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·28. Juli 2026
Der BVB bleibt zuversichtlich: Das Thema Said El Mala findet einfach kein Ende

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Simon Bartsch
28 Juli, 2026
Aktuell trainiert der Offensivspieler in Kitzbühel im Trainingslager. Doch es ist nicht gesagt, dass das auch so bleibt. Denn Borussia Dortmund scheint El Mala unbedingt verpflichten zu wollen.
Said El Mala im Trainingslager des 1. FC Köln (Foto: come-on-fc.com)
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come-on-fc.com berichtet aus dem Trainingslager in Kitzbühel
Said El Mala stand ein paar Meter abseits, als der Rest der Mannschaft zur Trinkflasche griff. Der Offensivspieler war bedient, sichtbar genervt. Vermutlich von seiner eigenen Leistung. Denn kurz zuvor hatte sich der Angreifer gleich zwei Mal festgelaufen, den Ball verloren. El Mala stand also sicherlich zwei Meter abseits. Mehr als den Frust des Spielers braucht man in die Szene aber nicht hineinzuinterpretieren. Denn zum einen ist der 19-Jährige in Kitzbühel mit 100 Prozent bei der Sache, reibt sich für die Mannschaft auf – zum anderen wollte der Angreifer wenige Minuten später so dringend ein Tor, dass er sich bei der folgenden akrobatischen Einlage fast schon selbst verletzte. Den Treffer erzielte der Spieler im Fallen. In der vergangenen Woche hatte René Wagner erklärt, wie sehr El Mala bei der Sache sei, sich gar nicht mit anderen Dinge beschäftige und man (Stand damals) davon ausgehen könne, dass der U21-Nationalspieler auch in dieser Spielzeit beim FC auflaufe.

Sichtlich bedient war Said El Mala während der Einheit am Montag
Im Nachhinein ploppte auf, dass der BVB bereits ein Angebot für den 19-Jährigen hinterlegt habe. Genauso, dass die Kölner über die Offerte alles andere als glücklich gewesen seien und sofort abgelehnt hätten. Zunächst hieß es, dass damit das Thema Dortmund für die Kölner vom Tisch sei. Doch ganz so einfach ist das sicher nicht. Dass der Offensivspieler sich einen Wechsel zum BVB vorstellen kann, gilt als wahrscheinlich. Dem Vernehmen nach sogar noch mehr als das. Laut der „Bild“ haben Spieler und BVB bereits Vertragsdetails abgesteckt. Der „Express“ wiederum berichtet von einer Einigung der Familie El Mala mit den Borussen. Wie konkret die Gespräche zwischen der Spielerseite und den Schwarzgelben sind, wissen wohl nur die Beteiligten, doch eine gewisse Nähe ist wohl nicht von der Hand zu weisen, obwohl die beiden Seiten 2024 nicht zueinander gefunden haben.
Wie die „Bild“ erfahren haben will, soll das aktuelle Angebot des BVB bei 34 Millionen Euro plus zehn Millionen Boni liegen. Der Weg bis zu den 50 Millionen ist nicht mehr weit. Sollten sich Verein und Spieler wirklich bereits geeinigt haben, stellt sich die wohl alles entscheidende Frage: Kann der FC Said El Mala überhaupt noch halten? Die Antwort ist natürlich nicht leicht, sie ist vielschichtig, obwohl die Kölner sich zurecht in einer guten Verhandlungsposition sehen. De facto hat der FC die Hand auf dem Deal. Der Spieler hat noch lange Vertrag, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. Für den FC gibt es also keinen Grund, zu handeln. Dementsprechend entspannt gibt man sich bei den Kölnern noch, pocht weiterhin auf die 50 Millionen. Auf der anderen Seite könnte der Wunsch des Wechsels platziert sein oder werden. Immerhin locken die Borussen laut Bild mit einem üppigen Handgeld sowie einem Fünfjahres-Vertrag.
Und dann stellt sich irgendwann die grundsätzliche Frage, ob man einen Spieler halten will, der auf einen Abschied drängt. Es gibt in der Vergangenheit genug Beispiele, in denen genau dieses Szenario nicht gut ausgegangen ist. Doch das Thema strapaziert vielleicht nicht nur die Nerven der Fans. Es würde zumindest nicht wundern, wenn es früher oder später eins innerhalb der Mannschaft wird. Der FC tut gut daran, an seinem Wunschpreis festzuhalten, vielleicht sogar auf mehr zu hoffen. Denn die Chancen stehen nicht schlecht, dass El Mala schon bald sein erstes A-Länderspiel bestreitet, der Marktwert steigt. Unter Wert sollten die FC-Bosse den Spieler jedenfalls nicht gehen lassen. Dennoch wäre es vielleicht für alle Beteiligten nicht schlecht, wenn endlich ein Schlussstrich unter einen potenziellen Verkauf in diesem Sommer gezogen wird – so oder so. Ein finales Statement, das über eine Überzeugung hinausgeht. Denn so lange auch Kessler und Co. nur von einer Überzeugung sprechen, ist klar, dass der FC den Spieler ziehen lässt, wenn der gewünschte Preis erreicht ist.
Und es gibt nicht wenige Experten, die das in den kommenden Wochen für möglich halten.







































