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·22. Februar 2026
"Den Laden noch nicht zumachen": Aue trotz Derby-Pleite kämpferisch

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Im Kampf um den Klassenerhalt musste Erzgebirge Aue einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Nachdem der 1. FC Saarbrücken am Samstag nicht über ein Remis hinauskam, konnten die Veilchen den Abstand nicht verkürzen. Im Derby gegen Energie Cottbus unterlag die Mannschaft von Christoph Dabrowski spät mit 1:2. Der Trainer bleibt aber kämpferisch.
Im Derby gegen Energie Cottbus erwischte der FC Erzgebirge Aue einen Start nach Maß. Bereits nach fünf Minuten gingen die Veilchen durch einen sehenswerten Treffer von Marcel Bär in Führung. Nach einer Standardsituation kam Cottbus jedoch schnell zum Ausgleich (11.) und übernahm in der Folge zunehmend die Kontrolle. Dennoch "haben wir defensiv viele Wege gemacht und gut verteidigt", sagte Torhüter Martin Männel bei "MagentaSport". In der zweiten Halbzeit "wurden wir dann mutiger und hätten den Sieg verdient gehabt", urteilte der 37-Jährige – und ärgerte sich darüber, "dass wir wegen zwei Standardsituationen verloren haben". Denn auch der entscheidende Treffer durch Axel Borgmann fiel nach einer solchen. "So fühlt sich das jetzt echt nicht gut an."
In die gleiche Kerbe schlug auch Cheftrainer Christoph Dabrowski, für den es nach zwei Unentschieden die erste Niederlage ist: "Die Mentalität der Mannschaft war da", sagte er dem "MDR" und ergänzte bei "MagentaSport": "Gerade beim 1:1 sind Dinge aufgegangen, die wir uns vorgenommen haben." Trotz des frühen Rückschlags habe man gesehen, "dass es ein Team ist, das seit Jahren zusammen gewachsen ist". Gleichzeitig fand er lobende Worte für seine Mannschaft: Trotz der Cottbuser Überlegenheit ließ Aue nur wenige klare Torchancen zu, "es hat jetzt nicht lichterloh gebrannt". Deswegen ist es eine "extrem bittere Niederlage, dass wir die Partie wegen zwei Standards verlieren. Damit haben wir uns um den Lohn gebracht".
Durch die Pleite wächst der Rückstand auf den 1. FC Saarbrücken auf vier Punkte. "Dennoch ist die Mannschaft da, das hat man gesehen. Nur sind wir fußballerisch noch nicht so weit wie Cottbus. Wir müssen unsere Angriffe geduldiger vorbereiten, um die Offensivspieler, die durchaus Potenzial haben, besser einzubinden", ordnete er beim "MDR" ein. Trotz der Niederlage will Dabrowski "den Laden noch nicht zumachen – es sind noch 13 Partien. Ich werde meine Mannschaft wieder aufrichten". Dennoch müssen nun Siege her. Die nächste Chance dazu gibt es am kommenden Samstag, wenn mit dem VfL Osnabrück ein weiterer Aufstiegskandidat in Aue zu Gast ist.









































