Türkei wird der fleißige Arbeiter geschätzt. Auch in der Nationalmannschaft ist Özcan kein Stammspieler, kommt aber auf seine Einsatzzeit. Und seit mehr als einem Jahr ranken sich die Transfergerüchte sämtlicher Istanbuler Mannschaft. So auch in diesem Sommer. Zu den Interessenten sollen aktuell Trabzonspor und Besiktas Istanbul zählen. Gerade die Schwarzweißen sollen laut türkischen Medien aktuell ein Angebot vorbereiten, das sie der Spielerseite vorlegen wollen. Bereits im Winter soll es Gespräche gegeben haben. Damals kam es nicht zu einem Deal. Medienberichten, Özcan habe zu viel Gehalt verlangt, wies der Spieler, der daraufhin einige Hass-Nachrichten erhielt, via Instagram vehement zurück.

In der Türkei heißt es, die Vereine konnten sich damals nicht einigen. Nun aber ist Özcan ablösefrei und der Club soll eben angeblich ein neues Angebot vorbereiten. Doch das Gehalt spielt durchaus eine Rolle, unabhängig angeblicher Forderungen. Denn der Mittelfeldspieler hat beim BVB dem Vernehmen nach rund vier Millionen Euro verdient. Ein Club wie Trabzonspor dürfte damit aus dem Rennen sein. Doch nicht nur der türkische Verein. Sollten Özcan zwischen drei und vier Millionen Euro pro Jahr vorschweben, wäre auch der FC mit großer Wahrscheinlichkeit kein Abnehmer mehr. Möglicherweise springen aber noch ganz andere Clubs auf – vor allem, wenn der 28-Jährige eine gute WM spielen sollte.


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