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·29. September 2026
David Degen über Lichtsteiner: «Ich war der Einzige, der noch hinter ihm stand»

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Dieser hätte den Klub im Sommer demnach verlassen müssen, wäre er persönlich nicht für ihn eingestanden. «Dass er überhaupt noch die neue Saison beginnen konnte, lag alleine an mir», sagt Degen klipp und klar und führt aus: «Ich habe ihm versprochen, dass er mindestens eine komplette Saisonvorbereitung absolvieren darf und einmal von null an beginnen darf.» Dabei sei er tatsächlich der Einzige gewesen, der noch hinter Lichtsteiner stand: «Ich habe immer daran geglaubt, dass er die Kurve kriegt. Am Ende hat zu viel nicht gepasst.»
Im Nachhinein sei man immer schlauer. Die Anforderungen an einen Trainer und an alle Verantwortlichen in Basel seien riesig: «Am Ende müssen wir uns ankreiden, dass wir keinen Erfahreneren geholt haben. Sehr wahrscheinlich hätten wir die Entscheidung nicht treffen sollen, auf einen jungen Trainer zu setzen, sondern auf einen erfahrenen. Das ist die Hauptkritik.»
Dieser Schritt wurde mit der Verpflichtung des Serben Slavisa Jokanovic nun getan: Der 58-Jährige verfügt über enorme Erfahrung und arbeitet in seiner Funktion als Coach bereits in seinem zehnten Land.
Degen steht vollends hinter dieser Entscheidung. Vorgänger Lichtsteiner wünscht er nur das Beste: Er hofft, dass der frühere Schweizer Nati-Captain seine Learnings mitnimmt und bei der nächsten Station Erfolg findet.







































