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·16. August 2026
Demichelis fordert neue Stars: Leipzig-Boss dementiert Einigung um Diomande-Erben

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·16. August 2026

RB Leipzig hat die Generalprobe vor dem Start in die neue Saison in den Sand gesetzt. Beim Telekom Cup unterlagen die Sachsen dem Ligakonkurrenten FC Bayern München mit 1:3 und offenbarten dabei noch einige Schwächen im Spielaufbau. Besonders zu spüren war der Verlust von Yan Diomande, der im Sommer für eine gigantische Summe von 125 Millionen Euro zu Real Madrid abgewandert ist. Der neue Cheftrainer Martin Demichelis nahm das Testspiel direkt zum Anlass, um den Druck auf die sportliche Führung öffentlich zu erhöhen. Gegenüber dem Sender MagentaSport gab der 45-jährige Argentinier ehrlich zu, dass der Abgang des Offensivstars enorm wehtue. Demichelis sprach in Sachen Neuzugänge absoluten Klartext und betonte, dass man dringend noch ein paar Spieler holen müsse. Er tausche sich dafür täglich mit Manager Marcel Schäfer aus, der laut Demichelis in den kommenden Wochen noch eine Menge Arbeit vor sich habe.
Ganz oben auf der Leipziger Wunschliste steht dabei bekanntermaßen Diego Moreira. Der 22-jährige Flügelspieler von Racing Straßburg, gilt intern als der absolute Top-Kandidat für die vakante Rolle auf den Außenbahnen. Laut Informationen von Sky-Reporter Philipp Hinze soll es zwischen den Roten Bullen und dem pfeilschnellen Dribbler bereits eine klare mündliche Einigung über einen Vertrag bis zum Sommer 2031 geben. Moreira, den 1. FSV Mainz 05 unlängst fast im Alleingang aus der Conference League warf, sei absolut bereit für den Schritt in die Bundesliga. Doch diesen Berichten schob Marcel Schäfer rund um das Testspiel gegen die Bayern energisch einen Riegel vor. Am Mikrofon von MagentaSport auf die angebliche Einigung angesprochen, antwortete der Manager mit einem deutlichen "Nein". Es gebe weder eine mündliche noch eine schriftliche Einigung mit dem Spieler. Wenn dies so wäre, würde der Verein den Vollzug auch offiziell vermelden, stellte Schäfer klar.

Der 22-jährige Flügelflitzer Diego Moreira von Racing Straßburg gilt als absolute Wunschlösung der Roten Bullen | Alex Grimm/GettyImages
Das größte Hindernis in diesem zunehmend komplexen Transferpoker bleiben die extremen finanziellen Vorstellungen der Franzosen. Nach Bild-Informationen beharrt Racing Straßburg weiterhin auf einer exorbitanten Ablöseforderung von bis zu 70 Millionen Euro für den Flügelspieler.Eine solche Summe jenseits der 60 Millionen Euro ist für die Sachsen jedoch völlig unrealistisch, auch wenn die Kassen durch den Diomande-Verkauf prall gefüllt sind. Man ist in Leipzig zwar durchaus bereit, für den Wunschspieler an die finanzielle Schmerzgrenze zu gehen, utopische Mondpreise wird Schäfer aber definitiv nicht zahlen. Die Zeit drängt für die sportliche Leitung der Sachsen dabei ungemein. Schon in der kommenden Woche steht für die Leipziger das erste Pflichtspiel in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Eintracht Trier auf dem Plan.
Sollte der Moreira-Deal tatsächlich platzen, haben die Leipziger offenbar bereits weitere Optionen in der Hinterhand. Neben Christopher Nkunku vom AC Mailand fällt im Klub-Umfeld auch der Name Kaishū Sano vom 1. FSV Mainz 05. Zudem sucht der Klub unabhängig von den Flügeln und dem zentralen Mittelfeld noch nach einem echten Mittelstürmer. Gleichzeitig muss Schäfer den aktuell noch viel zu großen Kader auf der Abgangsseite dringend ausdünnen. Frisches Geld könnte dabei ein unerwarteter Abgang in der Defensive einbringen. Wie aus Spanien zu hören ist, beschäftigt sich der FC Barcelona nachdrücklich mit Leipzigs Innenverteidiger Castello Lukeba.
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