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·19. September 2026
„Natürlich müssen wir uns damit auseinandersetzen“- Die Stimmen zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

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·19. September 2026


Simon Bartsch
19 September, 2026
Nach einem Sieg zum Auftakt gegen Hoffenheim und einer Niederlage in Stuttgart sowie dem Remis gegen Werder Bremen fährt der FC mit null Punkten aus Hamburg nach Hause. Den Geißböcken gelang es nicht, ihre Chancen zu verwandeln, dafür kassierten sie erneut einen Treffer nach einer Standardsituation.



come-on-fc.com berichtet aus dem Volksparkstadion in Hamburg
Der FC konnte die Führung der Rothosen am Samstagnachmittag nicht mehr aufholen. Nach den beiden Toren verkürzte Ragnar Ache zwar noch auf ein 1:2, für Zählbares reichte es allerdings nicht. Nach dem Spiel äußerten sich Torhüter Marvin Schwäbe, Ellyes Skhiri,, Thomas Kessler und René Wagner bei RTL, Sky und in der Mixed Zone.

„Es tut brutal weh“
„Unser Tor ist einfach zu spät gefallen“
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Es tut brutal weh. Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht, hatten die Möglichkeit, heute ein Bundesligaspiel zu gewinnen, haben aber heute trotzdem gegen eine effiziente Hamburger Mannschaft verloren. Die Enttäuschung ist groß bei mir, weil meine Mannschaft Gas gegeben hat bis zum Ende. Unser Tor ist einfach zu spät gefallen. Wenn es eher fällt, dann haben wir ein anderes Spiel. Wir konnten uns nicht belohnen.
Warum das Tor heute gefallen ist, das wissen wir, das müssen wir mit den Jungs besprechen. Unter Stress trifft der ein oder andere eine falsche Entscheidung. Da arbeiten wir dran. Es tut mir weh, weil ich sehe, wie dir Jungs jede Woche daran arbeiten, da besser zu werden. Das Problem kennen wir natürlich. Am Ende wollen wir die Situation besser verteidigen. Heute haben wir es nicht geschafft, so zu stehen, wie wir es vorhatten. Leider haben es die Hamburger heute geschafft, durch eine Standardsituation ins Spiel zu kommen zu einem unglücklichen Moment für und. Das hat den Spielverlauf dann auf den Kopf gestellt.
Wenn er fröhlich in der Kabine gesessen hätte, dann wäre da was falsch. Ich kann den Jungen da verstehen. Wenn er in der Situation dann einen Schritt zu viel nach vorne geht, dann ist er natürlich enttäuscht. Er ist ein junger Spieler, der das lernen muss. Das wird er auch tun. Er wird immer besser. In der Bundesliga entscheiden aber kleine Momente. Es kommt natürlich zu einem unglücklichen Zeitpunkt so kurz nach der Halbzeit.

