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·21. Februar 2026
„Der König der Lüfte“ entscheidet für Lukas Kwasniok schon jetzt die Wahl zum Tor des Jahres

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Simon Bartsch
21 Februar, 2026
Sein Tor sorgte bei den Fans des FC für Staunen – offenbar auch bei den Mitspielern. Ragnar Ache sorgte mit einem Fallrückzieher für die Kölner Führung.

Ragnar Ache erzielt das Tor des Spieltags.
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Cenk Özkacar riss fast schon entgeistert die Hände vors Gesicht, konnte die Szene ganz offensichtlich nicht glauben. Sie war aber auch einmalig. Eric Martel hatte den Treffer schon mit einem starken Abtropfer eingeleitet, Said El Mala schlug so etwas wie eine perfekte Flanke und Ragnar Ache stieg zum Fallrückzieher hoch. Perfekt senkte sich der Ball Richtung langer Giebel. „Ich habe da gar nicht groß nachgedacht. Irgendwie hat sich mein Körper gefühlt von selbst bewegt“, sagte der Torschütze. „Es sieht natürlich gut aus, wenn der rein geht. Geht er vorbei, lachen sich alle im Stadion kaputt.“ Das Risiko war Ache eingegangen und das Risiko hatte sich dann auch ausgezahlt. Mit seinem Traumtor brachte der Stürmer die Kölner in Führung.
Ein Tor, das in den kommenden Wochen sicherlich noch öfter gezeigt wird. Und ein Tor, das zu Staunen und auch zur „Sorge“ bei den eigenen Mitspielern führte. „Unter der Woche kann er sich kaum bewegen und dann haut er so ein Ding raus“, sagte Joel Schmied mit einem breiten Lächeln. „Das war der Wahnsinn.“ Das sah auch der Kölner Coach so und freute sich über die Äußerung seines Innenverteidigers. „Der Joel ist ein astreiner Zeitgenosse, der einen sehr guten Humor hat“, sagte der 44-Jährige. „Ich würde das unterstreichen in Bezug auf die erste Phase der Saison. Dass er so in der Luft lag, hängt einfach damit zusammen, dass er seit Wochen oder seit Monaten extrem hart arbeitet. Für mich ist es ein tolles Zeichen, wenn ein Spieler in der 80. zeigt, dass nichts mehr geht.“
Kwasniok gab zu, dass er dem Stürmer diese Art des Toreschießens nicht beibringen könne. „Aber sich aufopfern, physisch dahinzubringen, dafür sind wir da“, sagte Kwasniok. „Es freut mich für ihn, weil er einen ganz ganz harten Weg diese Saison genommen hat und er ist aus dieser Mannschaft zurzeit nicht wegzudenken.“ Für Tom Krauß tat sich noch eine ganz andere Überlegung auf: „Erst haben wir kurz gedacht, seine Schulter ist wieder draußen“, so der Mittelfeldspieler. Das war nicht der Fall. Ache schaute sich kurz um und der Jubelsturm begann. „Ich habe es jetzt auch ein, zweimal gesehen, aber ich kann es selber noch nicht so glauben, also momentan nicht“, sagte der Angreifer. Genauso wenig wie Cenk Özkacar offensichtlich. „Seine Reaktion habe ich auch schon gesehen“, erklärte Ache lachend. „Da muss ich mir unbedingt einen Sticker von machen“.
Dass es der Angreifer mit dem Treffer in die Auswahl des „Tor des Monats“ schaffen dürfte, steht wohl außer Frage. Für Lukas Kwasniok ist das nicht genug. Der Kölner Coach ist sich sicher, dass es bei der Wahl zum Tor des Jahres hinter seinem „König der Lüfte“ nur noch um Platz zwei gehe. „All Credits to You, Raggie“, sagte Kwasniok – zu recht.









































