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·3. April 2026

Der richtige Ton als die erhoffte Stellschraube: René Wagner sucht den Schlüssel zur Wende

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Simon Bartsch

3 April, 2026

Am Sonntag leitet René Wagner erstmals bei einem Pflichtspiel die Geschicke der Geißböcke. Über den viel zitierten Impuls hat der Trainer noch nicht gesprochen, aber es gibt Lösungsansätze beim 1. FC Köln: René Wagner will mit der richtigen Ansprache zum Erfolg.

Die Leistungen der Geißböcke waren in den vergangenen Spielen sicherlich nicht schlecht, das letzte Quäntchen zum Punktgewinn fehlte jedoch häufig. Interimstrainer René Wagner will kleine Dinge anpassen, damit sich der Erflog einstellt im Kampf um den Klassenerhalt und sieht dabei eine Möglichkeit in der Kommunikation.

René Wagner will vor allem den richtigen Ton treffen

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Auch zwei Tage vor dem so wichtigen Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt stehen noch Fragezeichen hinter der jüngsten personellen Veränderung bei den Geißböcken. Zumindest wollte sich René Wagner am Freitag nicht aus der Reserve locken lassen, an welchen Stellschrauben denn so ganz konkret gedreht wurde. Zumindest zur taktischen Ausrichtung und dem Personal wurde der 37-Jährige nur selten deutlich. Klar ist eigentlich nur, dass Said El Mala wie berichtet mit sehr großer Wahrscheinlichkeit beginnen wird, dagegen Joel Schmied keinen Kaderplatz für das Duell bei den Hessen erhalten wird. Am ganz großen Rad wird also nicht gedreht. „Wir kennen alle die Spieltagsleistungen der Jungs und die waren in der Regel gut. Bei den Sachen, die wir sehr gut gemacht haben, werden wir auch bleiben und stattdessen an den zwei, drei Dingen arbeiten, bei denen wir glauben, dass wir da noch ein paar Prozentpunkte mehr herausholen können“, so Wagner.

„Das ist meine Stärke“

Der Kölner Trainer wiederholte damit den Tenor der vergangenen Wochen. Da die Leistungen durchaus in Ordnung waren, seien ganz großer Veränderungen also nicht zu erwarten. Und so dürften die großen Skeptiker, die sich nach der Entlassung von Lukas Kwasniok große Veränderungen versprochen hatten, vergeblich auf das Umkrempeln warten. Denn der Schlüssel zur ergebnistechnischen Grenze liege, so der Subtext, eben nicht an der sportlichen Leistung, vielmehr auf einer anderen Ebene. „Ich versuche immer sachlich und analytisch zu bleiben, das ist meine Stärke. In Richtung Frankfurt müssen wir jetzt den Fokus und die Spannung erhöhen. Damit haben wir heute im Training begonnen und dann werde ich am Sonntag ein paar Worte wählen, die ich bislang als Co-Trainer noch nicht finden durfte“, so Wagner.

Motivation, Einstellung, Willen könnten also ein Teil der Lösung sein. „Emotionen kann man in die Mannschaft über die Ansprache hineintragen. Man kann aber auch versuchen, in der täglichen Arbeit eine Bindung zu den Spielern herzustellen. Das ist mein Ansatz. Ich will, dass wir alle als Gruppe funktionieren. Ich werde mir die Jungs im ein oder anderen Moment vor dem Spiel packen. Das ist einfach mein Weg und den werde ich jetzt die nächsten Spiele verfolgen“, so der neue Coach. Der Interimstrainer hatte schon unter der Woche versucht, möglichst viele Gespräche zu führen – möglichst jeden seiner Spieler zu erreichen.

„Solche Sachen sind mir wichtig“

Denn auch wenn Wagner angibt, dass sich durch seine Rolle auch das Verhältnis zur Mannschaft verändert habe, der persönliche Draht ist ihn nach wie vor wichtig. „Ich habe unter der Woche mit Matthias Köbbing gesprochen, weil ich auch von den Spielern gerne Sachen mitnehme. Vor vier Jahren hat er mir mal gesagt, dass Steffen Baumgart bisher der einzige Cheftrainer war, der von vier Torhütern gesprochen hat. Vom ersten, vom zweiten, vom dritten und vom vierten. Und das hat ihm einfach ein gutes Gefühl gegeben als vierter Trainingstorhüter auch Part der Mannschaft zu sein. Solche Sachen sind mir wichtig und wenn ich sowas höre, dann nehme ich das auf, nehme das für mich mit“, erklärte Wagner.

Am Ende des Tages wird es nicht nur über Motivation und die richtige Tonalität gehen. Das weiß natürlich auch Wagner, der auch spielerische und taktische Stellschrauben finden wird. Ob diese wiederum von Erfolg gekrönt sind, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.


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