„Es gibt einen klaren Arbeitsauftrag“
„Am Ende des Tages haben wir schon eine Mannschaft, bei der wir überzeugt sind, dass wir mit ihr die Klasse halten“
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Natürlich müssen wir uns damit auseinandersetzen. Das haben wir vorher auch getan. Es ist keine neue Erkenntnis. Aber natürlich bringen wir uns dann um den Lohn. Uns war schon klar, dass wir in der Lage sein müssen, den HSV im tiefen Block zu bespielen. Auch, wenn es sich blöd anhört, aber die haben das gegen Leipzig nicht schlecht gemacht. Wir haben es in dieser Phase nicht geschafft, das Tor zu machen.
Wenn du in der ersten Halbzeit so dominant bist, dann musst du eigentlich auch ein Tor machen. Wenn da das machst, ändert sich auch das Spiel und die komplette Statik. Weil der HSV dann auch mehr tun muss. Wenn du in Rückstand gerätst, ändert sich die Statik eben nicht. Am Ende des Tages haben wir schon eine Mannschaft, bei der wir überzeugt sind, dass wir mit ihr die Klasse halten. Dass wir auch davon überzeugt sind, eine stabile Saison zu spielen. Es gehört auch dazu, dass du individuelle Fehler von einem jungen Spieler auch mal zulassen musst. Jahmai weiß auch, dass er beim zweiten Tor nicht glücklich aussah. Das er ein Teil der Entwicklung war. Wenn wir den Weg gehen wollen, einem Spieler beim 1. FC Köln die Chance zu geben, sich entwickeln, dann muss man damit leben, dass der ein oder andere Fehler passiert.
Ich glaube, wir haben es nach drei sehr schlechten Spielen geschafft, hier eine Stimmung zu erzeugen, wo man sehr wohlwollend damit umgegangen ist, dass der HSV sich gegen den 1. FC Köln mit einem tiefen Block in einem 5-4-1 hinten reingestellt hat. Das ist auch Teil der Wahrheit. Ich habe niemals gesagt, dass das eine supereasy Saison wird und wir locker durch die Saison gleiten. Wir wissen, an welchen Themen wir arbeiten müssen. Wir hätten mehr als vier Punkte verdient gehabt, haben aber nur vier.
Es gibt den klaren Arbeitsauftrag, dass wir an unseren Themen arbeiten werden.
Auch die haben noch Luft nach oben. Aber das ist völlig normal. Wir begleiten sie auch in einem Prozess. In der ersten Halbzeit, als die beiden nah beieinander waren, hat man eine gewisse Affinität gespürt. Die wissen, dass sie gute Fußballer sind. Jede Minute, die sie auf dem Platz stehen, wird dazu führen, dass sie sich besser einspielen.
Deine FC-Noten
Bewerte die Spieler nach dem Spiel
1 = sehr gut · 6 = ungenügend
Marvin Schwäbe
1
2
3
4
5
6
Ø –
Gideon Mensah
1
2
3
4
5
6
Ø –
Luka Lochoshvili
1
2
3
4
5
6
Ø –
Jahmai Simpson-Pusey
1
2
3
4
5
6
Ø –
Alessio Castro-Montes
1
2
3
4
5
6
Ø –
Ellyes Skhiri
1
2
3
4
5
6
Ø –
Tom Krauß
1
2
3
4
5
6
Ø –
Said El Mala
1
2
3
4
5
6
Ø –
Mikey Moore
1
2
3
4
5
6
Ø –
Linton Maina
1
2
3
4
5
6
Ø –
Thijs Dallinga
1
2
3
4
5
6
Ø –
Borna Sosa
1
2
3
4
5
6
Ø –
Ragnar Ache
1
2
3
4
5
6
Ø –
Isak Johannesson
1
2
3
4
5
6
Ø –
Luca Waldschmidt
1
2
3
4
5
6
Ø –
Marius Bülter
1
2
3
4
5
6
Ø –
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„Wir haben noch viele Spiele vor uns“
„Jetzt haben wir eine lange Pause und wir können an uns arbeiten“
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Wir haben das Spiel verloren. Aber mit unserer Qualität, wenn wir die Fehler korrigieren, werden wir auch Spiele gewinnen.
Wir könnten mehr haben. Wir haben heute null Punkte mitgenommen. Wir müssen auf die Leistung gucken. Ein paar Sachen haben wir gut gemacht. Jetzt haben wir eine lange Pause und wir können an uns arbeiten. Ich hoffe, wir korrigieren ein paar Dinge. Wir haben noch viele Spiele vor uns und wir müssen jetzt ruhig bleiben.
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„Da wird man direkt bestraft“
„Wir haben die Tore zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt bekommen“
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Wir haben die Tore zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt bekommen. […] Besorgniserregend ist es natürlich nicht, aber diese wellenförmigen Performance, die dürfen uns wohl nicht erlauben. Ich glaube, das sieht man, da wird man sofort bestraft. Das hat man jetzt in den vergangenen Wochen einfach gesehen. Das müssen wir noch aufarbeiten. Jetzt haben wir jetzt schon zu viel Zeit vor der Brust, wo wir die Themen einfach ansprechen müssen.
Jeder, der die erste Hälfte gesehen hat, hat wohl nicht daran geglaubt, dass wir ohne Punkte nach Hause fahren. Dass wir dann kurz vor der Halbzeit dann so das Gegentor bekommen, das ist natürlich extrem bitter. Es ist ein Moment, der absolut bescheiden ist. Vor allem, wenn man sieht, dass wir uns drei, vier ganz gute Chancen herausgespielt haben, wo uns dann die Effizienz fehlt oder wir einen sehr sehr guten Torwart vor der Brust haben. Die haben bei der Ecke einfach den Fünfer überladen, wir haben den ersten Pfosten zugemacht. Dann ging der Ball ein bisschen länger. Das müssen wir besser machen.
Wir sind aus der Pause gekommen und hatten keine gute Phase. Dann spielen die Hamburger einen relativ schnellen Konter aus. Sie machen es in dem Moment dann gut. Wir hatten dann aber noch 40 Minuten vor der Brust und haben natürlich versucht, nach vorne zu spielen. Wir hatten dann auch nochmal die ein oder andere Chance, aber am Ende war es zu wenig.
Wir stehen jetzt hier mit vier Punkten, es ist jetzt auch nicht so, dass wir hier mit null Punkten unten im Keller stehen. Wenn wir das Spielglück auf unserer Zeit haben, dann geht in der ersten Hälfte einer rein. Aber ich will jetzt nicht auf das Glück hinaus. Es geht darum, dass es harte Arbeit ist, dass wir Bundesliga spielen. Die Unzufriedenheit können wir definitiv verstehen, das ist ganz klar, vor allem nach der ersten Hälfte. Es hätten heute definitiv drei Punkte mehr sein können, wenn nicht sogar müssen. Daran müssen wir arbeiten.
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