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·28. August 2026

Den FC erwartet eine schwere Aufgabe, auch, weil es in Köln noch viele Fragezeichen gibt

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Elias Schnaubelt

28 August, 2026

Das Warten hat ein Ende, die Bundesliga ist zurück. Am Samstagnachmittag begrüßt der 1. FC Köln die TSG Hoffenheim im RheinEnergieSTADION. Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen beider Teams nach den Pokalauftritten kaum sein. Nach dem blauen Auge gegen Würzburg könnte der FC nun ein blaues Wunder erleben. So will der 1. FC Köln das Duell gegen Hoffenheim angehen.

Die Vorfreude war groß, die Enttäuschung wohl noch größer. Mit Ach und Krach gelang den Kölnern die Wende im DFB-Pokalspiel gegen den Drittligisten aus Würzburg. Nach dem Spiel standen vor allem viele Fragezeichen, wie etwa die Frage nach einer konkreten Spielidee. Viel Zeit, um Antworten zu finden, blieb jedoch nicht, denn am Samstag wartet schon die nächste Herausforderung am Horizont – und die hat es gewaltig in sich.

René Wagner sucht nach Lösungen im Kader

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Fast schon mühelos, im sprichwörtlichen „Stile einer Spitzenmannschaft“, bewältigten die Sinsheimer ihre Pflichtaufgabe im Pokalspiel gegen den Regionalligisten Erzgebirge Aue mit 4:0. Dabei sollte man selbstverständlich nicht zu viel Gewichtung auf die Ergebnisse der ersten Pokalrunde legen. Unterm Strich haben der FC und die TSG dasselbe erreicht: Sie sind eine Runde weitergekommen. Doch auch die Hoffenheimer wurden innerhalb der Saisonvorbereitung bereits in die Schranken gewiesen.



Konstanz auf und neben dem Platz

Wer austeilen will, muss auch einstecken können – und eingesteckt haben die Sinsheimer. So zum Beispiel beim Doppeltest gegen die Tottenham Hotspur, wovon der erste mit 3:0 an die Nordlondoner ging. Ironischerweise könnte der Hauptverantwortliche für diese Niederlage schon bald mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen. Mikey Moore schnürte gegen das Team von Christian Ilzer einen Doppelpack, die Chancen für eine Wiederholung dessen am Samstag sind allerdings aus zeitlichen Gründen dann doch sehr gering. Da kann die Ilzer-Elf nochmal durchschnaufen.

Diese hat im Vergleich zum FC ihre Transfers bereits frühzeitig eingetütet, wobei die Achse der Mannschaft nach der erfolgreichen letzten Saison zusammengehalten werden konnte. Konstanz findet man bei den Kraichgauern überdies nicht nur auf dem Platz. Obwohl man in der Saison 2024/25 nur um Haaresbreite den Relegationsplatz verfehlte, schenkte man Trainer Christian Ilzer weiterhin das Vertrauen. Besser hätten die Verantwortlichen kaum entscheiden können. Mit einem überragenden fünften Platz sprengte die TSG sämtliche Erwartungen und konnte sich zudem für die UEFA Europa League qualifizieren.

„Sie sind in ihrer Idee Fußball zu spielen nochmal einen Schritt weitergekommen“

René Wagner warnte auf der Pressekonferenz vor dem Duell ausdrücklich vor der Qualität der Hoffenheimer: „Es ist eine Mannschaft, die sich nach dem letzten Jahr gefestigt hat. Sie haben auf den Positionen, wo sie Verstärkung brauchten, nachgelegt, haben sich verjüngt und haben Geschwindigkeit und Dynamik im Kader.“ Diese hört vor allem auf den Namen Adam Daghim. Der 20-jährige Däne kam in diesem Sommer für 13 Millionen Euro aus Salzburg. Letzte Saison spielte der Angreifer leihweise für den VFL Wolfsburg, wo er mit einer Spitzengeschwindigkeit von über 36 km/h geblitzt wurde.

Des Weiteren verstärkten sich die Sinsheimer mit heißbegehrten Talenten wie Nathan De Cat (17), Mats Rots (20) und Cajetan Lenz (20) sowie mit dem etablierten Bundesligaspieler Patrick Wimmer. „Sie sind in ihrer Idee Fußball zu spielen nochmal einen Schritt weitergekommen“, fand René Wagner. „Das hat man auch in den Vorbereitungsspielen gesehen, wo aber nicht alles funktioniert hat, auch da wurden Spiele verloren.“ Viel zu bedeuten hat das für den Trainer jedoch nicht: „Das gehört zu einer Vorbereitung dazu. Am Ende wird die Mannschaft aber viel Intensität, viel Tiefe und viel Leidenschaft, auch gegen den Ball, dabeihaben. Darauf haben wir uns eingestellt“, so Wagner weiter.

Aus FC-Sicht hat man sich hoffentlich besser eingestellt als auf die Partie gegen Würzburg. Mit einer derartigen Leistung wäre ein Erfolg gegen die TSG Hoffenheim undenkbar, zumal bei den Gästen lediglich die Ausfälle des rotgesperrten Tim Lemperle und des verletzten Andrej Kramaric ins Kontor schlagen. Ansonsten erwartet die Köllner am Samstag die geballte Power aus dem Kraichgau. Personell kann Wagner nahezu aus dem Vollen schöpfen. Timo Hübers und Sebastian Sebulonsen fehlen weiterhin und auch Luca Waldschmidt fällt mit muskulären Problemen aus.

Mögliche Aufstellung der TSG: Baumann – Coufal, Kabak, Hajdari, Rots – Avdullahu, Burger – De Cat, Wimmer – Hlozek, Daghim

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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