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·13. Januar 2026

Der „Zauberer“ von Jos: Das ist Suleman Sani

Artikelbild:Der „Zauberer“ von Jos: Das ist Suleman Sani

Stellt euch vor, es ist heiß, Staub liegt in der Luft und irgendwo zwischen improvisierten Toren dribbelt ein Junge, den sie heute in Nigeria nur noch ehrfürchtig ‚Maye‘ nennen – den Zauberer.

Es ist die Geschichte eines Spielers, der vor zwei Jahren noch auf der Bank der zweiten nigerianischen Liga festsaß und heute die Notizbücher der Top-Scouts in Europa zum Glühen bringt. Suleman Sani ist kein Ergebnis eines hochglanzpolierten Nachwuchszentrums; er verkörpert den puren, ungeschönten Straßenfußball, kombiniert mit einer taktischen Disziplin, die man in seinem Alter selten findet.


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Ein Transfer, der leise daherkommt – und genau deshalb enormes Potenzial birgt.

Der kometenhafte Aufstieg

Suleman Sanis Geschichte liest sich wie ein modernes Fußballmärchen. Anfang 2024 spielt er noch in der zweiten nigerianischen Liga bei den Wikki Tourists – meist auf der Bank, fernab größerer Aufmerksamkeit. Der Wendepunkt kommt im Winter: Suleman wechselt zu Akwa United, einem Erstligisten, der sich mitten im Abstiegskampf befindet.

Was folgt, ist eine Saison, die seinen Namen in Nigeria schlagartig bekannt macht. 15 Spiele, 11 Tore, 5 Vorlagen – der damals 17-Jährige führt Akwa United nahezu im Alleingang zum Klassenerhalt. 

Die logische Konsequenz: NPFL Rookie of the Season 2024. Aus dem Ergänzungsspieler ist ein Retter geworden.

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Der „Maye“-Effekt: Warum er den Unterschied macht

In seiner Heimat trägt Suleman einen Spitznamen, der viel über ihn verrät: „Maye“ – übersetzt „Der Zauberer“. Und tatsächlich wirkt sein Spiel oft wie Magie.

Spielstil im Überblick

  1. Beidfüßig & unberechenbar: Suleman kann sowohl zur Grundlinie durchbrechen als auch schwungvoll nach innen ziehen. 
  2. Explosivität: Seine größte Waffe ist die Beschleunigung aus dem Stand – in der Saison 2025/26 zählt er in der slowakischen Liga zu den besten Dribblern pro 90 Minuten. 
  3. Mehr als nur Tempo: Bei AS Trenčín entwickelt er sich zum kreativen Fixpunkt – mit Schlüsselpässen, zahlreichen Assists und Spielübersicht. 

Ein moderner, inverser Flügelspieler, der nicht nur Räume nutzt, sondern sie selbst erschafft.

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Die GBS-Academy-DNA

Ein entscheidender Baustein in Sulemans Entwicklung liegt in der Ausbildung. Er stammt aus der Golden Boot Soccer (GBS) Academy in Jos – einer der renommiertesten Talentschmieden Nigerias.

Wer dort ausgebildet wird, tritt in die Fußstapfen von Spielern wie Ahmed Musa (u.a. bei Leicester City) oder Moses Simon (aktuell bei Paris FC). Die Akademie steht für technische Exzellenz, taktische Disziplin und mentale Reife. 

Dass Suleman Sani dort entdeckt wurde, nachdem er buchstäblich auf der Straße Fußball spielte, unterstreicht sein außergewöhnliches Naturtalent.

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Sprungbrett Slowakei

Der Wechsel aus Nigeria in die Slowakei ist für junge Talente des afrikanischen Kontinents kein ungewöhnlicher Schritt. Die Liga hat sich als verlässliche Zwischenstation etabliert – wettbewerbsintensiv, taktisch geprägt und ideal, um sich an die Anforderungen des europäischen Profifußballs heranzutasten.

In diesem Umfeld konnte Suleman sein Spiel weiter verfeinern und wertvolle Erfahrung sammeln. Auch auf internationaler Bühne lieferte er erste Eindrücke in der UEFA Youth League, wo ihm ein Tor und eine Vorlage gelangen.

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Nationalmannschaft & Persönlichkeit

Suleman ist fester Bestandteil der nigerianischen U20-Nationalmannschaft (Flying Eagles). Bei der U20-Weltmeisterschaft 2025 gehört er zu den auffälligsten Akteuren seines Teams, glänzt als Vorlagengeber und Impulsgeber in der Offensive.

Auffällig ist zudem seine mentale Stärke: Sieben „Man of the Match“-Auszeichnungen in 19 Spielen belegen, dass er Verantwortung übernimmt – selbst in jungen Jahren.

Sein großes Idol ist übrigens Eden Hazard – beste Voraussetzungen also, dass wir uns auf besondere Momente freuen dürfen.

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